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Meine Medienwoche. Folge 1

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Ich bin noch nicht sicher, ob ich das durchhalte aber, ich will mal damit beginnen hier aufzuschreiben, mit was ich so durch die Woche gekommen bin. Ich spreche da von Filmen, von Musik, von Dokumentationen oder auch von Büchern oder/und Podcasts. Also, lassen wir den kleinen Reigen beginnen. Generell werde ich einfach (be)schreiben. Die Auflistung enthält keine versteckte Botschaft. Die Beiträge sind also auch nicht nach Wichtigkeit geordnet oder nach Medium.

Librezoom – Irgendwas mit Freiheit

In diesem Podcast geht es um Technologie und Gesellschaft. Die Macher Ralf Hersel und Torben Stephan schreiben selber über das Projekt, dass es sich hauptsächlich mit freier Software beschäftigt. Vorgenommen hat man sich eine Ausgabe pro Monat. In der aktuellen Folge geht es um iPad-Klassen, die neue OwnCloud Architektur und Nähmaschinen fürs Gehirn.

Vietnam

Die neun teilige Dokumentation von Ken Burns zeigt wie es zu diesem Krieg kam. Insbesondere wird die Rolle des weißen Hauses beleuchtet. Macht, Machtstrukturen und komplett falsche Analysen und seine Auswirkungen werden aufgezeigt. Ich kannte die Reihe schon. Vor dem Hintergrund der Amtszeit vom Donald Trump zeigt sich aber aus meiner Sicht besonders eindrucksvoll, dass die USA nicht zum ersten Mal mit einem Präsidenten konfrontiert sind, der dem Land und der ganzen Welt schadet. Man kann lernen aus dem, was damals John F. Kennedy, Lyndon B. Johnson und Richard Nixon falsch gemacht haben. Man kann erkennen, dass Machthaber sogar ihr Volk anlügen und viele Menschenleben opfern, nur um nicht zugeben zu müssen, dass sie sich geirrt haben. Und man kann lernen, was wir als Bürger tun müssen, damit Trump heute keinen Erfolg haben wird mit seiner Agenda der Zerstörung von Strukturen.

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Kopf und Herz. Ein paar Gedanken über Entscheidungen und Pläne

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Im Grunde könnte man einen solchen Artikel zu jeder Zeit schreiben. Er wäre immer aktuell, hätte immer Relevanz und würde zu jeder Zeit einen guten Beitrag leisten können dazu, welche Art Entscheidungen und Pläne wichtig, welche richtig sind und auch, welche man für sich selber auch durchhält. Wieso also jetzt?

Ich beobachte meine Mitmenschen, lese Zeitung, höre, was Freunde berichten oder auch, was in der Öffentlichkeit besprochen wird und nicht zuletzt schaue ich auch, wie es mit meinen ins Auge gefassten Plänen ausschaut. Was mir auffällt ist, dass ich bei vielen Gelegenheiten höre, wie Ziele ins Auge gefasst werden, die so mächtig sind, dass sie quasi nur scheitern können. Gleichzeitig scheint es mir so, als hätten wir Menschen niemals weniger Durchhaltewillen gezeigt. Wir sind für gesellschaftliche Vielfalt, sorgen aber mit Entscheidungen dafür, dass Vielfalt es noch schwerer hat stattzufinden, etwa in der Schule. Wir wollen das Klima retten und steigen gleich nachdem wir uns laut und wortreich zur Klimawende bekannt haben in ein Auto und fahren damit auch allerkleinste Strecken.

Ich würde mir wünschen, dass wir zunächst einmal weniger große Ziele proklamieren, sondern dass unsere Ziele erreichbar sind. Wir werden nichts erreichen, wenn wir mit Maximalzielen loslaufen und nach mehr oder weniger kurzer Zeit frustriert ein ums andere Mal aufgeben. Ziele können ambitioniert sein. Setzen wir uns aber in allen Lebenslagen nur noch Maximal-Ziele, so werden wir nichts erreichen. Wir müssen loslaufen und genauso wie es ein Läufer tut, der plant, an einem Marathon teilzunehmen, läuft dieser nicht im Sprint los sondern so, dass er mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ankommt.

Sonnenblume
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Umwelt. Wirtschaft. Ob endlich zusammenwächst, was zusammen gehört?

4 Kommentare

Noch bin ich nicht überzeugt davon, dass sich alle neuerdings Umwelt und Klima auf die Fahnen schreiben. Allerdings könnte es ein gutes Zeichen sein, dass derweil sogar konservative Kreise sich der Themen annehmen.

Ob Akzeptanz, der Druck der Straße (an den ich allerdings nicht glaube), Einsicht oder doch nur Sommerloch-Thema? Egal. Längst sollte das Thema weiter sein. Und ich spreche jetzt vor allem davon, hier bei uns Regelungen auszuarbeiten und die Zukunft zu beginnen. Bisher wird Umwelt und Wirtschaft vor allem als Gegensatz beschrieben. Ich kann das einfach nicht verstehen. Umwelttechnologien, von der wirklich smarten App zum Steuern von Anlagen bis zu Anlagen selber gibt es unsagbar viele Möglichkeiten, Zukunftsmärkte zu schaffen. Hochtechnologieland Deutschland? Lasst uns endlich anfangen. Die Zukunft hat längst begonnen und wir haben viel Zeit mit sinnlosen Diskussionen vertan.