Die Frankfurter Rundschau und ich. Ein Re-Design mit Folgen

Immer wieder bin ich auf der Suche nach der Zeitung für meine Region. Lange Zeit hing ich fest bei der FAZ. Allzu oft habe ich mich ärgern müssen über allzu reaktionär eingefärbte Beiträge und meine Freude über Gelungenes aus der Rhein-Main-Zeitung war allzu getrübt. Seit einigen Tagen lese ich test. Die Frankfurter Rundschau hat sich ein Re-Design geleistet. Es ist weitaus moderner, es ist hell und freundlich und es ist in mancherlei Weise auch leserfreundlicher geworden. Ich, der ich viele gelesene Artikel sogleich (und meist nur für mich) bookmarke, freue mich über die leichter erreichbaren Social-Media-Dingens-Bausteine und die elegantere Möglichkeit des Bookmarkens. Klaro, ich könnte dafür auch Plugins nutzen, doch ist es weitaus sinnvoller, wenn man direkt von der Seite aus bookmarked, denn freundlicherweise übernimmt die Redaktion bzw. die Technik das Ausfüllen nicht nur der Überschrift, sondern auch das Befüllen der Beschreibung. Ich bin da meist etwas faul, wenn ich selber schreiben muss. Sinnvolle Tags sind schon schwer genug zu finden und zu vergeben. Finde ich ..

Und sonst?

Und sonst mag man sagen, dass der erste Blick verglichen mit der alten Online-Ausgabe etwas unübersichtler geworden ist. Schmalere Spalten machen es für das Auge schwerer, einzelne Artikel zu finden und zu würdigen. Allerdings habe ich mich daran schon nach wenigen Tagen gewöhnt. Jetzt freue ich mich mehr an der größeren Zahl der Schlagzeilen und Teaser. Ich muss weniger klicken. Das empfinde ich subjektiv als positiv. Das Schriftbild bzw. die Farben für den Text mag man als etwas hell kritisieren. Ich mag es so. Ein dunkleres Grau für den Text wäre lesbarer (weil kontrastreicher), der optische Eindruck wäre aber weniger leicht. Mir gefällt aber gerade diese Leichtigkeit sehr gut.

Mein Fazit

Ich lese immernoch test und ganz allmählich verfestigt sich der Eindruck, dass ich endlich eine Alternative gefunden habe für die FAZ. Ich bekomme Tagesaktuelles geliefert und bekomme auch noch den Bezug zur Region. Ja, ich gestehe, den Lokalteil der FAZ werde ich auch weiter lesen. Die Mischung aus lokalen Informationen und kulturellen Tipps gefällt mir sehr gut. Da hat die FR durchaus noch wenig Luft nach oben.

Pl0gbar Rhein-Main. Die erste Ausgabe aus Darmstadt

Die Pl0gbar Rhein-Main fand bisher schon immer abwechselnd in Wiesbaden, Mainz und Frankfurt statt. Schon seit längerer Zeit wollten Silke und ich die Idee der wechselnden Orte weiter ausbauen. Heute präsentieren wir nun also endlich die erste Pl0gbar aus Darmstadt. Silke hat dankenswerterweise vor einigen Wochen schon mal via Doodle angefragt, welcher Termin denn am meisten Anklang findet. Wir werden uns also am

Donnerstag, den 10. September 2009 um 19:00 Uhr

treffen. Wer kommen mag, trägt sich auf Silkes Blog ein oder hier bei mir auf dem Blog oder Ihr tragt Euer Kommen einfach auf diesem Facebook-Event ein. Natürlich könnt Ihr Euch auch bei Mixxt eintragen.

Wo findet die Pl0gbar denn statt?

Als Location haben wir uns auf das Weststadtcafé geeinigt. Die Anschrift lautet:

Weststadtcafé, Mainzer Straße 106, 64293 Darmstadt. Tel.: 06151-824730


Hier geht es zu einem grösseren Kartenausschnitt

Übrigens: Man kann in das Weststadtcafé eigene Würstchen mitbringen zum Grillen. Man kann aber auch dort Kleinigkeiten bekommen und kühle Drinks. Freies W-LAN gibt es auch. Einem stimmungsvollen Abend steht also nichts mehr im Weg. :)

Und wer sollte/kann/darf/muss/will kommen?

Soll geht gar nicht. Ansonsten freuen wir uns auf Leute mit guter Laune und wenn Du Dich auch noch für das Bloggen interessierst oder fürs Twittern oder ganz allgemein für SocialMedia, dann komm doch einfach vorbei. Natürlich solltet Ihr auch unbedingt dabei sein, wenn Ihr Euch für andere Netzthemen interessiert oder einfach mal Gleichgesinnte Leutchen kennenlernen oder wieder treffen wollt. :)