Hier hat jetzt schon länger nichts Neues mehr stattgefunden. Ich bin einerseits ziemlich beschäftigt, andererseits haben sich gerade die tagesaktuellen Ereignisse stark in Richtung Twitter verlagert. Es tut Not, über die zukünftige Ausrichtung meiner Morgenlandfahrt nachzudenken. Zudem möchte ich gerne auch „unter der Haube“ was verändern. Zur Disposition steht das komplette Blogsystem: Soll ich weiter bei WorpdPress bleiben? Dann stünde ein Update auf Version 2.3 an. Soll ich was Neues ausprobieren? Ich denke über einen Wechsel zu Textpattern nach; auch Drupal ist interessant. Man könnte sich auch was selber stricken und dann endlich ein konkretes Projekt für Ruby haben. Und dies sind nur die technischen Fragen, mit denen ich mich aktuell beschäftige.

Daneben will ich das Blog inhaltlich weiterentwickeln. Die grundsätzlichen Themen verändern sich nicht. Es soll technischer werden, es sollen aber dennoch auch weiter kulturelle Inhalte stattfinden und ich will auch zukünftig weiter über „Kleine Fluchten“ schreiben und berichten. Die Themen für das Blog sollen in sich mit mehr Tiefgang dargestellt werden und es soll weniger Tagesaktualität stattfinden. Ich will idealerweise nicht die Oberfläche darstellen, sondern dementgegen Sichtweisen präsentieren, die ungewöhnlich sind und die so helfen, den Blick für ein Thema zu schärfen.

Gedanklich befinde ich mich „mitten drin“ in der Planungsphase. Nach Aussen hin sieht es noch alles sehr still aus. Ich weiss das durchaus. Ein paar wenige formale Dinge stehen allerdings schon fest. Das alte Blog bleibt, unabhängig von den neuen Aktivitäten, bestehen. Die neue Morgenlandfahrt bekommt in jedem Fall einen vollkommen neuen Motor. Wer den Motor baut (und was der Motor kann), dass muss sich, wie gesagt, erst noch zeigen. Fest steht aus heutiger Sicht aber auch, dass der Umbau der Morgenlandfahrt noch ein bisserl Zeit in Anspruch nehmen wird. Ich möchte mir bewusst genug Zeit lassen, denn ich möchte nicht riskieren, etwas Unausgegorenes in die Welt zu entlassen und selber schon kurze Zeit später wieder unzufrieden zu sein.