Alle Artikel des Monats: Mai 2007

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Ils se Marierent et eurent Beaucoup d’Enfants – Happyend mit Hindernissen

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Draussen ist es trübe und kalt. Immerhin steht neben mir ein kleiner Helfer in Sachen Ars Vivendi. Manche regelmässigeren Leser werden es ahnen. In einem grossen Becher neben mir steht ein frisch zubereiteter Café au lait.

Zusätzlich hellt sich meine Stimmung ein wenig auf, weil ich an den Film denke, dessen Titel diesem Beitrag seinen Namen verdankt. Der Film lief gestern abend in der ARD und ich kann nur sagen, dass ich mich unbändig amüsiert habe. Wieso können nur die Franzosen solche Filme machen? Der Film atment Leichtigkeit, ist zwar eine Komödie und ist dennoch in keiner einzigen Sekunde plump oder langweilig. Natürlich begeistern vor allem die Darsteller. Charlotte Gainsbourg (als erfolgreiche Immobilienmaklerin) und Yvan Attal (Vincent, der Nobelautos verkauft) spielen ein Ehepaar, das versucht, dem Alltag wenigstens manchmal ein Schnäppchen zu schlagen. Yvan Attal hat neben der männlichen Hauptrolle auch das Drehbuch geschrieben und Regie geführt. Der Film zeigt das Leben der drei Freunde Vincent, Georges und Fred. Alle drei haben so ihre Probleme mit den Frauen, alle drei erleben Abenteuer, machen sich Gedanken um das Leben und der Zuschauer darf all diese Gedanken und Abenteuer mit ansehen. Natürlich ist man in diesem Film auch immer ein wenig Voyeur.

Ich muss Euch zurufen, dass jedermann, der einmal endlich wieder einen wundervollen kleinen Film ansehen will, bei dem er/sie gut unterhalten werden will bzw. einfach nur Spass haben will, dann sollte er mal prüfen, ob der Film nicht demnächst nochmal auf den dritten Kanälen wiederholt wird. Ils se Marierent et Eurent Beaucoup d’Enfants ist ein Film, der neue Einblicke und Erfahrungen zulässt, der aber vor allem unheimlich Spass macht. Hach ja, manchmal erlebt man wundervolle Überraschungen :-) .. Apropos Überraschungen: Hatte ich schon erwähnt, dass der Wahlfranzose Johnny Depp in diesem Film einen wundervollen kleinen Gastauftritt hat? Ich sags ja, der Film ist einfach klasse :-) ..

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Frankfurt: Der Ebbelwei-Express..

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Ein Sonntag in Frankfurt. Das Wetter ist wunderschön und wir hatten nach einem Treffen mit Freunden einfach mal wieder Zeit. Kurzentschlossen begaben wir uns zum Römer und bestiegen schon kurze Zeit später den legendären Ebbelwei-Express von Frankfurt.

Man fährt Holzklasse, Standesdenken ist für eine gute Stunde abgeschafft. Stattdessen blickt man durch die Fenster auf die hektische Stadt und erfreut sich an seinem kühlen Ebbelwoi. Gerade im Sommer und natürlich auch bei zumindest hochsommerlichen Temperaturen erfährt die Seele des Besuchers eine willkommene Kühlung. Eigentlich kann man jedermann in Frankfurt eine Fahrt mit der gemütlichen Strassenbahn empfehlen. Mithilfe der historischen Tram kann man Frankfurt mal anders entdecken. Sie fährt auf einer gemütlichen Rundtour viele markanten Punkte der Stadt ab. Dabei erlebt man Frankfurt aus ungewohnter Perspektive. Festgesellschaften können die historische Bahn übrigens mieten. Bei Interesse meldet man sich einfach bei der VGF. Nähere Daten finden sich hier.

Nach einer viel zu kurzen Stunde kommen wir wieder an den Römer. Eigentlicher Startpunkt des legendären Ebbelwei-Express ist übrigens der Vorplatz des Frankfurter Zoos. Dort kann man die Abfahrt gemütlich im grünen sitzend erwarten. Eine genaue Route kann ebenfalls auf den Seiten des VGF nachgelesen werden. Für Frankfurt Neulinge kann man sogar eine Broschüre finden, die die Highlights am Wegesrande erwähnt und beschreibt.

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GrafikTools. LieblingsTools. Evergreens. Rookies

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Vor einigen Wochen gab plötzlich und unerwartet meine Festplatte ihren Geist auf. Es war keine lange Sache. Schnell war was Neues gekauft (schneller, grösser und also besser) und, weil ich aktuell wenig Zeit habe, habe ich mein System zwar neu aufgespielt, hatte aber nur das installiert, was ich zu dieser Zeit brauchte. Nach und nach kamen die üblichen Verdächtigen wieder auf den Rechner und in den letzten beiden Wochen spiele ich mit den Grafikprogrammen. Ich gehöre zu den Leuten, die Adobe zwar für sehr gut halten, aber eben auch für hoffnungslos überteuert. Schon deshalb suche ich immer nach Alternativen. Augenblicklich arbeite ich mit drei Programmen für die Bildbearbeitung. Es sind Corel Photo-Paint (Version 11), Paint.NET (Version 3.08) und seit gestern Abend habe ich auch mein geliebtes GIMP (Version 2.2.16) wieder onboard. Gerade letzeres habe ich sehr lieb gewonnen. Manche Leutchen nutzen GIMP nicht, weil es eben nicht alles kann. Und dennoch kann es, wie ich finde, schon relativ viel und zusätzlich lassen sich gute und frei verfügbare Filter hinzufügen. Das gilt natürlich auch für Paint.NET. Auch zu diesem Tool baut sich langsam aber sicher ein gutes Verhältnis auf. Paint.NET ist für mich relativ neu. Ich muss und will noch Erfahrungen sammeln. Angeregt durch Ulrich Hilger habe ich mal die 30-Tage-Testversion von Lightroom aus dem Netz gesogen und installiert. Da werde ich jetzt mal dran herumschrauben. Das sieht natürlich schon sehr heiss aus. Ansonsten kann ich nicht viel sagen. Vor der jetzt aktuellen Version 1.1 hatte ich zuletzt die Public-Beta von Lightroom auf dem Rechner. Die war noch unendlich behäbig und instabil. Jetzt ist mein erster Eindruck, dass alles schlanker geworden ist und schneller geht. Allerdings habe ich auch deutlich mehr RAM im Rechner als damals ;-). Trotz grosser Namen lasse ich auf meine kleinen Tools nix kommen. In vielen Momenten genügen sie dem, was ich brauche. Ausserdem sind sie, bis auf die Corel Produkte, kostenlos. Hmm, mal sehen, ob ich eines Tages doch noch in den Armen Adobes lande ;-). Lightroom läuft so gesehen mit einem besonders grossem Rucksack herum und wird von mir besonders beäugt.