Alle Artikel des Monats: August 2007

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Morgenstund. Microblogging. Netzwerk

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Eigentlich hätte ich direkt heute morgen was bloggen wollen. Dann war da aber dieses mysteriöse LAN-Problem. Ganz allmählich verliere ich die Lust auf mein Powerline Netzwerk und denke darüber nach, doch mal ein WLAN aufzubauen. Sowas ist doch nicht mehr feierlich. Twitter fungiert derweil und man begrüsst sich zu früher Stund am Rechner. Da ist Hirnrinde aus Essen und Pixelsebi aus Berlin und da ist Morgenland aus Seeheim ;). Ansonsten scheinen die Twitteroos noch zu träumen oder schon feste am Arbeiten zu sein. Heute morgen kann ich meinen Tee immerhin wieder bei frischer Luft geniessen. Gestern brannte in einem Nachbarort ein Reifen Lager ab. Das war vielleicht eine Rauchwolke. Mächtig, hoch, schwarz .. meine ersten Ideen bezüglich der Ursachen haben sich glücklicherweise als falsch herausgestellt. Seit 2001 bin ich diesbezüglich ein gebranntes Kind. Gestern kamen glücklicherweise keine Menschen zu schaden. Ich könnte jetzt hier fliessend weiterschreiben, könnte mich zu Schäuble äussern und seinen Bundestrojanern. Es würde ja sogar beinahe passen. Aber, das ist ein anderes Posting.

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Eine Restaurant-Komödie: Ein verlockendes Angebot

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Maria ist Köchin aus Liberec (Reichenberg) in Nordböhmen. Sie wohnt mit ihrem Mann Jan und Tochter Katja (Magalie Greif) in einem Dorf in Thüringen. Christiane Paul spielt Maria und gibt in dieser wunderbaren kleinen Komödie eine glaubwürdige Tschechin ab. Maria kann perfekt Deutsch. Doch manchmal, wenn sie sich ärgert, kann man eine gewisse Nervosität spüren. Nur dann verfällt sie zurück in ein Deutsch mit böhmischem Akzent. Überhaupt fühlt sich Maria am wohlsten, wenn sie am eigenen oder am fremden Herd das böhmische Nationalgericht Svickova zubereiten darf: Lendenbraten mit Serviettenklössen.

Marias Mann ist Kfz-Schlosser und werkelt tagein tagaus vor sich hin und eigentlich könnten die beiden zusammen mit ihrer kleinen Tochter glücklich leben bis an ihr Lebensende. Doch eines Tages schliesst der Dorfgasthof, in dem Maria arbeitet. Maria wird arbeitslos. Ihr Mann sinniert über diesen unerhörten Einbruch in das glückliche Leben der Kleinfamilie: „Ein Dorf ohne Kneipe ist wie ein Auto ohne Räder“. Das Drehbuch verlangt dem hervorragenden Ensemble, welches vor allem aus Christiane Paul, Devid Striesow und Richy Müller besteht, beinahe ständig solche Sätze ab. In „Ein verlockendes Angebot“ spielt Richy Müller die Rolle des Hotelbesitzers aus dem grossen Berlin. Er ist zufällig in Thüringen unterwegs und kommt in den Dorfgasthof, der gerade seinen letzten Tag erlebt. Georg (Richy Müller) isst Marias Essen und ist vollkommen begeistert. Als er von ihren aktuellen Sorgen hört, bietet er ihr sofort eine Stellung als Köchin im fernen, grossen Berlin an. Maria nimmt an, natürlich. In der Folge erleben wir mit Jan die neuen Herausforderungen eines Strohwitwers, der es nicht gewohnt ist, sich und seine Tochter zu versorgen. Wir erleben, wie sich gerade der weibliche Anteil de Dorfbevölkerung rührend um ihn kümmert und wir erleben wirklich kurzweilige und lustige Szenen mit.

„Ein verlockendes Angebot“ ist eine wundervolle Restaurant-Komödie, die durch ihre sehr glaubwürdig agierenden Darsteller und dem stimmigen Drehbuch kurzweilige und unterhaltsame Einblicke in das Leben einer jungen Familie zulässt. Besonders die gebürtige Berlinerin Christiane Paul glänz als waschechte Tschechin mit böhmischer Prägung. ARTE, 21.2.2007, 20.40 Uhr.

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Sprache. Kommunikation. TK-Anlagen

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Es ist vollbracht. Nach einigen Tagen, in denen wir nur via Handy erreichbar waren, sind wir nun auch wieder Teil der SprachmitteilungsCommunity. Gerade eben ist unsere neue schnurlose ISDN Anlage angekommen. Ich bin noch nicht vollkommen sicher, ob die Anlage, die nach dem DECT Standard funktioniert, unserer Gesundheit wirklich gut tut. Andere Optionen sind aber eben nur scheinbar vorhanden, denn wir haben ein unendliches Kabelgewirr und keinerlei Pläne dafür, nicht einmal ungenaueste Handzeichnungen. Und dazu kommt, dass man mittelfristig sicher sowieso auf VoIP umstellen wird. Wir brauchten also was für den Übergang. Optimal wäre es gewesen, wenn unsere Gesko-Anlage noch etwas durchgehalten hätte. Sie wollte aber nicht mehr und somit mussten wir handeln. Gesagt, getan. Und ich habe sogar einige Kabelstränge richtig geraten. Zehn Minuten anschliessen, fünf Minuten programmieren und schon sind wir wieder On Air.\r\n\r\nUpdate: Gerade fiel mir ein, dass man einer TK-Anlage, die nix mehr tut, auch keinen eigenen Stromanschluss gönnen muss. Was habe ich gemacht? Klar, ich hab den Stecker gezogen. Kostet schliesslich auch Strom, hehe ;-) ..