Alle Artikel des Monats: Oktober 2007

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Weinforum Rheinhessen. Eine Nachlese

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An diesem Wochenende war es wieder soweit. Das Weinforum Rheinhessen im Schifffahrtsmuseum zu Mainz fand statt. Erst zum zweiten Mal waren wir „mit von der Partie“. Wir waren sehr gespannt, welche Eindrücke wir in diesem Jahr mitnehmen würden. Im letzten Jahr empfanden wir die Veranstaltung als sehr gelungen und wie immer, wenn man einen uneingeschränkt positiven Eindruck von etwas hat, dann hat man auch immer etwas Angst, bei neuen Begegnungen enttäuscht zu werden. Die Messlatte lag deshalb relativ hoch.

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Twitter. Snitter. Air

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Eigentlich fällt es mir relativ schwer, ein Produkt von Adobe zu loben. Dies liegt vor allem daran, dass Adobe zwar sehr gute Produkte entwickelt und produziert, sich dann aber auch teilweise Phantasiepreise dafür zahlen lässt. Zudem ist der Service von Adobe eher berüchtigt als berühmt. Dennoch gilt: Adobe trifft mit AIR (Adobe Integrated Runtime) den Nerv der Zeit. Es wird möglich, wovon man innerhalb der Software-Branche schon lange redet: man schafft es, Netzapplikationen mit dem Desktop des Anwenders zu verbinden.

Snitter. Ein Beispiel

Als Beispiel sei hier nur Snitter erwähnt. Snitter ist ein kleiner smarter Twitter-Client. Vorbei sind die Zeiten, in denen man immer einen Tab seines Firefox Browsers offen halten musste, um twittern zu können. Snitter ist für mich der interessanteste Ansatz, um sich innerhalb der TwitterWelten zu bewegen. Snitter bietet beinahe alle Funktionen, die man auch hat, wenn man sich auf der Twitter Website bewegt. Bisher hatten Apple Fanboys immerhin schon Twitterrific. Wie es aber scheint, ist Snitter sogar in der Lage, die besagten Fanboys zumindest neugierig zu machen. Einziger Wermutstropfen scheint das gewöhnungsbedürftige Design von Snitter zu sein. Gerade für den Apple Nutzer, der es gewohnt ist, nicht nur funktionelle, sondern daneben auch schöne Anwendungen nutzen zu dürfen, scheint Snitter beinahe ein Kulturschock zu sein. Am Ende zählen für mich die Funktionen und die Bedienbarkeit und da hat Snitter klar die Nase vorn.

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Neues Blog Bauen. Zufriedenheit Lernen

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Mancher Besucher denkt schon, ich hätte die Lust am Bloggen verloren, weil es hier seit einiger Zeit nicht mehr so viele Artikel gibt. Ich kann Anfragen dieser Art hier einmal öffentlich beantworten: Ich bin nach wie vor überzeugter Blogger. Ich denke im Gegenteil gerade heftig darüber nach, wie sich meine Bloggerei zukünftig wohl verändern wird. Dabei habe ich ja schon früher angerissen, was mir wichtig ist. Zwischenzeitlich wollte ich so eine Art MetaBlog aufmachen, damit alle Themen, über die ich hier schreibe, auch ordentlich präsentiert werden. Es zeigt sich, dass meine Leserschaft aus sehr verschiedenen Ecken kommt. Manche besuchen das Blog, um Neues über Frankfurt bzw. Rhein-Main zu lesen, andere wollen was über Schauspielerei erfahren oder über Kunstaustellungen und wieder andere gehören der Spezies der Geeks an. Ich war in der näheren Vergangenheit selber sehr unglücklich mit diesem Blog. Meine Unzufriedenheit rührt u.a. aus eben diesen Säulen: Design des Blogs und Darstellung der Inhalte. Ich finde das Blog nicht mehr schön und dann sind da noch die oben dargestellten nicht optimal ausgeführten „Nutzerprofile“. Zu all dem kommen nochmal Bauschmerzen aus einer vollkommen anderen Ecke. Beim Bauen des hier sichtbaren Designs war ich auf der Flucht vor dem davor vorhandenen Design, ich war sozusagen auf der Flucht, wollte Helligkeit und eine einfach klare Struktur. Technische Dinge wie ein standardkonformer Code waren für mich bei diesem Design nicht so wichtig. Auch dies will ich wieder ändern. Das neue Blog soll eine „Markup Validation“ schadlos überstehen.

Der Stand der Ermittlungen

Ich habe damit begonnen, mir eine Plattfom für das neue Projekt auszusuchen und unternehme auf dieser Plattform erste Gehversuche. Das neue Blog wird auf Textpattern aufsetzen. Ich habe auch darüber nachgedacht, was mit meinen bisherigen Beiträgen werden soll und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich diese „alten Arbeiten“ zwar nicht löschen will, dass ich sie aber auch nicht ohne Trennstrich in das neue System integrieren will. Die Lösung schaut so aus, dass ich das alte Blog mit seinen Inhalten weiter bestehen lassen werde. Ich werde das neue Blog dann, wenn es soweit ist, einfach in Betrieb nehmen.

Zufriedenheit Lernen

Wie soll das neue Blog nun ausschauen? Immer noch mag ich leichte Designs, die vollkommen unaufdringlich sind und dabei dennoch urbane Modernität ausstrahlen. Es wird weiterhin viel Weiss geben und es werden darüber hinaus Farben nur sehr gezielt eingesetzt werden. Es soll ein Logo geben. Daran arbeite ich seit geraumer Zeit. Derweil hatte Yatil offenbar sehr ähnliche Vorstellungen für ein Logo und hat ein Logo entwickelt, welches viele meiner Ideale umsetzt. Da muss ich also nochmal dran, denn allzu grosse Ähnlichkeiten will ich vermeiden. Generell habe ich überlegt, ob mein Blog optisch zwonulliger werden soll. Nach einer anfänglichen Begeisterung komme ich in kleinen und kleinsten Schritte aber wieder ab von der Idee. Ich will aber ausdrücklich nicht ausschliessen, dass kleine 2.0 Elemente enthalten sein werden. Ich halte mir hier alle Hintertürchen auf ;-). Und dann? Dann kommt der schwerste Schritt. Das Ende des Bauens .. und das eigentliche Leben. Ich habe erstaunlicherweise in letzer Zeit ziemlich häufig das gelesen, was auch mich von einem schnellen Ergebnis abhält: Ich bin nie zufrieden und will am liebsten immer wieder verändern, neu machen, überarbeiten. Mein Fazit lautet daher: das Blog ist natürlich „always beta“, andererseits muss ich lernen, auch mal was stehen zu lassen, wenigtens für eine kleine Weile..

Nachtrag

Anbei sende ich herzliche Grüsse an Pierro und David. Sie kommen aus verschiedenen Ecken des 2.0 Universums und dennoch teilen sie mit mir den Hang, Dinge möglichst perfekt hinbekommen zu wollen. Lasst Euch nicht zu sehr abhalten, an Eurer Sicht der Dinge zu arbeiten. Dabei gilt: Konkretes Tun ist manchmal besser als die perfekte Idee (im Kopf) :-).