Ein Sonntag im August

Sonntags. Manchmal denke ich, dass es in diesen Tagen schon beinahe frühherbstlich zugeht vor meiner Tür. Die Temperaturen sprechen dagegen und das ist auch gut so. Ich mag die warmen, bunten Tage noch genießen und ich mag noch keine kalten, graubraunen Tage, an denen ich wenig Licht zu sehen bekomme und wenn es doch mal da ist, ist es meist künstlich. Nein, so wie es gerade ist, ist es besser. Kräftige Sonne, die den Morgennebel, der vom nahen Main gestreut wurde, mit großer Leichtigkeit auflöst, ein Tag voller Ruhe und Einkehr. Da ist genug Platz für meine Traurigkeit, da ist aber auch genug Platz, um zu spüren, dass es mir nicht schlecht geht. Noch dazu gibt es heute Omelettes!