Achtung Stöckchen: Darum mag ich foobar. Und Scribes und Abiword

Autsch! Plötzlich knallte es auf meinen Hinterkopf bzw. im Admin-Bereich meines Blogs. Ute hat mich voll erwischt und mir ein Stöckchen an den Kopf geschmissen. Hmm, mal schauen, was mir dazu einfällt.

Erstmal die Regeln

Da muß ich mir nichts abbrechen. Die Regeln kann man am besten beim Initiator des Stöckchen nachlesen. Christoph hat die Stöckchen Regeln wie folgt festgelegt:

Als Linux-Ein- und Umsteiger steht man wie ein Ochs vorm Berg. Nicht nur das Betriebssystem ist anders, sondern es “fehlen” auch bekannte und bewährte Programme. Nicht dass es die unter Linux nicht geben würde, die Vielfalt an guten Programmen ist riesig, doch welches soll man benutzen? Ich möchte daher ein Blog-Stöckchen starten, wo andere Linux-Blogger begründen, warum sie Foobar gerne benutzen. Beschreibt das Programm nicht lang und breit, sondern stellt eine besondere Funktion heraus, die Foobar von ähnlichen Programmen unterscheidet, die vielleicht ein bisschen unbekannt und versteckt ist und aufgrund der Foobar von eurem Desktop nicht wegzudenken ist.

Ups, jetzt habe ich ein Problem: ich nutze Foobar nicht. Und nu? Och, jetzt schreibe ich einfach mal einige Tools auf, die ich mag und die ich tagtäglich nutze. Ihr könnt das ruhig auch so machen. Anarchieieieieieieieieie ..

Ein Herz für die kleinen Tools

Sehr schnell nach dem Empfang des Stöckchens war mir klar, dass ich nicht über die Mega-Pakete schreiben wollte, die es auch gibt für Linux. Und viele von ihnen sind wirklich gut. Was ich persönlich aber vor allem geniesse sind die kleinen Lösungen, die ich jeden Tag benutze und die genau das tun, was sie sollen. Sie sind klein, schnell und optisch wunderbar realisiert.

Abiword

Bevor ich Texte veröffentliche (im Blog oder auch in Intranets) habe ich sie alle offline geschrieben. Auch konzeptionelle Texte, Ideensammlungen etc., einfach alles landet am Anfang in einigen Text-Dateien, die ich thematisch grob sortiert und unterteilt habe. Alle Texte fliessen in ein Dokument mit Namen texte. Innerhalb dieser einzelnen Dokumente gibt es bestimmte Formatierungen, die ebenfalls jeweils kleine Aufgaben erfüllen und die den „Fliesstext“ übersichtlich gliedern. Früher habe ich dafür OpenOffice (heute LibreOffice) genutzt. Mich störte stets, dass das Paket viel zu groß und mächtig ist für meine kleinen Anforderungen. Zudem finde ich nicht, dass das Gesamtpaket grafisch soooo dolle integriert ist in Gnome. Ich hatte schnell eine Lösung, die klein ist aber fein und die auch zusätzlich noch kleine Details enthält, die nützlich sein können. Bei Abiword ist eines dieser Details das Collaboration-Tool. Installiert es euch mal und schaut rein. Gerade wenn mehrere Personen an einem Dokument arbeiten, ist das eine sehr feine Sache. Ist ja sowieso the next big thing dieses Collbaroration. Oder?

Scribes

Jahrelang war ich sehr zufrieden mit dem ab Werk gelieferten Editor von Ubuntu. Egal, ob ich CSS zu bearbeiten hatte, in PHP Dateien herumgefummelt habe oder schlicht HTML Code zu bearbeiten hatte. Der interne Editor verrichtete klaglos und unauffällig seine Arbeit. Und dann kam Scribes. Scribes kann alles, was der normale Editor auch kann und schaut dazu so richtig cool aus. Gerade wenn man tagelang und wochenlang in Code herumhängt, werden die einzelnen Tools wichtig. Sie dürfen auf gar keinen Fall nerven. Und für einen visuell orientierten Menschen wie mich darf es ruhig auch nochmal eine Nummer cooler sein, wenn es um die GUI geht. Schaut euch Scribes mal an und man wird euch das Lächeln extra aus dem Gesicht hauen müssen!

Und nu?

Wem soll ich das Stöckchen zuwerfen? Hach, ich entscheide mich für Thomas Heidrich und Frank Holldorff. Natürlich soll und darf sich auch jedermann ungenannt angesprochen fühlen von diesem Stöckchen. Gehet hin und schreibet .. ;-)

5 Gedanken zu “Achtung Stöckchen: Darum mag ich foobar. Und Scribes und Abiword

  1. Klasse, dankeschön, ein prima Artikel. :) Frank wurde jetzt glaub mindestens zum zweiten Mal aufgefordert, mal sehen ob er was schreibt.

    Heidi aka Thomas Heidrich hat ja dieselbe Software wie Fefe, also keine direkte Blogsoftware, aber er hat brav geschrieben, guckst du:

    http://gnuheidix.de/blog/archiv/blog-stoeckchen-darum-mag-ich-foobar-evolution/

  2. Ich habe den Beitrag von Thomas kurz nach dem Veröffentlichen meines Artikels gesehen, dachte aber: ich ändere da jetzt dennoch nichts drin herum. Und was Frank angeht, so bin ich gespannt, ob er was schreiben wird. Wenn nicht, wäre es sicher schade, aber auch nicht sooooo schlimm. Finde ich .. :-)

  3. [...] Markus von der SCHREIBTIRA.DE: Scribes und Abiword [...]

  4. Hi Markus, Scribes und Abiword sind auf jeden Fall zwei feine Programme. Ich habe Abiword lange auf meinem Netbook benutzt und so manches Dokument mit ihm erstellt. Scribes dagegen nutze ich nicht, ich mag gedit. Durch die Plugins kann man ihn stark erweitern, das reicht mir :)

  5. Hallo Chris, ja, auch ich habe Abiword sehr ins Herz geschlossen. Und auch Gedit nutze ich wieder mehr als noch vor einiger Zeit. Seit ich Oneiric Ocelot installiert habe ist Scribes manchmal arg eigensinnig und so bin ich zur Arbeitsbiene Gedit zurückgekehrt. ;-)

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