Alle Artikel des Monats: Juli 2011

Artikel

Einladung: Twarmstadttalk #2. Es ist mal wieder Zeit ..

10 Kommentare

Nachdem ich hier und da mal angfragt hatte, ob denn ein Interesse besteht an einem Twarmstadttalk, hat sich ergeben, dass sich für ein Treffen der Dienstag, den 26.7.2011 um 19.30 Uhr anbieten würde. Ort wird das Weststadtcafé sein. Die Anfahrt entnehmt bitte der Website.

Ich bitte um zahlreiches Erscheinen. Gerne können auch Leutchen dazu kommen, die erst jetzt vom Event erfahren/erfahren haben oder die sich vielleicht an besagtem Termin doch noch freimachen konnten. Ich bestelle den Tisch und freue mich auf Euch. Wenn das Wetter das hergibt, so werde ich übrigens einen Tisch im Freien bestellen. Für Fragen bitte ich die Kommentierungsfunktion zu nutzen oder Fragen an @twarmstadttalk zu stellen. Vielen Dank!

Artikel

Altes neues Buch: John Irvings Owen Meany

Hinterlasse eine Antwort

Es ist ein Neu-Lesen. Ich habe Owen Meany schon mehrmals begonnen zu lesen. Und da ich John Irving sehr mag, hatte ich immer auch mit viel Spaß und Enthusiasmus begonnen. Zwei Versuche später habe ich das Buch aber bisher niemals fertig gelesen. Das lag stets an den äußeren Umständen. Glaube ich ..

Details zum Buch

Owen Meany ist der siebte Roman John Irvings und er gilt als Hommage an die Blechtrommel von Günter Grass. Irving gilt als großer Bewunderer von Grass. Nicht zufällig hat die Hauptfigur Owen Meany dieselben Initialen wie die Hauptfigur aus der Blechtrommel: Oskar Matzerarth. Irving hat das selbst bestätigt. In Owen Meany erzählt John Irving die Geschichte zweier miteinander befreundeter Jungen im Amerika der 1950er und 1960er Jahre. Die Geschichte spielt in New Hampshire.

Amerikanische Literatur

Ich habe amerikanische Literatur immer sehr sehr gerne gelesen. Ich habe sie, gerade als junger Mensch, den oftmals verkopften Texten deutscher Autoren vorgezogen. Erst in den letzten Jahre beobachte ich eine zunehmende Abneigung. Das ist vermutlich ein wenig ungerecht, denn diese Abneigung hat nichts zu tun mit den Autoren oder ihren Geschichten. Sie beruht eher darauf, dass in mir eine allgemeine Skepsis gegen Amerika wächst. Trotzdem freue ich mich auf das Lesen und das Eintauchen in die Erzählwelten John Irvings. Wie gesagt: Ich mag seine Bücher sehr ..

Artikel

Über Erwartungshaltungen an das Internet und wieso wir mehr von uns selbst verlangen sollten

4 Kommentare

Endlich halte ich die Juli-Ausgabe von Psychologie Heute in meinen Händen. Darin befindet sich ein Interview mit der amerikanischen Soziologin Sherry Turkle. Sie forscht am MIT über die psychologischen Beziehungen, die zwischen Menschen und Computern entstehen. Ich wurde durch Jürgen Fenn auf ein Interview aufmerksam, in dem sie über ihr neues Buch spricht und eben über die Beziehung zwischen Menschen und Computern, insbesondere bezogen auf das Internet und Social Networks wie Facebook, Twitter & Co.. Sherry Turkle spricht auch darüber, was die permanente Verfügbarkeit des Netzes mit uns machen kann.

Was das Netz mit uns macht, wenn ..

Wir sollten aufpassen und uns klarmachen, was es mit uns machen kann, wenn wir uns tagtäglich im Netz bewegen. Dabei geht es nicht um billige Panikmache. Vielmehr geht es darum, dass es natürlich Einfluß hat auf mich, wenn ich mich mit einer Sache weite Teile meines Lebens befasse. Das gilt ja auch für andere Bereiche des Lebens. Beinahe alles hat Einfluß auf uns. Auch kleine Begegnungen können große Spuren hinterlassen. Die neuen Möglichkeiten, die uns das Netz bietet, die neuen Möglichkeiten, Leute kennenzulernen oder den Kontakt zu halten, haben unumstritten Einfluß auf die Art und Weise, wie wir Beziehungen zu anderen Menschen ansehen, auch offline. Sherry Turkle spricht davon, dass wir täglich in mehreren sogenannten Parallelwelten unterwegs sind. Sie erzählt von Befragungen, in denen Jungendliche berichten, dass sie sich kaum in der Lage fühlen, ihren Rechner einmal auszuschalten, weil sich in ihrer Abwesentheit soviel neue Ereignisse ansammeln, dass es in Streß ausartet, diese aufgelaufenen Informationen nach dem Einschalten erstmal einzuordnen. Viele Jugendliche würden deshalb ihre Computer und Smartphones nie mehr ausschalten und würden sogar beim Essen oder wenn sie Freunde treffen oder auf Familenfeiern (sogar auf Beerdigungen), nebenbei mit anderen Leuten im Netz kommunizieren. Sie erzählt von Eltern, die mit ihren Kindern auf den Spielplatz gehen und dort dann ihr Notebook aufklappen oder via Smartphone woanders sind. Sie fragt sich, welchen Einfluß das auf die Kinder haben wird, die das mitbekommen. Sie spricht deshalb davon, dass viele Nutzer des modernen Internets in Parallelwelten leben.