Lieblingsplätze: Der Klostergarten der Benediktinerabtei

Ich bin gerade wieder häufiger unterwegs in und um Seligenstadt. Ich muss vieles neu entdecken. Wenn man so viele Jahre weg war, dann verändern sich viele Dinge. Sogar mein Lieblingsplatz hat sich verändert. Der Klostergarten der ehemaligen Benediktinerabtei wird immer schöner. Ein Platz zum Verweilen, gerade, bevor die kalten und dunklen Tage wieder näher rücken.

Veröffentlicht von

Markus

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4 Gedanken zu „Lieblingsplätze: Der Klostergarten der Benediktinerabtei“

  1. Schön, nach langer Zeit hier wieder von Dir zu hören. Wir hatten viel gutes Licht dieses Jahr, so wie das auf Deiner schönen Fotografie. Das animiert neben der Fotografie zu mehr ‚Draußenaktivitäten‘ und Orte zum draußen verweilen sind dann sehr willkommen, auch, da zunehmend mehr öffentlicher Raum dem Kommerz anheim fällt und mithin dort das Verweilen um des Verweilens willen unattraktiv ist.

  2. Ja, das gute Licht. Ich bin jetzt noch viel Draußen, viel mehr als in den letzten Jahren. Natürlich liegt das nur zum Teil am Wetter, es liegt vor allem am „anderen Leben“, dass ich jetzt führe (ich versuche, dass „führen muss“ zu vermeiden auch wenn es nicht ganz falsch wäre). Ich entdecke gerade meine Begeisterung fürs Radfahren wieder. Da ist man ja auch viel an der frischen Luft und bekommt oft auch eine andere Sicht auf die eigene Gegend. Ich kenne hier natürlich quasi jeden Stein, aber, seit meinem Wegzug ist viel passiert. Seligenstadt und seine Umgebung haben sich verändert. Das möchte ich einsaugen.

    Der öffentliche Raum ist an immer mehr Stellen nicht mehr öffentlich. Einkaufszentren und teilweise ganze Areale von Innenstädten werden privaten Investoren überlassen. Die Kommunen sehen sich dazu gezwungen. Leere Kassen und „Privatisierung“ als vermeintlich gute Lösung. Ich vermute, es wird so laufen wie mit den gesammelten Stadtwerken, die man abgab und die man nun, oft marode, für viel Geld wieder zurückkauft. Leider wird da wenig gelernt und immer wieder geht man den vermeintlich leichten Weg. Vor Kurzen gab es dazu eine feine Dokumentation auf ARTE (guckst Du: http://www.arte.tv/guide/de/050582-000/wem-gehoeren-unsere-staedte).

  3. Den Beitrag auf arte habe ich auch gesehen, ein sehr guter Bericht der nachdenklich macht. Ich wundere mich auch: Sind die Kommunen wirklich ‚gezwungen‘, Geld zu sparen oder scheuen sie einfach die Diskussion über notwendige Kosten? Schwierig..

  4. Ich glaube, dass viele Kommunen sich gezwungen sehen und aus Angst was zu verpassen und sicher auch heftig bedrängt („aus Gründen“, wie das im Netz ja immer so schön heißt, wenn man nicht über Hintergründe sprechen will) von großen Investoren, die vermeintlich einfache Lösungen anbieten. Und in vielen Kommunen sitzen halt auch Verwalter bzw. Politiker auf den entscheidenden Stühlen. Und viele von denen haben einfach nicht als (Kern)Kompetenz, für eine Institution oder Liegenschaft aktiv zu handeln. Verantwortliches, aktives Handeln ist da nach meiner subjektiven Beobachtung oft eher die Ausnahme als die Regel. Zudem kann man die handelnden Personen oft gar nicht verantwortlich machen. Wo wäre der Bürgermeister, der sein Tun vor einem Gremium in der Art darstellen muss, dass er nachher „entlastet“ werden könnte/müsste? Die handeln schon, müssen aber meist nicht ausbaden, was sie anrichten.

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