Alle Artikel des Monats: März 2009

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Brunchen in Darmstadt: Café Restaurant Bar 3klang

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Verabredung zum Brunch. In der Nacht war die Zeitumstellung auf Sommerzeit. Man hat uns mutwillig Zeit gestohlen, hat uns Schlaf geraubt, hat uns Ruhe genommen, den Sonntag unnötig früh beginnen lassen und dann auch noch dieses: Wir sind mit Freunden verabredet, wollen Brunchen. Andererseits meldet sich eine innere Stimme, spricht von Vorfreude auf ein Wiedersehen mit lieben Menschen. Ich bin neugierig, nicht zuletzt auch auf das für uns noch neue Kaffeehaus 3klang. Wir schälen uns aus dem Bett, machen uns fertig für die Welt da draußen, wollen auch noch einen der Freunde vom Bahnhof abholen, denn schließlich gilt stets: Versprochen ist versprochen. Er kommt extra von außerhalb. Für ihn ist der Weg noch länger. Er kommt mit der Bahn, extra für uns, extra, damit man sich endlich mal wieder sieht. Das letzte Treffen ist genau ein Jahr her. Mein Gott, die Zeit rennt.

Es ist beinahe 11 Uhr. Endlich haben wir einen Parkplatz gefunden, stoßen die Tür zum 3klang auf und treten ein. Alle Tische sind schon gut besetzt und ich bin froh, dass wir einen Tisch vorbestellt haben. Naja, Brunch ohne Vorbestellen: das geht gar nicht, oder? Wir laufen über einen schönen alten Dielenboden. Der Raum ist sehr hoch, eben ein Altbau und alleine schon deshalb wirklich schön. Das Kaffeehaus liegt direkt am Riegerplatz in Darmstadt. Über die gesamte Außenfront des 3klang laufen vier raumhohe große Fenster, die oben in Rundbögen münden und viel Tageslicht in die Räumlichkeiten herein lassen. Die Wände sind weiß gekälkt und ergeben, zusammen mit dem dunklen Boden und der eher rustikal modernen Einrichtung, einen modernen und doch warmen Gesamteindruck. Ein Ort zum Wohlfühlen.

Sonntags ist Brunchtag. Man hat uns schon vorgewarnt und gemeint, dass man viel Hunger mitbringen soll. Ich dachte noch, dass mir das ja normalerweise nicht soooo schwer fällt. Als ich jetzt aber das Buffet sehe, weiß ich, was dieser wohlwollend erteilte Rat meinte: Wir sehen ein wirklich tolles Buffet. Es finden sich verschiedene Brotsorten, wir sehen Körnerbrote, Weißbrote, sehen Rühreier, gebratenen Speck, sehen vielerlei Weich- und Hartkäsesorten, sehen Wurst, Salami, sehen Salat, sehen Croissants und Bagels, sehen French Toast, sehen Mohnstangen, ordinäre aber wunderbar frische Brötchen, sehen Marmeladen, Nutella, eine hausgemachte Kartoffelsuppe, Fisch und und und. Ich könnte mit meiner Beschreibung wohl noch lange fortfahren. Anfangs hatte ich mich gefragt, wohin die Betreiber des Kaffeehauses die ganzen Sachen denn wohl hinsortieren. Man kann verkürzt sagen: Sie schaffen es. Das Buffet kostet pauschal 8,50€. Da kann man wirklich nicht meckern, wie ich finde. Angereichert wird dieses wahre Schlaraffenland der kulinarischen Genüsse von unterschiedlichsten Säften der Firma Rapps und allen möglichen Kaffeegenüssen. Ich muss zugeben, dass ich nicht mehr weiß, ob es auch Tees hat. Eigentlich zweifele ich daran aber nicht wirklich. Zu diesen wirklich sehr vielfältigen kulinarischen Genüssen gesellt sich ein sehr prompter und freundlicher Service und ein angenehm unterschiedliches Publikum. Hier treffen sich Studenten und Professoren, man sieht manch alten Sponti und sieht am Tisch daneben friedlich ein bürgerlich ausschauendes Ehepaar mit ihren Kindern und Enkeln. Überhaupt fällt auf, dass sich hier sowohl alle Altersschichten als auch viele gesellschaftliche Schichten friedlich vereint an ihren Tischen finden. Kinder sind hier übrigens ebenfalls wirklich willkommen. Das macht das Gesamterlebnis 3klang zu einem extrem positiven polyphonen Gesamterlebnis. Ich bleibe im tonalen Bild und bilanziere: Tolle KlangWelten, bester Sound :-) ..

3klang, bar restaurant café. Riegerplatz 3, Darmstadt. Tel.: 06151-669 8843

(Dieser Text stammt aus meinem »Blogarchiv«. Er wurde am 25. 3. 2007 erstveröffentlicht.)

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Der dritte Weg. Der Opera Browser

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Opera Browser Screenshot

Seit einer guten Woche teste ich mal wieder den Opera Browser (Version 9.64). Die ersten Stunden war es teilweise ungewohnt, sich mittels Opera durch das Internet zu bewegen und nach und nach habe ich mir den Browser erstmal auf meine Wünsche hin angepasst. Das klingt langwieriger und komplizierter als es ist: Auch im Firefox nutze ich nur überschaubar viele AddOns und wenn ich mir mal bewusst mache, welche Zusatzfunktionen ich tatsächlich auch benutze, so kann ich diese wenigen für mich wichtigen Erweiterungen auch dem Opera Browser anerziehen. Beispielhaft nenne ich mal die Möglichkeit, Bookmarks via del.icio.us auf meinen Account zu schieben. In diesem Fall hilft mir del.icio.us selbst: sie bieten auf ihrer Website ein kleines Bookmarklet an, das dieselbe Funktion erfüllt wie das entsprechende AddOn für den Firefox Browser. Darüber hinaus hat der Opera Browser ein wunderbares Entwicklungswerkzeug implementiert, welches alle meine Wünsche an einen Browser erfüllt.

Aber, warum soll ich wechseln?

Also, eigentlich habe ich nicht gewechselt, weil ich den Firefox Browser schlecht finde. Es war mehr die Neugier auf was Neues. Und so bin ich bei Opera gelandet. Die Version 9.64 verrichtet ihre Arbeit sehr schnell und bietet nette kleine Funktionen, die man aber zumeist auch schon anderswo gesehen hat. So ist es beispielsweise sehr nett, dass ein neues Tab immer direkt neben dem Fenster geöffnet wird, auf dem man gerade zugange war. Gerade für Leute, die den Hang dazu haben, sehr viele Tabs geöffnet zu haben, ist dieses kleine Gimmick eine Wohltat.

Und sonst? Räumt der Opera Browser auch Deine Wohnung auf?

Nein, wie gesagt, auch Opera erfindet die (Browser)Welt nicht vollkommen neu. Vielmehr vereint Opera bekannte und neue Funktionen mit einem aus meiner Sicht gelungenen Design, netten Gimmicks und quasi nebenbei arbeitet der Opera Browser auch noch schnell und zuverlässig. Die Safari 4 Beta ist sicher noch ein Stückchen schneller. Aber, Geschwindigkeit an sich ist für mich nicht das Killer-Feature. Vielmehr suche ich immer nach einem guten Gesamtpaket und genau das bietet Opera mit seinem Browser in der Version 9.64. Probiert es mal aus!

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Europäisches Accessibility Forum in Frankfurt

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Barrierefreies Internet für alle! Über Wege, diesem Ziel näher zu kommen, diskutieren am 27. März 2009 hochkarätige Referenten auf dem Europäischen Accessibility Forum in Frankfurt am Main. Das Forum findet örtlich im Haus am Dom statt.

Barrierefreiheit. Was meint das überhaupt?

Das Thema Barrierefreiheit hat eine Wandlung vollzogen. Vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gesellschaft ist das Thema Barrierefreiheit schon heute ein wirtschaftlicher und ein ethischer Faktor geworden. Die Innovationsführer der Branche – darunter die Europäische Kommission, France Télécom, IBM, jQuery, Microsoft, Mozilla, Opera, das W3C, das Web Standards Project und Yahoo! – teilen ihr Wissen, diskutieren soziale und politische Entwicklungen im Internet: Das Netz, das uns überall umgibt und durch dessen Maschen wir auch dann nicht fallen wollen, wenn wir im Alter eine Behinderung erwerben. In sieben Gesprächsrunden werden vollkommen verschiedene Perspektiven des Themas diskutiert. Schlagworte sind beispielsweise: Technologien, Wirtschaftlichkeit, Politik und Hochschulausbildung.

Beispielsweise verlagern sich Desktop-Anwendungen (wie beispielsweise Email) immer mehr ins Web. Wie kann man sicherstellen, dass möglichst viele Nutzer diese Wanderung mitmachen können? Jeremy Keith moderiert eine Gesprächsrunde mit Paul Bakaus (jQuery), Christian Heilmann (Yahoo!) und Saqib Shaikh (Microsoft).

Neben dieser Diskussion werden folgende andere Themen diskutiert:

  • Mobiler Zugang – geräteunabhängig oder barrierefrei?
  • Barrierefreiheitsrichtlinien im nationalen Vergleich
  • Accessible Rich Internet Applications (ARIA)
  • Webstandards und Barrierefreiheit in der Hochschulausbildung
  • Harmonisierung von europäischen Barrierefreiheitsrichtlinien
  • Der Geschäftswert von Barrierefreiheit

Das ausführliche Programm findet man hier. Damit alle Teilnehmer an allen Foren teilnehmen können, werden die Vorträge und die Diskussionen seriell, namentlich also hintereinander, abgehalten. Pausen zwischen den Vorträgen bieten die Chance, ins Gespräch zu kommen und sich ein wenig zu stärken. Die Vorträge werden übrigens ins Deutsche, ins Englische und in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.

Neugierig geworden?

Wenn Ihr jetzt mehr wissen wollt oder wenn Ihr Webentwickler seid oder Euch aus anderen Gründen für diese Thematik interessiert, dann schaut doch mal auf die Website der Veranstaltung. Es sind noch einige wenige Tickets verfügbar.