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Fedora 15. Installation. Stabilität(en) ..

In meinem ersten kleinen Artikel über Fedora 15 (F15) habe ich thematisiert, mit welchen Gedanken ich an den Wechsel von Ubuntu zu Fedora herangegangen bin. Ich wollte sicherstellen, dass Fedora Neulinge nicht allzu leicht enttäuscht sind von F15. Fedora will nicht Ubuntu sein. Es geht andere Wege und setzt nach meinem bisherigen Eindrücken andere Schwerpunkte. Natürlich bleibt Fedora ein Linux. Vielleicht ist Fedora sogar ein wenig mehr Linux als das Ubuntu ist.

Stabilität

Jetzt aber genug Weltanschauung. Vielmehr möchte ich über den Installationsvorgang schreiben und ich möchte über die Stabilität des Systems schreiben. Das ist ja gerade bei einer neuen Version einer Distribution sehr wichtig. Ich habe mir die Alpha 3 ISO von F15 heruntergeladen und diese nicht auf eine CD/DVD gebrannt, sondern habe auf einen USB-Stick. Die komplette Installation verlief also via USB-Stick. Ich betone das so, weil der (nicht eben langsame) USB-Stick sicher auch dazu beigetragen hat, dass die Installation unheimlich schnell vonstatten gegangen ist. Beim Installieren merkt man, dass man eine Alpha-Version installiert, denn mancherorts trifft man noch auf Fedora 14 Logos. Das ist aber auch schon alles, was eventuell ein wenig irritiert. Der komplette Installationsprozess verlief ohne Fehlermeldung oder seltsame Hänger oder andere negative Effekte. Beendet wurde die Installation durch einen Neustart. Nach kurzer Bootphase empfing mich der Login-Screen. nach dem Login landete ich auf dem Ur-Setting (siehe Bild hier).

Tipp des Tages

Wenn Leser diesen Beitrag lesen und neugierig geworden sind auf F15, dann rate ich, sich eine Live-Version von Fedora 15 herunter zu laden. Natürlich bekommt man so keinen endgültigen Eindruck von der Performance eines Systems. Was man aber bekommt sind Hinweise, ob Fedora schon jetzt mit der Hardware des eigenen Rechners klarkommt. Ich kann auch nur dazu raten, diese Live-ISO nicht mehr auf eine CD/DVD zu brennen, sondern dafür einen halbwegs schnellen USB-Stick zu benutzen. Diese kleine Helfer sind heutzutage ja ohnehin Bestandteil eines jeden Rechner-Nutzer-Haushaltes. ;-)

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Fedora 15. Gnome 3. Erste Eindrücke

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Love #Fedora15 und #GnomeShell

  1. Hi!
    Du hast von Ubuntu zu Fedora gewechselt wenn ich es recht verstehe. Hast Du Dein Home Verzeichnis behalten oder alles komplett bei Null begonnen? Ich stehe auch vor dem Wechsel und es würde mich interessieren was passiert wenn man das vorhandene Home Verzeichnis einbindet.
    Danke! Gruß, Steffen

  2. Markus Sowada

    Hallo Steffen,

    nein, ich habe mein Home-Verzeichnis nicht behalten bzw. überführt. Grundsätzlich spiele ich bei neuen Versionen (aktuell sogar ein Wechsel von Ubuntu zu Fedora) das System komplett neu auf. Manchmal, wenn die Neugier arg groß ist, dann upgrade ich mein System auf eine neue Version. Das ist aber immer nur ein Übergang. Die Daten unter Home sichere ich, soweit es Dokumente sind, auf eine externe Festplatte (z.B. via „Back in Time“) und spiele diese dann im neuen System zurück. Das ist meist nur eine Sache von Minuten, vielleicht in besonderen Fällen auch mal 20 Minuten oder so. Neuinstallationen mache ich seit einiger Zeit via USB-Stick. Das verkürzt die Installationsdauer deutlich.

    Sorry, dass ich in Sachen Home-Verzeichnis nicht weiterhelfen konnte.

  3. Hallo Markus!

    Ich habe mittlerweile den Wechsel auf Fedora gemacht. Ich habe auch mein Homeverzeichnis eingebunden. Es hat tadellos geklappt. Er fragt ob du das vorhandene migrieren möchtest und wenn Du ja sagst macht es das auch. Alle Lesezeichen im Browser und alle Mails usw. sind da und gehen. Nur wenn man mehrere Nutzer hast, so wie wir als Familie sollte man sich vorher die User ID identisch anpassen. Das macht es einfacher.

    Alles in allem bin ich froh das es geklappt hat. Ein Backup schadet trotzdem nicht.

    Gruß, Steffen

  4. Markus Sowada

    Heia Steffen,

    das klingt ja prima und ist auch für mich (und alle Leser hier) eine sehr gute Information. Gerade wenn man ein paar Mailadressen mehr hat und Lesezeichen und allerlei Einstellungssachen, dann ist diese Methode mit dem „Überführen“ bzw. Einbinden des Home-Verzeichnisses eine wirklich gute Möglichkeit. Ich sichere halt alle Sachen einzeln zurück. Nur bei Evolution kann man seine gesamten Email-Settings sichern und diese werden auch zuverlässig wieder eingelesen, inklusive der Editoren-Einstellungen und allem anderen. Mehrere Nutzer hab ich auf einem System nicht. Zwar kann meine Freundin ihre Emails von allen Rechnern aus lesen. Sie mag sich aber nicht immer extra einloggen müssen (tja, so ist sie halt ;) ) dafür. Naja, man muss sich ja seinen Nutzern anpassen .. ;-)

    Soo, dann wünsche ich viel Spaß mit Fedora. Betreibst Du irgendwo ein Blog? Ich meine, kann ich evtl. irgendwo lesen, wie Deine Erfahrungen mit Fedora sind/sein werden? Ich bin nicht neugierig, ich täte es nur gerne wissen. ;-)

    Viele Grüße jedenfalls und auch viel Spaß!

    Markus

  5. Ja mache ich unter http://www.stfm.de schreibe ich nieder wenn Probleme auftreten und wie ich sie löse, damit andere vielleicht nicht so lange suchen müssen.

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