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Richard Jirgel

Lesen: Reinhard Jirgl – Die Stille

Anders Lesen. Das musste ich zuerst lernen, um mich schließlich auf die Texte von Reinhard Jirgl einlassen zu können. Zwischendurch immer wieder auch mal nachlesen, was über ihn und seinen Schreibstil geschrieben wird , seine ganz eigene Orthographie. Sicher ein Ausdruck meiner Verunsicherung. Die veröffentlichte Meinung recht uneinheitlich zwischen wohlwollend und ablehnend. Es gibt auch große Begeisterung. Ich selbst beäuge das noch etwas misstrauisch. Büchner Preisträger (2010)! Ja, und? Was zählt ist, ob diese eigentümliche Schriftsprache am Ende nur effekthascherisch ist oder ob sie etwas bewirkt, was den Intentionen des Autors und auch und vor allem der Geschichte selber dient. Es geht schließlich um Inhalte. Hoffe ich.

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Asterix bei den Pikten

  1. Hallo Markus!

    Gibt es denn irgendwo eine Leseprobe? Ich habe nur Berichte gefunden die den Stil unter die Lupe nahmen, aber nichts wo mal ein Stück davon veröffentlicht war. Ich kenne den nämlich gar nicht.

    Gruß, Steffen

  2. Markus

    Na, die einfachste Variante ist, wenn Du bei Amazon schaust. Hier der Link zur Seite für Jirgls „Die Stille“ und da kann man ja auf „Leseprobe“ klicken (direkt über dem Bild des Buches).

  3. Danke! Reingelesen und für schrecklich befunden. Was auch immer er damit bewirken will. Es ist einfach schrecklich zu lesen. Macht er das um eine Art Alleinstellungsmerkmal zu haben? Wenn ja ist es der falsche Weg.

  4. Markus

    Es ist eigen, so zu schreiben. Nein, es geht ihm nicht in erster Linie um ein Alleinstellungsmerkmal. Er verleiht Sprache und vielen seiner Ausdrücke eine mal komische, mal ernste Doppelbödigkeit. Es braucht ein wenig, bis man sich eingelesen hat, aber mittlerweile komme ich gut klar damit. Natürlich macht das die Texte sperriger, aber es ist auch interessant, seinen Assoziationen zu folgen. Finde ich.

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