Stadtfest Aschaffenburg. Ich war schon seit Jahren nicht mehr auf dem Stadtfest und wusste auch nicht, ob sich ein Besuch wirklich lohnt. Gerade deshalb muss ich zuallererst Abbitte leisten und bekenne: In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich auf einer Open-Air-Veranstaltung selten so wohl gefühlt wie an diesem Wochenende in Aschaffenburg. Bravo und vielen Dank dafür an alle fleissigen Helfer hinter den diversen Kulissen. Vielen Dank auch an die vielen Künstler und Standbetreiber, die dieses Fest so besonders gemacht haben!

In der gesamten Innenstadt konnte man auf 14 Bühnen die verschiedensten Künstler auftreten sehen und erleben. Die Bandbreite reichte von Cabaret und Comedy über die German Tenors bis zu Funk von und mit Ron Williams. Für die Freunde eines gepflegten Rock ’n‘ Roll haben die Jungs von Boppin ‚B aufgespielt. In Punkto Essen fiel mir die grosse Vielfalt und Originalität der kulinarischen Angebote auf. Man bekam eben nicht nur Würstchen an zehn Würstchenbuden und Schwein-Süss-Sauer an 10 verschiedenen und doch immer gleichen Asia-Ständen. Wer Lust darauf hatte, der konnte fränkische Spezialitäten genauso finden, wie frische Nudelgerichte, Salatbuffets, Fischspezialitäten, Wild und Süsskram in allen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Das es in Aschaffenburg zusätzlich einen guten Wein gibt und tolle Biere, dass brauche ich, glaube ich, nicht extra betonen. Die Preise waren dabei überwiegend moderat. Dies ist in Zeiten, in denen das Geld nicht mehr immer und überall vollkommen locker sitzt, meiner Meinung nach durchaus auch eine Notiz wert. Mein Fazit lautet: Für Menschen, die etwas übrig haben für sommerliche Stadtfeste, die das Lebensgefühl und die Lebenslust einer ganzen Region authentisch zeigen wollen und können, ebensolche Menschen sollten sich das letzte Augustwochenende des Jahres 2007 unbedingt vormerken.