Alle Artikel des Monats: April 2007

Artikel

BlogWelten. Persönliches. KaffeeGenuss

Hinterlasse eine Antwort

Manche Dinge werden immer wieder zum Thema, obwohl sie doch eigentlich gar keine Themen sind. Ein solches NichtThema ist es, dass Mitglieder der BlogWelten sich immer wieder bemüssigt fühlen, darüber nachzudenken, was denn nun richtige Blogs sind und welche Themen echte NoGos sind. Mich ärgern Beiträge dieser Art meistens. Dabei geht es mir gar nicht grundsätzlich darum abzustreiten, dass es Blogs gibt, die mich persönlich unendlich langweilen. Natürlich ist das so .. und wenn nun jemand mein Blog entdecken würde und er/sie würde eventuell ein wenig stöbern, um dann festzustellen, dass sie/er mein Blog nicht mag oder einfach uninteressant fände, dann hätte dieser Besucher natürlich jederzeit das Recht, mein Blog überhaupt niemals mehr zu besuchen. Soweit so gut. Was ich allerdings nicht verstehe und was ich auch nicht sonderlich kollegial gegenüber anderen Bloggern finde ist, dass es immer wieder Beiträge gibt, in denen generalisiert wird und in denen gleich komplette Sparten von Themen abgekanzelt werden. Manchmal passiert dies sogar auf einem unterirdischen Niveau. Ich frage mich jedes Mal nach dem Lesen eines solchen Beitrages, warum manche Mitmenschen immer wieder dazu neigen, sich über andere zu erheben. Ich meine, ist gelebte Toleranz nicht eigentlich gerade ein Wert, den die Blogszene ansonsten immer wieder propagiert?

Übrigens, wer jetzt denkt, ich hätte mich gerade erst über einen Artikel geärgert, der irrt sich. Es ist in diesen Tagen eigentlich nichts auffälliges passiert. Mir begegnen solche Vorfälle immer mal wieder. Und ich denke schon länger darüber nach, mal einen Artikel zu diesem Thema zu verfassen. Urspünglich bin ich allerdings aufmerksam geworden, weil seinerzeit das Thema BefindlichkeitsBloggerei sehr stark diskutiert wurde und ich mich seinerzeit dabei ertappt habe zu denken, dass vielen sehr persönlich gehaltenen Blogs einiges abgehen würde, wenn die Autoren beginnen würden, schlicht alles persönliche wegzulassen. Natürlich muss jedermann für sich definieren, was er preisgeben will von sich und von seinem Umfeld. Da liest man immer wieder mal Beiträge, denen man anmerkt, dass der Autor vielleicht noch nicht vollends durchdrungen haben, wie sehr einem manche Äusserungen im Netz nachhängen können. Andererseits beziehen meiner Meinung nach viele Blogs ihre immense Stärke und Güte aus genau diesem persönlichen Blick auf die besprochenen Themen. Ganz abgesehen davon, dass mancher überzeugte Blogger bewusst die Grenzen dessen, was man normalerweise schreibt und preisgibt, neu austesten will, um für sich selbst und für die BlogGemeinde Themen neu zu setzen. Natürlich gibt es neben erfahrenen Bloggern auch glücklicherweise immer wieder neue Anfänger, die sich erst ausprobieren müssen, um ihren Weg und ihre Themen zu finden. Ich würde mir für diese Leutchen wünschen, dass sie sich manchmal zweimal überlegen, was sie da für Geschichten veröffentlichen. Das Abqualifizieren dieser Neulinge sagt allerdings viel mehr (unschönes) über die alten Hasen aus und vor allem kann es gerade blogmässige Anfänger eventuell davon abhalten, dieses wunderbare Medium Blog für sich und für uns zu entdecken. Wir würden in diesem Fall niemals von einem tollen BlogAutoren erfahren, weil er sich alsbald wieder aus der Szene zurückzieht und das sollten wir Meinung nach nicht zulassen.

Während ich mein Thema derart erörtere, steht neben mir meine obligatorische Tasse frischen Kaffees. Ich denke an so manchen anderen Kaffeegeniesser und freue mich, endlich festgehalten zu haben, was ich schon länger einmal festhalten und veröffentlichen wollte.

Artikel

Firefox Extensions: ScribeFire

Hinterlasse eine Antwort

.. und schon wieder stosse ich auf ein recht interessantes kleine Add-On für den Firefox Browser. Heute berichte ich Euch von SribeFire. SribeFire ist ein BlogEditor, der u.a. in der Lage ist, verschiedene BlogAccounts anzusprechen. Ich kann also beispielsweise Zugänge für mehrere WordPress Blogs einrichten, kann Beiträge schreiben und kann diese Beiträge dann in Richtung des jeweiligen Blogs posten.SribeFire liest dabei u.a. die schon existenten BlogKategorien ein. Natürlich besteht SribeFire auch die alltäglichen kleinen Herausforderungen heutiger Editoren. Man kann Beiträge nach Herzens Lust formatieren, kann Zitate erstellen, kann Bilder einfügen und kann darüber hinaus noch viele andere nützliche Dinge tun. Noch unfertige Artikel lassen sich als sogenannte Notes abspeichern. Auf diese Art und Weise kann ich so lange an meinen Artikel schreiben und redigieren, bis ich diesen irgendwann als für mich perfekt oder zumindest fertig ansehe. Diese Funktion finde ich extrem wichtig für einen Editor, denn nicht selten schreibe ich länger an Artikeln, weil ich nicht genug Zeit habe oder weil ich schlicht noch etwas zuende recherchieren muss, bevor ich den jeweiligen Artikel posten kann. SribeFire bietet mir ebenfalls die Möglichkeit, meine Beiträge mit TechnoratiTags zu versehen. Das Add-On kann zusätzlich den eigenen del.icio.us Account ansprechen und verwalten. Ich muss gestehen, dass ich das Tool noch nicht wirklich lange in Verwendung habe. Ich kann deshalb auch noch keine gerichtsverwertbaren Aussagen zu Stabilität und Usability des Tools machen.

Die Umsetzung des kleinen Tools spricht mich indes an. Dabei spielt für mich immer eine Rolle, dass ich meinen gesamten Workflow im Zusammenhang mit dem Schreiben eines Artikels auf eine Applikation begrenzen kann. Ich vermeide auf diese Art und Weise unnötiges und nerviges hin- und her hüpfen zwischen den beteiligten Anwendungen. SribeFire integriert sich ähnlich wie die meisten anderen Firefox-Addons in die Statusleiste des Browsers und öffnet sich mit einem Klick. Das ist wirklich sehr praktisch. Gerade in Sachen BlogEditor bin ich derzeit ständig am Probieren, welches EditorKonzept mir am besten taugt. Man trifft dabei auf durchaus sehr unterschiedliche Lösungsansätze. SribeFire gefällt mir im Kreis dieser verschiedener EditorenKonzepte für Blogs wirklich recht gut.

Artikel

Firefox Extensions: Better Gmail

Hinterlasse eine Antwort

Gerade erst vor einigen Tagen hat Gina Trapani, die Herausgeberin von lifehacker, ein sehr interessante Erweiterung für den FirefoxBrowser herausgebracht. Es handelt sich um Better Gmail. Man hört schon, dass dieser Name nach einem Tool für Gmail-Anweder klingt und das ist auch so. Better Gmail greift in das tägliche Arbeiten von Gmail ein. Es tut dies übrigens mittels einer weiteren Firefox-Erweiterung. Sie heisst Greasemonkey. Das Add-On erlaubt dem geneigten Nutzer, Java-Script Dateien im Browser auszuführen, die das optische Erscheinungsbild und das Verhalten der jeweils angezeigten Website verändert. Man kann auf diese Art und Weise Websites individueller gestalten, ohne das auf die Website aktiv zugegriffen werden muss. Mehr Detailinformationen zu Greasemonkey findet ihr hier.

Für alle Freunde des Firefox Browsers und Gmail gibt es nun also dieses kleine Tool, welches aus dem relativ uniform daher kommenden Gmail eine wunderbar bedienbare WebApplikation macht. Man kann Better Gmail bei lifehacker herunterladen und findet hier sogar ein leicht verständliches Tutorial, welches alles erklärenswerte erklärt.

Ich habe Better Gmail gerade erst in meinen FirefoxBrowser eingebaut, habe also noch nicht soooo viel Eindrücke sammeln können und doch fallen sehr schnell viele kleine Detaillösungen positiv ins Auge und man kann festhalten, dass Better Gmail ein echter Segen ist. Gmail fühlt sich vollkommen anders an und lässt sich dank Gina Trapanis kleinem aber wirksamen Tool wunderbar auf meine Belange einstellen. Fazit: Well Done, Gina :-) !