Windows (8) und ich. Eine Annäherung

Manchmal muss man sich ja eine Weile aus dem Weg gehen. Das haben wir getan, Windows und ich. Seit mehr als sechs Jahren habe ich, außer dem Firmenrechner meiner Freundin, kein Windows betriebenes Endgerät mehr in der Nähe. Alle Computer im Haus laufen mit Linux. Was quasi als reines Ubuntu-Haus anfing, ist derweil eine Mischung aus Ubuntu, Fedora und CrunchBang Haus geworden. Mein Liebling ist Fedora, aber ich mag auch CrunchBang sehr gerne. Ubuntu ist nur noch auf dem Notebook meiner Schwiegermutter installiert. Das ist der Gewöhnung geschuldet, denn sie hat genug damit zu tun, das das Notebook tut, was sie will.

Windows 8. Entwicklungsvision(en)?

Als man seinerzeit las, wie Windows seinen Nachfolger für die Version des guten Windows 7 aussehen lassen will, war ich zuerst irritiert, dachte dann ein wenig darüber nach, las viel und wurde im laufe der Zeit immer neugieriger. Als die ersten Entwickler-Previews vorlagen, habe ich sie mir angesehen. Und anders als ich es erwartet hatte, fand ich nichts zum Meckern. Ich klickte mich durch, bestritt Arbeitstage mit dem System, fand heraus, dass ich meinen Workflow anpassen sollte, damit ich Windows 8 auch effektiv nutze, tat das und arbeitete wieder weiter, passte noch ein wenig an, lernte mehr über das Bedienkonzept und viel schneller als ich dachte, hatte ich mich eingeschossen. Was mich selber am meisten überraschte: ich fand gut, was ich vorfand. Windows (8) und ich. Eine Annäherung weiterlesen

Ubuntu »Quantal Quetzal« vs. Gnomebuntu »Quantal Quetzal«

Die Tage werden kürzer. Der September hat schon begonnen, da ist es auch Zeit, sich mit der neuen Ubuntu-Version zu befassen. Voller Neugierde warte ich doch bei jeder neuen Version auf das, was da kommen mag. In diesem Jahr gibt es was wirklich komplett Neues. Nicht nur wird es eine neue Ubuntu-Version geben, namentlich hört sie auf den (Bei)Namen Quantal Quetzal, sondern es wird endlich auch eine eigene Ubuntu Version geben, die nicht Unity als Desktop-Umgebung vorinstalliert hat, sondern stattdessen nativ auf Gnome 3.6 setzt.

Ein neuer Sproß im Kreis der Canonical Familie

Viele Fans haben darauf gewartet und insbesondere die Leute, sie sich mit Unity nach wie vor nicht anfreunden können, warten nun gespannt auf Gnomebuntu. Ich habe mir in den letzten Wochen beide Pakete angeschaut. Ubuntu hatte ich seit der dritten Alpha auf meinem Rechner und Gnomebuntu hatte ich ebenfalls installiert, seit eine aktuelle Entwicklerversion herauskam. Auch in 2012 kann man Canonical ein gutes Zeugnis ausstellen. Die dritte Alpha von Ubuntu 12.10 war schon beeindruckend stabil. Fehlermeldungen, die man auf der dritten Alpha Version noch ab und an sah, die aber den Betrieb niemals störten, gehören (auf meinem Notebook) seit der ersten Beta komplett der Vergangenheit an.

Ubuntu »Quantal Quetzal« vs. Gnomebuntu »Quantal Quetzal«

Ich nutze meistens Gnome (aktuell in der Version 3.6). Allerdings bin ich ein Desktop-Hopper. Wenn ich also Lust habe, dann nutze ich auch mal Ubuntu per Unity. Ich habe mir die Oberfläche mit Unsettings ein wenig auf meine Wünsche eingestellt und finde so auch Unity sehr hübsch. Gnome 3.6 kann man mit dem bewährten Tweak Tool vollständig auf die eigenen Belange einstellen. Das ist zwar nicht nicht neu. Es sorgt aber trotzdem immer wieder für ein wohliges Gefühl. Ich arbeite mit meinem Desktop, nicht mit einem Desktop von der Stange. Mein Hopping wird allerdings dafür sorgen, dass ich weiter bei Ubuntu bleiben werde und ich mir Gnome dazu installiere, wenn ich es haben will. Gnomebuntu bietet mir nach dem, was ich bisher sehen kann, keine bessere Integration von Gnome. Deshalb gewinnt in meinem kleinen Wettstreit Ubuntu gegen Gnomebuntu knapp nach Punkten.