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Browser Update: Safari 4 Beta

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Bild: Screenshot des neuen Safari 4 (Beta) Browsers auf Windows Vista

Apple hat gestern die neue Betaversion seines Internet Browsers Safari zum Download bereitgestellt. Natürlich habe ich ihn mir gleich mal heruntergeladen und installiert und war zunächst überrascht. Safari hat seine optische Eigenständigkeit ein wenig eingebüßt. Jedenfalls habe ich schon den Eindruck, dass die Designer in Cupertino sich gerade bei der Integration der Tab-Leiste kräftig bei den Kollegen von Google bedient haben. Immerhin kann man aber festhalten, dass der Leistenbereich des neuen Safari dadurch sehr schlank bleibt. Das eigentlich Browserfenster ist relativ groß. Das gefällt mir sehr gut.

Innere Werte

Ich habe den Browser erst seit gestern in Betrieb. Deshalb kann ich hier vor allem erste Eindrücke schildern. Zuallererst will ich festhalten, dass der Browser offenbar schon in dieser Betaphase sehr robust und stabil läuft. Er benutzt bei geöffneten vier bis sechs Tabs vergleichsweise wenig Arbeitsspeicher. Was mich wirklich beeindruckt, ist die unerhörte Geschwindigkeit, mit der Safari seine Aufgaben erledigt. Zwar muss man relativierend sagen, dass er vergleichen mit einem Firefox-Browser natürlich auch nicht die Last etlicher installierter Addons zu stemmen hat. Und natürlich — jede Medaille hat ihre zwei Seiten — natürlich fehlen dem Safari Browser somit Funktionalitäten, an die man sich beim Firefox Browser schon sehr gewöhnt hat. Dennoch gilt: Apples Safari 4 Browser setzt betreffs Geschwindigkeit absolut neue Maßstäbe. Er beinhaltet schon jetzt auch einige lustige Gimmicks. Man kann beispielsweise per »Cover Flow« durch seine Bookmarks oder seine »Site History« scrollen.

Apple denkt auch an Windows Nutzer

Für Windows Nutzer hat Apple sich bei der Neuauflage von Safari besonders viel Mühe gegeben. Wenn es früher doch mal passieren konnte, dass sich Software aus Cupertino nicht wirklich an die grafischen Vorgaben von Windows hielt, so haben sich die Interface Designer von Apple diesmal voll reingekniet. Man kann nun beispielsweise einstellen, welches »Font Smoothing« Safari benutzen soll. Ich habe mich über das sehr weiche Smoothing des Browsers immer ein wenig geärgert. Ich empfand es schlicht als hässlich. Jetzt kann ich per Einstellung festlegen, ob Safari zum Glätten der Texte die Windows Einstellungen benutzen soll (also i.d.R. Clear Type) oder ob man doch lieber zwischen verschiedenen Apple-Voreinstellungen wählen mag.

Fazit

Auch wenn ich längst noch nicht alle neuen Features aufgezählt habe: Safari ist, was die Funktionen angeht und vor allem, was die Arbeitsgeschwindigkeit angeht, eine wirklich Rennmaschine. Die Integration der Tabs in das neue Design gefällt mir persönlich nicht soo gut. Andererseits gehen nur zwei Zeilen für Funktionsleisten verloren. Der Rest des Bildschirmes steht den Nutzern für Inhalte zur Verfügung und das ist wiederum wirklich prima. Für mich gilt also. Safari 4: douze points ;) ..

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Dies ist ein privates Blog. Ich schreibe hier über alles, was mich interessiert. Du darfst mich also getrost einen Ego-Blogger schimpfen oder mich auch wahlweise liebkosend so nennen. Der Vorteil von soviel Selbstzentriertheit ist, dass ich mir aussuchen kann, wie oft ich schreibe, worüber ich schreibe und nach welchen Grundsätzen das Blog und ich funktionieren. Dir gefällt dies? Oooh, ich bin überrascht und gleichzeitig auch durchaus ein wenig »amused«.

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