Linux Tools: Schizobird wurde Polly wurde mein Lieblings(twitter)client

Screenshot von Polly

Neue Lieblinge braucht das Land! Vor Kurzem wurde ich auf einen neuen Twitterclient aufmerksam. Man suchte gerade einen neuen Namen, denn Schizobird erschien vielen Leuten wohl als zu gewagt. Das Progrämmchen gefiel mir auf Anhieb. Weil er damals noch sehr am Anfang seiner Entwicklung stand, beschloss ich, das Projekt weiter zu beobachten. Gestern habe ich nun erneut hingeschaut und war doch sehr erstaunt, wie viel da zwischenzeitlich passiert war/ist. Aus Schizobird wurde Polly. Und ansonsten lässt sich sagen, dass die Entwickler offensichtlich Siebenmeilenstiefel tragen.

Was gefällt

Schnell hatte ich Polly per PPA installiert und erfreue mich seither an meinem neuen Lieblings-Client für Twitter. Polly ist schnell, braucht wenig Systemressourcen und man kann sowohl mehrere Accounts gleichzeitig befüllen als auch individuell seine gewünschten Timelines verfolgen. Zudem integriert sich der Client jetzt schon vortrefflich in die Notification-Area von Ubuntu.

Fazit

Dieser junge Sprössling macht großen Spaß. Er hat meiner Meinung nach das Potenzial, einen neuen Standard zu setzen und das schicke aber sehr behäbige Gwibber zu verdrängen. Dafür ist es natürlich nötig, dass die Entwickler ihr Kind wie bisher schnell weiterentwickeln. Auf meiner persönlichen Wuschliste steht vor allem der Identi.ca Support. Und natürlich braucht es positive Propaganda. Ich habe jetzt einfach mal meinen Teil dazu beigetragen, denn ich finde Polly wirklich extrem gut gelungen und sehr vielversprechend.

Google Buzz – Die Gefährten. Effektiv Arbeiten in der Buzz

Was ist das richtige Setup, was sind die richtigen Tools, was sind also die richtigen Gefährten, um effektiv mit Google Buzz arbeiten zu können? Kann man vielleicht mit einem Tool alle Kanäle bedienen? Ich denke da vor allem an Twitter, Identi.ca und Facebook. Diese Idee verliert schnell an Charme, denn es ergeben sich große Unterschiede im Arbeiten mit Services wie Twitter & Co. auf der einen Seite und Google Buzz auf der anderen Seite. Geht es bei Twitter, Facebook & Co. darum, kurz und schnell auf ein Statement reagieren zu können, ist dies zwar bei Buzz auf den ersten Blick durchaus ähnlich. Die Unterschiede liegen aber im Detail. Antworten auf Buzz sind meist länger und erfordern nicht selten Recherche. Man schreibt oft sogar als Antwort richtige kleine Beiträge. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das via Gwibber, Choqok, Tweetdeck & Co. machen will. Zudem hat Google seinen neuen Service so gebaut, dass er praktisch nahtlos mit dem Gmail-Account verbunden ist. Es ergeben sich zahlreiche Synergien, wenn ich alles aus dem Browser heraus und namentlich vom Google-Mailkonto-Kommandostand aus bearbeite. Jeder zusätzliche Klick aus einer externen Software heraus oder hinein ist da ein Klick zuviel.

Das tägliche Buzzen

Für mich ist das Arbeiten am bequemsten und einfachsten, wenn ich mir einen festen Tab im Browser meines Vertrauens reserviere. Nennen wir ihn den Google-Tab. Dieser Tab ermöglicht mir den permanenten Zugriff auf alle Funtkionen, ich bin sozusagen allways on mit einem Klick und bin meiner Community so nah wie nirgends sonst. Interessant ist übrigens auch, dass es für mich einen großen Unterschied macht, mit welchem Browser ich meine Buzz-Welten bewandere. Auch mit der neuesten Variante des Firefox-Browsers, der sich beim normalen Surfen sehr sehr schnell anfühlt, erreiche ich nicht dieselbe flüssige Arbeitsgeschwindigkeit wie mit dem Chrome Browser von Google. Nicht nur wegen Buzz bin ich aber ohnehin längst zum Chrome-Fan mutiert. Übrigens bin ich für das Handling von Twitter, Facebook & Co. wieder zu Gwibber zurückgekehrt. Gwibber ist für die Nutzung dieser Services optimal ausgestattet und ich kann so für alle vorhandenen Kommunikationströme die jeweils beste und effektivste Anwendung nutzen.