Asterix bei den Pikten
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Asterix bei den Pikten

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Das Heft lag nun lange Tage und Wochen zu hause. Irgendwann in der letzten Woche ergab sich ein kleiner Freiraum und da habe ichs dann endlich gelesen.

Und, wie wars?

Hm, wie soll ich das sagen? Besser: was soll ich sagen? Ich traue meinen Eindrücken noch nicht vollkommen und habe mir vorgenommen, zeitnah auch wieder mal die alten Hefte heraus zu kramen und sie zu lesen. Ein Freund meinte, er fände die Zeichnungen gut, die Witze wären auch a) vorhanden aber b) von der Sorte, wie man sie sich aus einem Werkzeugkasten „Wie baue ich ein Asterix-Heft“ zusammen sucht. Vielleicht ist es das. Die Zeichnungen sind wirklich sehr sehr gut. Sie sind viel perfekter als es die alten Zeichungen gerade auch aus den ersten Heften waren. Und die Geschichte ist, wie es den Anschein hat, eine gute Idee für eine Asterix Geschichte. Ich bin bereit gewesen beim Lesen, habe immer wieder darauf gewartet, herzhaft los zu lachen aber alles in allem blieb ich innerlich recht reserviert. Kein Szene, die Dich zum unmittelbaren Lachen reizt, dafür aber viele Szenen, die einen schon schmunzeln lassen. Es finden sich sogar politische Statements (etwa zur Asylpolitik). Ich kann mich gerade nicht konkret erinnern, ob es das so früher auch gab. Aber, diese kleinen Spitzen finde ich okay und eigentlich finde ich sie sogar gut.

Ein vorläufiges Fazit

Ich gehe mal in mich, zusammen mit einigen alten Heften. Ich finde in „Asterix bei den Pikten“ sehr gute Ansätze für das neue Team Jean Yves Ferri (Text) und Didier Conrad (Zeichnungen). Persönlich würde ich mir wünschen, dass die beiden Neuen in den folgenden Heften durchaus eine eigene Handschrift erarbeiten. Nur dann kann Asterix glaubhaft weiterleben. Natürlich gilt: alle neuen Ideen werden ganz sicher auch auf Widerstand stoßen, denn schließlich gibt es immer auch Leute, die eine Sache quasi einbalsamieren wollen. Persönlich glaube ich nicht daran, dass man eine Geschichte auf eine lange Sicht so glaubhaft erzählen kann, aber, das ist natürlich nur meine ganz persönliche Meinung. Ob nun „Asterix bei den Pikten“ der große Wurf ist oder auch nur ein großer Wurf oder ob es vielleicht nur ein Wurf ist, für einen richtigen Asterix Liebhaber gehört das Heft in jedem Fall eingegliedert in die Sammlung zu den anderen Heften.

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Dies ist ein privates Blog. Ich schreibe hier über alles, was mich interessiert. Du darfst mich also getrost einen Ego-Blogger schimpfen oder mich auch wahlweise liebkosend so nennen. Der Vorteil von soviel Selbstzentriertheit ist, dass ich mir aussuchen kann, wie oft ich schreibe, worüber ich schreibe und nach welchen Grundsätzen das Blog und ich funktionieren. Dir gefällt dies? Oooh, ich bin überrascht und gleichzeitig auch durchaus ein wenig »amused«.

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  1. Ich glaube, das wichtigste ist, daß insgesamt die Stimmigkeit erhalten bleibt, also ordentliche Zeichnungen, nachvollziehbare Geschichten und ein Asterix-gemäßer Sprachwitz, wie man ihn aus den ersten Heften kennt. In dem Fall dürften die »Neuen« auch alles Mögliche verändern (z.B. neue Figuren einführen etc.), weil es dann trotzdem Asterix bliebe.

  2. Ja, genau so sehe ich das auch. Nach meinem Eindruck sind sie vorsichtig gestartet, was sicher keine schlechte Idee war/ist. Man muss schließlich eine Brücke bauen zwischen der Vergangenheit und der Zukunft und es braucht auch Zeit, dass sich die Dinge entwickeln. Es bleibt nur zu hoffen, dass alle Beteiligten nicht nur auf das schnelle Geld schauen, sondern wirklich auch die Geschichte fortschreiben wollen. Das wäre mein Wunsch an alle, die von jetzt an an neuen Geschichten arbeiten.

    Btw.: Willkommen! Wenn ich mich recht entsinne, hast Du hier noch nie kommentiert vorher. Schön, dass Du vorbei geschaut hast. Asterix verbindet eben, immer noch und hoffentlich auch weiterhin. :-)

  3. Eigentlich ist das doch ganz einfach: James Bond ist ja auch keine Verfilmung mehr von Erzählungen von Ian Fleming, sondern eine Fortsetzung „nach Motiven von“. In diesem Fall also: Nach Motiven von Goscinny und Uderzo. Und was soll ich sagen: Ich habe ihn wiedererkannt, den Asterix und den Obelix und all die anderen. ;) Und früher war sowieso alles anders: Es gab einen Kaiser, und das Gras war grüner und der Schnee weißer und die Charts auf SWF3 waren noch die richtigen Charts auf SWF3 … ;)

  4. Also, ich, der ich natürlich die hr3-Charts bevorzugte kann natürlich ü-ber-haupt nicht zustimmen, dass die SWF3-Charts je-mals die richtigen waren. ;-) Im Ernst: Ich warte einfach ab, wie sich die Sachen entwickeln und freue mich, wenn es eine Richtung nimmt, die mir gefällt und ich werde mich ein wenig ärgern, wenn sie es nicht packen. So ist das eben, wenn man auf Dinge schaut, die man mal sehr mochte. Denke ich..

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