Ubuntu Oneiric Ocelot: An mein Notebook kommt nur Linux und Gnome3?

Manchmal bin ich doch noch heftig überrascht. Gerade jetzt ist so eine Moment. Ich habe mal eben Gnome 3 installiert und klicke ein wenig herum. Ich versuche, mich an meine letzten Erfahrungen mit dem damals brandneuen Gnome 3 in Zusammenhang mit Fedora 15 zu erinnern und frage mich, was ich jetzt noch brauche, ob den Desktop hübsch zu machen. Bisher kommt er noch recht klassisch daher. Nur das Hintergrundbild habe ich verändert. Guuuuut, Dr. House aka Hugh Laurie schaut mich ziemlich blauäugig an, aber sonst ist noch alles ab Werk. Da muss ich jetzt noch ein wenig suchen und finden, was man derzeit als trendiger Desktop so trägt.

Was mich aber von der ersten Sekunde an tatsächlich vollkommen überrascht: Mit Unity als Desktop-Umgebung freut sich mein Notebooklüfterchen quasi ab dem zweiten geöffneten Fenster und hechelt von Höchstleistung zu Höchstleistung (jaja, ich überzeichne ein wenig, aber nur ein wenig). Mit Gnome 3 habe ich durchweg mehr Fenster geöffnet (ich bin ja noch in der Einstellphase), der Lüfter lässt sich aber kaum einmal dazu zu bewegen durchzudrehen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt, aber offenbar geht Gnome 3 deutlich schonender mit Resourcen um. Das ist ein gewichtiger Grund für eine Entscheidung für eine Desktopumgebung oder auch gegen sie. Jetzt probiere ich mal ein wenig weiter und werde berichten. Demnächst auf eurem Bildschirm …

Ubuntu Oneiric Ocelot. Neues vom Ozelot

Ein neues Ubuntu bringt immer neue Entdeckungen. Und gerade seit dem Umstieg auf die Unity-Oberfläche wird Ubuntu quasi neu erfunden. Oder besser: Die Art und Weise, wie man seine Oberfläche bedient und einstellen kann, wird neu erfunden und auch unter der Motorhaube ändert sich viel.

Stühle rücken und manches Neue

Wer sich Ubuntu Natty Narwhal anschaut und nun einen Blick auf Ubuntu Oneiric Ocelot wirft versteht schnell, dass Natty der Anfang eines Überganges war, der nun mit Oneiric Ocelot weitergeführt wird. Die Basis GTK+ Version 3 wird jetzt konsequenter eingesetzt und das Ubuntu Team nutzt auch gleich die Gelegenheit, um an der Usability zu schrauben. Da sind viele kleine und große Veränderungen. Die Systemeinstellungen findet man jetzt an leicht anderer Stelle und inhaltlich sind sie quasi neu erfunden worden. Wer Gnome 3 kennt, dem fällt sofort die Ähnlichkeit auf. Auch hier lässt GTK+ Version 3 grüßen. Im Ergebnis gibt es aktuell weniger Möglichkeiten, den Deskop einzustellen. Am Beispiel Fedora 15 und Gnome 3 kann man aber sehen, wie schnell kleine neue Tools erscheinen, um die Lücken auszufüllen. Was mir sehr gefällt ist, dass man allmählich „den großen Plan“ erkennen kann, der hinter dem Umbau des Desktops steckt. In der Ubuntu-Gemeinde wird beispielsweise der alten Notification-Area mehr als ein paar Tränen hinterher geweint. Mittlerweile befinden sich viele Benachrichtungen direkt in die Unity-Leiste integriert und erreichen den Nutzer damit ohne jeden Klick und also noch direkter als zu Zeiten des guten alten Notification-Area. Ubuntu Oneiric Ocelot. Neues vom Ozelot weiterlesen