Gedruckte Bücher

Ich fange gerade wieder ein neues Buch an. Es liegt vor mir. Ein dicker Wälzer, wohl auch deshalb auf Dünndruckpapier angelegt. Die Leseschrift groß genug, um ihre Schönheit zu entfalten und das tiefe Schwarz auf dem edlen weissen Papier. Da kommt einfach nichts heran. Selbst wenn ich mir vornähme, dem eBook eine Chance zu geben, so hätte es schon hier verloren.

Der erste Satz: »Er spricht wie Du, mit amerikanischer Stimme, und in seinen Augen liegt ein halbwegs hoffnungsfroher Schimmer.«

39. Römerberggespräche im SCHAUSPIEL zu Frankfurt

Am Samstag, den 3.12.2011 finden im Chagallsaal des SCHAUSPIEL Frankfurt die 39. Römerberggespräche statt. Das Thema heisst Gefällt mir nicht – Demokratie auf dem Prüfstand. Zwischen 10 Uhr und 18 Uhr finden eine Reihe Vorträge und eine Podiumsdiskussion statt. Die Veranstaltung, die von Alf Mentzer moderiert wird, ist einmal mehr erstklassig besetzt. Folgender Ablauf ist geplant:

10 Uhr : Begrüßung durch Felix Semmelroth
10:15 Uhr : Empörung in einer Welt ohne Alternative (Heinz Bude)
11:15 Uhr : Ohne Job und ohne Angst. Der spanische 15. Mai (Paul Ingendaay)
12:15 Uhr : Mitsprechen, Mitbestimmen, Mitgestalten - Proteste für eine lebendige Demokratie (Eva Kimminich)
Mittagspause
14 Uhr : Stabile Instabilitäten – Zur historischen Lage des Kapitalismus (Werner Plumpe)
15 Uhr : Demokratieentleerung und Ökonomisierung - Gefahren für demokratische Einstellungen (Wilhelm Heitmeyer)
16 Uhr : Alle Gewalt geht vom … aus – Wie organisiert man Dissens? Eine Diskussion mit Erik Buhn, Nicole Deitelhoff und Frank Rieger17 Uhr : Zukunftskammern – Wie partizipative Demokratie 2030 aussehen könnte (Claus Leggewie)
18 Uhr : Ende

Über die Referenten und Teilnehmer des Podiums könnt ihr hier mehr erfahren. Ich bin nicht ganz sicher, ob ich bis Samstag meine eigentliche Tagesplanug noch umschmeissen kann. Aber wenn ich es irgendwie hin bekomme, dann werde ich an der Veranstaltung in jedem Fall teilnehmen.

Übrigens: Die Römerberggespräche zu Frankfurt am Main finden seit 1973 ununterbrochen statt. Mehr dazu findet ihr hier. Hach, meine neuen Pläne für 2012 betreffs Konferenzen/Veranstaltungen könnten also schon im November 2011 beginnen.

Kein BarcampRuhr5 für mich

Ich trage diesen Gedanken schon eine ganze Weile mit mir herum. Gestern habe ich endgültig beschlossen, am BarcampRuhr5 nicht teilzunehmen. Die Entscheidung fällt mir schwer, denn dieses Barcamp ist für mich so etwas wie mein Heimat-Barcamp. Heimat bezieht sich dabei vor allem darauf, dass ich mich im Unperfekthaus extrem wohl fühle und auch die Orga durch Stefan Evertz immer wieder ein tolles Camp-Erlebnis ermöglicht. Im kommenden Jahr will ich aber mal auf andere Camps gehen. Ich bin in Essen geboren und so werde ich sicher eine Möglichkeit finden, der Stadt auch im kommenden Jahr mindestens einen Besuch abzustatten. Vielleicht ist dann sogar mehr Zeit da, Zeit für Gespräche mit Leuten, mehr Zeit, um durch die Stadt zu streifen, mehr Zeit, um mal zur Villa Hügel zu fahren oder/und an den Baldeneysee und nicht zuletzt auch Zeit, um diejenigen zu besuchen, die nicht mehr leben. Mehr Zeit eben und gleichzeitig die Chance auf vollkommen neue Erlebnisse, Emotionen und Eindrücke auf anderen Veranstaltungen an anderen Orten und mit anderen, neuen und alten Leuten. 2012 wird anders.

Minitunes wurde Musique. Ein kleiner aber feiner Medienplayer

Der Screenshot zeigt Musique auf meinem Rechner.

Wer mit Ubuntu unterwegs ist, der wird i.d.R. seine Musik mit Banshee abspielen. Dieser Medienplayer ist aktuell der Standardplayer, wenn es um das Wiedergeben von Musik geht. Aktuell tut sich aber auch beim Minitunes-Projekt so einiges. Zunächst heißt Minitunes jetzt Musique. Gleichzeitig hat man gerade in diesen Tagen eine neue Version veröffentlicht, die für Linux-Nutzer vor allem einige Bugfixes bringt. Neu ist, dass es Musique jetzt auch für Windows gibt.

Wie kommt Musique auf meinen Rechner?

Die Installation unter Windows brauche ich hier nicht lange zu erklären. Unter Linux ist es sicher am einfachsten, wenn man sich das PPA von Web Upd8 auf den Rechner holt und die Software auf diesem Wege installiert. Man bekommt dann auch gleich Neuerungen mit.

Die Installation

Zunächst öffnet man ein Terminal-Fenster. Danach kann man die nachfolgenden Code-Zeilen einfach in das Terminal kopieren. Linux fragt nach Deinem Passwort und installiert dann drauf los. Einige Sekunden später ist alles vorbei und der Musique Player befindet sich auf Deinem Rechner.

Linux Terminal:~$

sudo add-apt-repository ppa:nilarimogard/webupd8
sudo apt-get update
sudo apt-get install musique

Nach dem ersten Aufruf fragt das Programm nach dem Ordner mit der Musiksammlung. Nach dem auswählen liest Musique die Alben- und Songdaten ein. Das dauert je nach Umfang der Sammlung ein Weilchen. Und nun gilt: Viel Spaß!