Seligenstädter Klosterkonzerte: Konzert des Mainzer Domchor

Am 7. Dezember ist es soweit. Ab 16 Uhr gibt der Mainzer Domchor unter der Leitung des Domkapellmeisters Karsten Storck ein Konzert in der alterwürdigen Einhard Basilika zu Seligenstadt. Es werden u.a. Werke von Orlando di Lasso, Giovanni da Palestrina, Johann Sebastian Bach, Claudio Monteverdi, Sergei Rachmaninoff, Anton Bruckner und anderen aufgeführt.

Die feine Musik alleine ist schon ein Segen. Zusätzlich kommen die Einnahmen aus dem Verkauf der Karten dem Baufonds der Einhardbasilika zugute. Gute Musik hören und dabei auch noch Gutes bewirken. Was will man mehr? Regionalkontor Thomas Gabriel ist ein großer Coup gelungen.

Der Vorverkauf der Konzertkarten findet über die bekannten Vorverkaufsstellen “Bücherwurm”, “Der Buchladen” und die “Bücherstube Klingler” statt. Karten gibt es in begrenztem Umfang auch an der Abendkasse. Die Karte kostet 18€.

Bruchstücke

Tränen. Und die Frage, wieso das hat alles so kommen müssen und auch, ob es wirklich so hat kommen müssen. Ein breites und tiefes Jammertal, dass auf keiner Karte eingezeichnet ist. Nirgends ein Zeichen, keine Warnung und dennoch waren da doch so viele Zeichen, die ich alle nicht sah. Nun ist alles aus.

Nun fängt alles neu an. Wer sagt, dass das Neue gut ist? Aber, wenn das Alte kaputt ist hilft alles Hoffen nichts. Gesucht wird ein Anfang und vielleicht etwas überraschend kann Sisyphos helfen.

Alltags-Notizen: Öfters Zeitung(en) Lesen

Ich habe mir ja schon vor einiger Zeit vorgenommen, wieder mehr Papier zu lesen. Journalismus bringt mich ja durchaus öfters auf die Palme, weil ich denke, dass er seine Aufgabe viel zu oft nicht erfüllt. Gleichzeitig gilt es aber auch, nicht blind zu werden für guten Journalismus. Und den gibt es nach wie vor. Ich will diesen guten Journalismus wieder öfters finden. Also, auf geht’s!

Desinformationszeitalter

Wir leben in modernen Zeiten. Zu keiner anderen Zeit war es so einfach, sich gut zu informieren. Denkt man.

Ich will nicht bestreiten, dass es heute einfach ist, sich Informationen über einen Menschen oder ein Thema zu beschaffen. Das Netz macht es möglich. Oder sollte ich sagen: Das Netz scheint es möglich zu machen? Wenn man genauer hinschaut, dann ist es heute in vielen Situationen extrem schwer, unabhängige Informationen zu einem Thema oder einem Menschen zu finden. Versucht mal, euch über eine x-beliebige Person, etwa einen Politiker oder eine andere öffentliche Person, komplett zu informieren. Überall fnden sich positive Passagen und komplett wunderschöne Lebensläufe. Sie sind beinahe alle geshaped, sie sind geschönt. Die unschönen Passagen sind im besten Falle freundlich dargestellt, sehr häufig sind sie aber auch gar nicht mehr da. Bei Produkten und bei komplexeren Themen wird das Produkt oder die Idee hinter einem Thema sogar noch aktiv positiv dargestellt und es werden tonnenweise nicht beweisbare positive Pseudo-Argumente in die Welt gesetzt, um uns zu beeinflussen. Sich das ganze Bild machen ist schwierig und nicht selten gar nicht möglich oder wir müssen eben doch den ganzen Weg gehen und das heißt, sich ggfs. auch außerhalb des Netzes zu informieren und Quellen heranzuziehen, die man nicht mal eben so einfach klittern kann.

Und da ist es wieder, das Thema Medienkompetenz und mündiger Bürger. Und da ist auch wieder die Erkenntnis, dass leicht und schnell meist nicht gut sein kann. Wer sich das ganze Bild machen will, der muss bereit sein, Zeit zu investieren und Mühe. Anders geht es nicht.