Alle Artikel des Monats: April 2010

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Erkenntnisse: Kandidat schööööööön. Auch KDE kann wirklich schön sein

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Manchmal entdeckt man Dinge, von denen man gelaubt hat, dass sie nicht möglich sind. Als ein ausgesprochener Ubuntu und Linux Fan war ich darüber hinaus bisher ein glühender Anhänger der grafischen Desktop Umgebung Gnome. Mein Gründe für meine Vorliebe für Gnome waren und sind ein optisch sehr angenehmes und konsistent duchgehaltenes grafisches Bedienkonzept. Soweit so gut.

KDE, das unbekannte Wesen

Die Alternative zu Gnome ist KDE. Dort verfolgt man ein Bedienkonzept, dass sich aus meiner Sicht vor allem durch eine größere grafische Nähe zu Windows auszeichnet. Vielleicht hatte ich auch deshalb immer leichte Probleme mit KDE, denn ich bin kein wirklicher Windows-Fan. Jedenfalls habe ich mir KDE in den letzten Tagen mal von Jemand zeigen lassen, der es mag und der schon deshalb ganz anders an dieses System herangeht. Das KDE, welches er auf seinem Rechner nutzt, schaut ziemlich stylish aus und ich war ziemlich platt als ich sah, was KDE optisch hergeben kann. Ich lies mir also zeigen, wie man aus einem aus meiner Sicht hässlichen Entlein einen schönen Schwan machen kann. Ich muss gestehen, dass es gar nicht soviel Arbeit ist/war.

KDE im Selbstversuch

Kaum wieder zuhause musste ich natürlich einen meiner Rechner gleich mal umrüsten. Das vorläufige Ergebnis seht ihr oben. Ich habe bemerkt, dass ich auf einem Rechner sogar noch ein Kubuntu 9.04 drauf hatte und hatte damit schon einmal die gröbste Arbeit hinter mir. Fluchs noch ein paar alternative Icons herunter geladen und installiert hier und da ein wenig geschraubt und schon strahlt mir ein grafisch wunderschönes System entgegen. Es schaut anders aus als ein Gnome System, aber das soll es ja auch ruhig. Ich habe beschlossen, auf diesem einen Rechner mein neu geformtes KDE auch mal im täglichen Betrieb zu nutzen und mir parallel auch mal die eine oder andere Fähigkeit anzueignen, die man braucht, um mit KDE wirklich sinnvoll arbeiten zu können. Mein Gnome bleibt natürlich auf meinen anderen Rechnern, aber es gilt auch ein stückweit: Neue Welt, ich komme .. :)

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Sonntag. Kalte Luft. Sonne. Regen. Wind. Und über das Lesen

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Kalte Luft strömt angetrieben von einem angenehm kühlen Wind zum Fenster herein. Es ist schon beinahe 19 Uhr und dennoch fallen die Strahlen der Sonne noch auf die äußersten Ausläufer des Odenwaldes. Es ist ein Sonntagabend im April 2010. Ich atme und schreibe und trage gleichzeitig noch einen sehr schönen, weil wahren und prägnant geschriebenen Blogartikel eines mir sympathischen Bloggers mit mir herum. Jürgen schreibt über das Lesen und er zeigt einige Unterschiede auf zwischen dem Lesen Online und dem Lesen eines Buches aus Papier. Vieles spricht mir aus der Seele und kommt in diesen Tagen, da man überall liest von der Revolution des Lesens, die uns angeblich bevorsteht, geradezu als Kontrapunkt vor, zumindest aber als Regulativ. Ich freue mich über diese kleine Gegenrede auf die oft allzu unreflektiert daher kommende Propaganda aus den mir sonst so sympathischen Online-Welten. Vielleicht würde Jürgen mir widersprechen, denn er hat im Grunde sachlich gegenübergestellt, was das Eine ist und was das Andere und was nicht. Eine Bewertung hat er nicht hinzugefügt. Ich konnte aber nicht umhin, den Text für mich zu bewerten. Manchmal bin ich eben schwach .. ;-)

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Ein Streifzug durch reale und virtuelle BilderWelten

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Im letzten Jahr habe ich sehr wenig fotografiert. In der letzten Zeit habe ich dann mal wieder bei Ipernity vorbei geschaut und habe erschreckt festgestellt, dass einer meiner liebsten Foto-Buddies in Richtung flickr abgewandert ist. Wir hatten damals wegen der Art und Weise, wie Yahoo! meinte, mit unseren Nutzerrechten ungefragt umzugehen, flickr verlassen. flickr hat sein Verhalten seither nicht verändert. Mein Freund hat über seinen Wechsel zurück geschrieben. Hauptsächlich beklagte er, dass er damals viele Menschen zurückgelassen hätte bei flickr, denn gerade die internantionalen Kontakte konnten die Aufregungen in der deutschen Community oft nicht nachvollziehen. Und mittlerweile wären viele Leute bei Ipernity nicht mehr sehr aktiv. Ich kann ihn verstehen, einerseits. Ich fühle mich getroffen, habe ich bei Ipernity doch schon seit Monaten nicht mehr allzu viel gemacht. Allerdings habe ich insgesamt wenig bis gar nicht fotografiert. Zeitmangel und viele andere Themen fressen mir derzeit meine Zeit auf.

Ipernity? Aber ja ..

Ja, ich kann ein Weniger-Machen so begründen. Allerdings kann ich die oben geschilderte Geschichte auch zum Anlass nehmen, um wieder neu anzufangen. Gegen Streß muß man langfristig Massnahmen ergreifen und das Fotografieren war für mich immer eine Quelle, um Kraft zu tanken und meine Akkus wieder aufzuladen. Die Konzentration auf ein singuläres Thema, namentlich auf ein Motiv, blendet alles andere aus. Man gewinnt Zeit, weil ein Gedanke bzw. ein Thema so dominant wird, dass alles andere zumindest temporär in den Hintergrund gerät. Fazit: Ja, ich will wieder fotografieren. Und: Ja, ich will dies auch weiter bei Ipernity tun. Ich habe meinem Freund noch geschrieben, dass ich auch über eine Rückkehr zu flickr nachdenke. Jetzt, wo ich diese Idee wirklich an mich heranlasse, bemerke ich aber, dass ich nicht zurück will. Auch meine internationalen Kontakte sind ab und an eingeschlafen, weil eine gemeinsame Plattform fehlt. Trotzdem kann ich bis heute Yahoo! ihr Vorgehen nicht verzeihen. Dazu kommt, dass ich Ipernity durch einen Weggang bestrafen würde und für eine solche Bestrafung fehlt mir jegliche Grundlage. Die Macher von Ipernity haben sich stets vorbildlich verhalten. Die Community ist kleiner, dafür aber auch überschaubarer. Manche aus meiner Sicht negavtiven Entwicklungen, die es bei flickr gibt, kann ich bei Ipernity noch nicht erkennen. Wieso sollte ich also einen treuen Gefährten bestrafen?

Absichten

Ich werde wieder mehr Fotografieren und ich werde demzufolge auch wieder mehr Bilder hochladen und zeigen. Ich freue mich auf die kommenden Wochen und Monate. Der Frühling beginnt.