Alle Artikel des Monats: April 2013

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Politik 2013: Neue Türwächter hat das Land

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Auf der Suche nach Informationen und tagtägliche Neuigkeiten bin ich in den letzten Jahren immer öfter unzufrieden mit dem Angebot, dass mir Zeitungen machen und sogenannte News-Portale. Ich mach(t)e mich auf den Weg. Hier eine Momentaufnahme von unterwegs.

Neben dem Mainstream leben. Wenn ich solche Sätze lese, dann werde ich zuerst Mal misstrauisch. Es hört sich so an, als würden da die Bedürfnisse einer Klientel bedient, die sich als was Besseres begreift. Und doch muss ich zugeben, dass ich an einigen Stellen auch nicht dem Mainstream angehöre. Aber, das ist an sich kein Wert. Es ist stattdessen einfach so passiert. Beim täglichen Lesen von „News“ wurde es über die Jahre mehr und mehr so, dass ich mit der Qualität der Artikel nicht zufrieden war. Wenn ich heute die Website eines News-Portals anklicke und die Seite anschaue, dann weiß ich mit einer erschreckend hohen Trefferquote vorher, was dort steht und, wichtiger, dass ich mich ärgern muss und mich schlecht informiert fühle oder sogar verarscht. Ich machte mich also auf die Suche nach Alternativen. Noch einmal verstärkt wurde mein Antrieb, als vor Kurzem das neue Leistungsschutzrecht ohne große Geräusche vom Bundestag verabschiedet wurde. Ich bin nicht der Meinung, dass ich meinen Hunger nach Informationen ausschließlich aus den wirklich neuen Quellen (Blogs & Co.) alleine befüllen kann. Im deutschsprachigen Raum klappt das noch nicht, finde ich. Ich bin aber schon der Meinung und habe das auch schon über Monate und Jahre erfahren, dass es Sinn macht, sich sein Informationsbouquet selbsttätig neu zu sortieren und dabei zu beachten, dass man seit einiger Zeit Informationen an vielen Stellen direkt beim „Sender“ abgreifen kann. Gatekeeper waren gestern. Sei Dein eigener Gatekeeper!

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Schreibblockade? Ein böses Wort

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Seit viel zu langer Zeit ist hier nichts Relevantes mehr erschienen. Heute will ich, quasi als ersten Schritt, mal damit beginnen, aufzudröseln, woran das liegt. Das böse Wort von einer Schreibblockade schwirrt mir durch den Kopf. Schreibblockade, ein böses und ein großes Wort. Man denkt an Schriftsteller und schwere Schreib- und oft auch Lebenskrisen. Bei mir hängt das alles ein wenig tiefer, aber ich will nicht verhehlen, dass mich dieses Nicht-Schreiben-Können auch sehr in meinem Befinden berührt. Ich habe mir über die Jahre ein Ventil geschaffen. Das Ventil hört auf den Namen Blog. Immer, wenn mir etwas wichtig war/ist, dann schreibe ich darüber. Natürlich gibt es so was wie einen gelebten Privacy-Filter. Allzu Privates findet hier nicht statt, einerseits. Andererseits scheue ich immer weniger davor zurück, Themen anzunehmen. Politisches hätte man hier früher niemals gelesen. Heute würde ich mir komisch vorkommen, wenn ich diesen so wichtigen Lebensbereich aussparen würde. Aber, zurück zum Thema!

Was hält Dich ab?

Die Antwort auf die Frage, was mich schlussendlich vom Schreiben und vor allem vom Veröffentlichen abhält, ist ein Mittelding aus verschiedenen Schlagworten. Zum Einen gehen mir zu viele Themen durch den Kopf und wenn ich diese dann bearbeiten will und wenn ich sie vor allem so aufbereiten will, dass sie für Euch da draußen einen Mehrwert darstellen, dann muss ich allzu oft schon an diesem Punkt die Segel streichen, denn die Zeit für eine wirklich ausführliche Recherche fehlt mir und ich will nicht Allgemeinplätze von mir geben, die mich an anderer Stelle so oft ärgern. Ich will das ganze Bild darstellen, idealerweise.