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	<description>Das Blog von Markus Sowada</description>
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		<title>Politik 2013: Neue T&#252;rw&#228;chter hat das Land</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 09:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[SchreibHeft]]></category>
		<category><![CDATA[BTW2013]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach Informationen und tagt&#228;gliche Neuigkeiten bin ich in den letzten Jahren immer &#246;fter unzufrieden mit dem Angebot, dass mir Zeitungen machen und sogenannte News-Portale. Ich mach(t)e mich auf den Weg. Hier eine Momentaufnahme von unterwegs. Neben dem Mainstream leben. Wenn ich solche S&#228;tze lese, dann werde ich zuerst Mal misstrauisch. Es h&#246;rt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach Informationen und tagt&#228;gliche Neuigkeiten bin ich in den letzten Jahren immer &#246;fter unzufrieden mit dem Angebot, dass mir Zeitungen machen und sogenannte News-Portale. Ich mach(t)e mich auf den Weg. Hier eine Momentaufnahme von unterwegs.</p>
<p>Neben dem Mainstream leben. Wenn ich solche S&#228;tze lese, dann werde ich zuerst Mal misstrauisch. Es h&#246;rt sich so an, als w&#252;rden da die Bed&#252;rfnisse einer Klientel bedient, die sich als was Besseres begreift. Und doch muss ich zugeben, dass ich an einigen Stellen auch nicht dem Mainstream angeh&#246;re. Aber, das ist an sich kein Wert. Es ist stattdessen einfach so passiert. Beim t&#228;glichen Lesen von „News“ wurde es &#252;ber die Jahre mehr und mehr so, dass ich mit der Qualit&#228;t der Artikel nicht zufrieden war. Wenn ich heute die Website eines News-Portals anklicke und die Seite anschaue, dann wei&#223; ich mit einer erschreckend hohen Trefferquote vorher, was dort steht und, wichtiger, dass ich mich &#228;rgern muss und mich schlecht informiert f&#252;hle oder sogar verarscht. Ich machte mich also  auf die Suche nach Alternativen. Noch einmal verst&#228;rkt wurde mein Antrieb, als vor Kurzem das neue Leistungsschutzrecht ohne gro&#223;e Ger&#228;usche vom Bundestag verabschiedet wurde. Ich bin nicht der Meinung, dass ich meinen Hunger nach Informationen ausschlie&#223;lich aus den wirklich neuen Quellen (Blogs &#038; Co.) alleine bef&#252;llen kann. Im deutschsprachigen Raum klappt das noch nicht, finde ich. Ich bin aber schon der Meinung und habe das auch schon &#252;ber Monate und Jahre erfahren, dass es Sinn macht, sich sein Informationsbouquet selbstt&#228;tig neu zu sortieren und dabei zu beachten, dass man seit einiger Zeit Informationen an vielen Stellen direkt beim „Sender“ abgreifen kann. Gatekeeper waren gestern. Sei Dein eigener Gatekeeper! <span id="more-3433"></span>Wenn ich mich beispielsweise f&#252;r Umweltthemen interessiere, dann lohnt sich ein Blick auf die Website von Greenpeace zu werfen oder bei &#228;hnlichen Projekten und NGO&#8217;s nach zu schauen. Dort finde ich allerlei Informationen direkt und ohne, dass ich mir diese Informationen von m&#228;&#223;ig informierten und motivierten Mitarbeitern aufbereiten lassen muss. Dazu kann ich Quellen mischen, die zwar einen klassischen journalistisch Hintergrund haben, die aber gleichzeitig kein Interesse haben, eine Geschichte von Anfang an aus einem bestimmten Blickwinkel zu erz&#228;hlen und die dadurch dem Betrachter schon von Anfang an nicht das komplette Bild liefern k&#246;nnen und/oder wollen. </p>
<p><strong>Spa&#223; am Lesen</strong></p>
<p>Seit ich meine Quellen durchgesehen habe und &#252;berpr&#252;ft, habe ich wieder Spa&#223; daran, „News“ zu lesen. Ich lerne neue Dinge kennen, jeden Tag, werde mit anderen Sichtweisen konfrontiert und werde vor allem umfassend(er) informiert. Gerade in Zeiten, in denen man Aufkl&#228;rung nicht mehr mit zwei drei Abs&#228;tzen betreiben kann, ist das sehr angenehm. Wer dies nun liest und meint, da w&#252;rde man in eine neuartige Wohlf&#252;hlzone ziehen, dem sei gesagt, was an sich selbstverst&#228;ndlich ist: jeder Anbieter bereitet Inhalte so auf, wie sie ihm gefallen. Manchmal passiert Wertung vollkommen ohne das es dem Autor/Sender klar ist. Wir Leser haben stets die Aufgabe, uns das klar zu machen, wenn wir lesen. Auch im Internetzeitalter hat sich an manchen Dingen eben nichts ge&#228;ndert. So ist es stets hilfreich, wenn man sich fragt, wem es nutzt, wenn ein Inhalt von Jemandem auf eine bestimmte Art und Weise dargestellt wird und wem das nutzt, wenn Inhalte zu einer ganz bestimmten Zeit diskutiert werden. Das sollte man niemals au&#223;er Acht lassen. </p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Trotz dieses „Disclaimers“ im letzten Abschnitt unten sp&#252;re ich nach vielen vielen frustrierenden Jahren seit einiger Zeit wieder Spa&#223; am Lesen und Spa&#223; an der Neugier. Diesen Spa&#223; habe ich &#252;ber viele Jahre arg vermisst gehabt. Meine Welt wird wieder gr&#246;&#223;er, ich lerne und bekomme deutlich vielf&#228;ltigere Eindr&#252;cke. Also, macht euch auf, informiert euch, habt dennoch oder gerade deshalb Spa&#223; und bekennt Euch dazu, m&#252;ndige B&#252;rger zu sein. </p>
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		<title>Schreibblockade? Ein b&#246;ses Wort ..</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 14:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
				<category><![CDATA[SchreibHeft]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit viel zu langer Zeit ist hier nichts Relevantes mehr erschienen. Heute will ich, quasi als ersten Schritt, mal damit beginnen, aufzudr&#246;seln, woran das liegt. Das b&#246;se Wort von einer Schreibblockade schwirrt mir durch den Kopf. Schreibblockade, ein b&#246;ses und ein gro&#223;es Wort. Man denkt an Schriftsteller und schwere Schreib- und oft auch Lebenskrisen. Bei [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit viel zu langer Zeit ist hier nichts Relevantes mehr erschienen. Heute will ich, quasi als ersten Schritt, mal damit beginnen, aufzudr&#246;seln, woran das liegt. Das b&#246;se Wort von einer Schreibblockade schwirrt mir durch den Kopf. Schreibblockade, ein b&#246;ses und ein gro&#223;es Wort. Man denkt an Schriftsteller und schwere Schreib- und oft auch Lebenskrisen. Bei mir h&#228;ngt das alles ein wenig tiefer, aber ich will nicht verhehlen, dass mich dieses Nicht-Schreiben-K&#246;nnen auch sehr in meinem Befinden ber&#252;hrt. Ich habe mir &#252;ber die Jahre ein Ventil geschaffen. Das Ventil h&#246;rt auf den Namen Blog. Immer, wenn mir etwas wichtig war/ist, dann schreibe ich dar&#252;ber. Nat&#252;rlich gibt es so was wie einen gelebten Privacy-Filter. Allzu Privates findet hier nicht statt, einerseits. Andererseits scheue ich immer weniger davor zur&#252;ck, Themen anzunehmen. Politisches h&#228;tte man hier fr&#252;her niemals gelesen. Heute w&#252;rde ich mir komisch vorkommen, wenn ich diesen so wichtigen Lebensbereich aussparen w&#252;rde. Aber, zur&#252;ck zum Thema! </p>
<p><strong>Was h&#228;lt Dich ab? </strong></p>
<p>Die Antwort auf die Frage, was mich schlussendlich vom Schreiben und vor allem vom Ver&#246;ffentlichen abh&#228;lt, ist ein Mittelding aus verschiedenen Schlagworten. Zum Einen gehen mir zu viele Themen durch den Kopf und wenn ich diese dann bearbeiten will und wenn ich sie vor allem so aufbereiten will, dass sie f&#252;r Euch da drau&#223;en einen Mehrwert darstellen, dann muss ich allzu oft schon an diesem Punkt die Segel streichen, denn die Zeit f&#252;r eine wirklich ausf&#252;hrliche Recherche fehlt mir und ich will nicht Allgemeinpl&#228;tze von mir geben, die mich an anderer Stelle so oft &#228;rgern. Ich will das ganze Bild darstellen, idealerweise.<span id="more-3426"></span></p>
<p>Genauso schwer ist der Umgang mit dem Schlagwort der Ausgewogenheit. Sie hat etwas zu tun mit Gr&#252;ndlichkeit, sie hat aber auch etwas zu tun mit Geduld Entspanntheit und Abstand, die mir gerade wenn es um Ungerechtigkeiten geht und einfach mal so behauptete vermeintliche Tatsachen, oft fehlt.</p>
<p>Der dritte Punkt ist, dass ich gerne &#252;ber Themen schreibe, die sehr komplex sind. Also, nicht falsch verstehen: ich bin ein simpel gestrickter Mensch und es geht mir nicht darum, dass ich nur deshalb &#252;ber Komplexes schreibe, weil ich so toll bin. Vielmehr gibt es heute beinahe kein Thema mehr, was noch wirklich einfach ist. Wenn ich Zusammenh&#228;nge wirklich verstehen will, dann muss ich mich zu einer gewissen Komplexit&#228;t bekennen. Einfache Antworten, so wird uns oft suggeriert, sind was Gutes. Ich denke: das ist zutiefst falsch. Und ehe ich halbe Sachen ver&#246;ffentliche, lasse ich es lieber ganz. Dumme Wortmeldungen haben wir, ob es nun um das seit neuestem total b&#246;se Google geht oder um die Enegiewende, ob es um eine neue Ausrichtung der sozialer Marktwirtschaft geht, den angeblichen Reichtum des Landes oder um das Thema Bildung, mehr als genug. </p>
<p><strong>Plan</strong></p>
<p>Dinge entzerren. Einfache Schritte tun. Klein (wieder) anfangen. Niemandem f&#228;llt es so schwer wie mir, mich dazu zu zwingen, kleine Schritte zu gehen. Die Bloggerei ist (mir) aber viel zu wichtig, um dieses Ventil fahrl&#228;ssigerweise vor die Hunde gehen zu lassen. Also, kleine Schritte tun und idealerweise niemals die Geduld mit sich selber verlieren. Ein Freund w&#252;rde sagen: Sei achtsam .. </p>
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