Natürliches Denken. Momentaufnahmen. Und Meinung

Jahr: 2008 (Seite 3 von 5)

Die MetaRheinMain Chaosdays 111b

“Die MetaRheinMain Chaosdays 111b”. Das ist ein Kongress, der jährlich von den regionalen Gruppen des Chaoscomupterclubs im Rhein-Main-Neckar-Raum ausgerichtet wird. In diesem Jahr findet der Kongress zwischen dem 5.9. und dem 7.9.2008 in den Räumlichkeiten der TU Darmstadt Piloti S2-02 statt (GPS: 49.879454 8.65551. Oder klickt einfach hier :) ).

Die Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind:

Journalismus, Gesellschaft, Technik

Weitere Schlagworte sind: Wahlmaschinen, Überwachung, Kryptographie, IT-Sicherheit, Biometrie, Vorratsdatenspeicherung, BKA-Gesetz, Elektronische Gesundheitskarte, Auswirkung der Weiterentwicklung von Technik auf die Gesellschaft, Chaos Kultur, Projekt- und Selbstmanagement.

Das Darmstädter Chaosradio C-Radar sendet bei Radio Darmstadt live von der Veranstaltung. Die Sendungen werden auch via Stream übertragen. Weitere detailiertere Informationen findet ihr hier.

Facebook Reloaded

Seit einigen Wochen nutze ich wieder vermehrt Facebook. Ich hatte mich schon vor längerer Zeit angemeldet, war damals aber niemals so richtig warm geworden mit diesem Protagonisten der Social Network Szene. Facebook war damals voll von bunten, blinkenden Applikationen, deren Zweck sich mir nicht immer erschlossen hatten. Im Gegenteil hat mich allzu viel Verspieltheit geradezu abgehalten, das Tool zu nutzen.

Sanfte Anpassungen für Inhalte und Form

Seit einiger Zeit hat man offenbar auch auf Seiten der Facebook Macher erkannt, dass niemand einen Ersatz für eine Buddelkiste sucht, es aber durchaus Sinn macht, sich als Plattform zwischen Berufs- und Privatleben zu positionieren. Facebook ist erwachsener geworden. Mittlerweile gibt es unzählige Gruppen, in denen man sich themenfokussiert austauschen kann. Das Themenspektrum reicht dabei von Technologie über Software, weiter zum/ins Web 2.0, Enterprise 2.0 bis hin zu Musik, Festivals und allerlei anderen Themenfeldern. Der Fortschritt ergibt sich dabei einerseits aus der Lebendigkeit der Szene. Andererseits haben aber auch die Facebook Macher erkannt, dass sie mancher ungewollten Entwicklung Einhalt gebieten müssen, wenn sie nicht wollen, dass sich ihre Idee einer Community selbsttätig ins Aus manövriert.

Und? Wie isses?

Wenn man sich mit Veränderungsprozessen beschäftigt muss man sich immer klarmachen, dass diese Prozesse von jedem Einzelnen unterschiedlich wahrgenommen werden. Seit ich wieder mehr mit Facebook mache, stelle ich fest, dass ich innerhalb der Community schnell und unkompliziert kommunizieren kann. Ich kann mich andererseits auch ebenfalls beinahe ohne die üblichen Schwellen (das Finden einer themenspezifisch aufgestellten Gruppe von Menschen, das ins Gespräch kommen mit diesen Menschen, etc.) mit Spezialisten austauschen bzw. Themen diskutieren und erhalte sogar Antworten auf Fragen, die sich mir stellen. Ich ertappe mich auch immer wieder dabei, dass ich darauf warte, dass Facebook mich überrascht (mit tollen Features, mit einem tollen Design uvm.). Erst ganz langsam lerne ich neu, dass Facebook ähnlich wie XING oder andere Plattformen, seine Stärke vor allem dort zeigt, wo es eben Leute schlicht zusammen bringt. Mehr muss Facebook an sich gar nicht leisten. Mit der Zeit wird sich hoffentlich auch zeigen, dass man Facebook in Bezug auf die Sicherheit meiner persönlichen Daten tatsächlich vertrauen kann. In der Vergangenheit gab es leider Anlass, an diesem Vertrauen zu zweifeln. Ich bin sehr gespannt, wie sich Facebook in Deutschland und international zukünftig entwickeln wird. Heute, jetzt und hier ist Facebook für mich ein sehr effektives Tool. Ich nutze es gerne und bin gespannt, was die Zukunft bringen wird.

Hardy Heron: Neue Welten mit Ubuntu Linux

Seit einigen Tagen ist es also nun soweit: Ich habe die aktuelle Version von Ubuntu-Linux auf meinen Rechner gespielt. Sie hört auf den Namen Hardy Heron. Meine letzten Erfahrungen mit Linux sind schon ziemlich lange her. Ich hatte eine RedHat Distribution installiert. Sie nahm, genau wie das jetzt mit der Ubuntu Distribuation der Fall ist, einen Teil der Festplatte in Anspruch, die sonst von Windows benutzt wurde. Damals ging eine Installation noch sehr kryptisch vor sich. Auch der Betrieb des Systems kam nicht wirklich ohne die Arbeit auf der Konsole aus. Seither hat sich vieles verändert. Ubuntu hat das Licht der Welt erblickt. Ubuntu ist eine Linux Distribution, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Robustheit von Debian mit einer bis dahin nicht gekannten Einfachheit im Umgang zu verbinden. Ubuntu nutzt Gnome als grafische Oberfläche. Für mich persönlich ist das nach meinem aktuellen Wissensstand genau die Art von Optik, die ich gut finde. Schon aus Neugier werde ich mir aber auch KDE 4 anschauen. Installiert ist es schon :) ..

Ubuntu will kein Windows Ersatz sein

Schon bald wird es soweit sein. Ich brauche noch etwas Hardware und einige Antworten auf noch offene Fragen und dann geht es los. Ich werde meinen alten stationären Rechner zu einem reinen Linux Rechner machen. Dabei werde ich einen Teil der Festplatte im NTFS Format belassen, damit ich diesen Teil als Datamining Station weiterhin nutzen kann. Ansonsten gehört die volle Aufmerksamtkeit Ubuntu. Ich brauche Windows (auf diesem Rechner) nach jetzigem Erkenntnisstand nicht mehr unbedingt und ich will mich auch absichtlich vollkommen in diese wunderbare neue Ubuntu-Welt stürzen. In einem Brief an DEN Windows Nutzer formulieren es die Anhänger der Ubuntu-Community absolut treffend: Sie schreiben, dass Linux an manchen Stellen anders ist als Windows und das dies auch gut ist so. Immerhin wollte Linux kein Windows sein oder werden. Und genau das will ich auf meiner alten Kiste leben. Ein anderes Leben abseits von den kommerziellen Betriebsystemen aus Cupertino und Redmond. Ich freue mich :) ..