Lenovo T410
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Oldschool: Mein neues altes Notebook

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Und dann hab ichs getan. Das ist etwa vier Wochen her. Was? Alles fing an, als mein großes Dienst-Notebook damit begann, nach dem Aufklappen kein Bild mehr zu zeigen oder eines, dass dunkel flackerte. Erste Panik verflog, weil der Effekt anfänglich extrem selten auftrat.

Nun ist es gute zwei Jahre weiter und das Display versagt immer öfters den normalen Dienst. Ich überlegte, was ich schon seit dem Auftreten des Fehlers überlegte. Brauchst Du ein neues Notebook oder willst Du reparieren? Gleich damals fand ich heraus, dass sehr wahrscheinlich eine schlechte Marge an Flachbandkabeln, die das Motherboard mit dem Display verbindet Schuld hat an dem Flackern. Andererseits ist mein Notebook gute sieben Jahre in Betrieb. Gut, es gibt schnellere und leichtere Geräte. 15,6″ Display mit einem neun Zellen Akku ist halt eher ein Schlepptop. Andererseits trage ich es selten herum und wenn, dann trag ich es von der Wohnung ins Auto, von dort in den Zug etc.. Die Strecken sind also klein. Egal, ich habe entschieden, dass es Zeit wird für was Neues.

Sofort waren alle Gedanken, die ich mir in den letzten Jahren zu einem neuen Notebook gemacht hatte, wieder da. Fair wäre toll, bestimmte Spezifikationen in Bezug auf die Leistung sollte es auch genügen. 15,6″ Display brauch ich auch nicht mehr. Da ich aber auch noch ein kompaktes Netbook mit 10,1″ nutze, sollte es schon größer sein, vom Display her. 13,3″ sollten es werden. Das ist ja aktuell sowas wie die neue Business-Klasse. Ein fairer Herstellungsprozeß, das stellte sich sehr schnell heraus, ist nicht machbar. Die Untersuchungen, die es zu diesem Thema gibt und auch die Labels, die es da gibt, sind eher Marketing-Instrumente der Hersteller als ernst zu nehmende Beobachtungen und Listen. Zu diesem Zeitpunkt kamen mir Ratschläge von Freunden in den Sinn, die meinten, dass refurbishte Geräte zumindest in Bezug auf Nachhaltigkeit der verbrauchten Energie und der Werkstoffe eine sinnvolle Maßnahme wäre. Ich suchte ein wenig und stieß auf einige Angebote, die mir durchaus reizvoll erschienen. Ich fragte mich allerdings auch, ob ich mich mit dem Kauf eines solchen Gerätes nicht selber betrügen würde. Klar, über die Fairness gegenüber den Arbeitern ist der Kauf eines gebrauchten Gerätes keinen Deut wert. Was aber den biologischen Fingerabdruck angeht, so ist es ein starkes Argument, ein Gerät eben nicht nach zwei Jahren auszurangieren und ein neues zu kaufen, sondern diese Geräte einfach länger im Zyklus zu behalten. Die Rechenpower eines älteren Notebooks ist, jedenfalls für meine Belange, mehr als ausreichend. Zudem bekomme ich noch als Mehrwert, dass ich u.U. ein Notebook wählen kann, dass pre-UEFI ist und damit für mich als potentieller Linux Nutzer ohnehin mehr Wert wäre als ein sehr modernes Notebook, dass einen UEFI-Firmware sein Eigen nennen darf. BIOS rulez! Oder so.

Ich kaufte mir schlußendlich ein Lenovo T410. Es ist mit einer i5 CPU bestückt, hat derzeit 4 GByte RAM (den Arbeitsspeicher kann ich noch erweitern, das war mir wichtig). Es hat ein 14,1″ Display, dass ein wenig abweicht von meiner ursprünglichen Stoßrichtung. Es ist aber okay. Das Display ist matt und hat eine Auflösung von 1440 x 900 Pixel. Auch das ist okay, zumal man via externen Monitor natürlich eine FullHD Auflösung hat. Der Preis? Ich habe 218 Euro bezahlt und war sehr positiv überrascht, in welch gutem Zustand das Gerät ist. Ich tippe gerade diesen Beitrag und ich muss sagen, dass ich bisher mehr als zufrieden bin mit der Auswahl und der Kaufentscheidung. Wenn es nun noch drei vier Jahre hält, dann war das eine wirklich wunderbare Erfahrung, die ich nur weiter empfehlen kann. Derweil erfreue ich mich einfach an dem wunderbaren Gerät. Ein neuer Liebling is in da house.

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Dies ist ein privates Blog. Ich schreibe hier über alles, was mich interessiert. Du darfst mich also getrost einen Ego-Blogger schimpfen oder mich auch wahlweise liebkosend so nennen. Der Vorteil von soviel Selbstzentriertheit ist, dass ich mir aussuchen kann, wie oft ich schreibe, worüber ich schreibe und nach welchen Grundsätzen das Blog und ich funktionieren. Dir gefällt dies? Oooh, ich bin überrascht und gleichzeitig auch durchaus ein wenig »amused«.

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  1. Ich denke, die Probleme mit UEFI und Linux gehören mittlerweile der Vergangenheit an, zumindest hatte ich diesbezüglich keine Probleme, als ich Archlinux auf meinem Notebook installierte.

  2. Ja, Du hast Recht. UEFI ist technisch kein Problem mehr und das ja schon länger nicht mehr. Mir geht es beim Nennen des Schlagwortes UEFI mehr um den möglichen Fernzugriff auf meinen Rechner und allgemein um das intransparente „Dings“ UEFI. Vom Handling her bin ich total bei Dir, das ist heutzutage kein Problem mehr.

    Btw.: Danke für Deinen Kommentar! :)

  3. Zurst einmal Danke Markus. ;)

    Wir setzen bei erdfisch schon seit Jahren auf refurbished Notebooks von Lenovo. Zuerst waren es T60 und inzwischen sind wir auch bei den T410 angekommen. Eine SSD und etwas mehr RAM und schon rennen die Kisten mehr als ordentlich und es lässt sich auch schön damit entwickeln. Privat habe ich ein x200 im Einsatz.

    Kaputt gegangen ist uns noch kein Gerät. Wir haben mal die ein oder andere Tastatur getauscht oder den Akku ersetzt. Als uns die T60 zu unperformant wurden haben wir sie dann oft an Schulen oder Studenten weitergegeben.
    Ich denke, viel mehr kann man dann aus den Geräten nicht heraus holen.

  4. Hey Frank, das wusste ich ja gar nicht! Also, ähm, woher auch. Da haben wir nie drüber gesprochen, also, ich meine, über refurbishte Geräte etc.. Klaro, dass Du eine gewisse Vorliebe für Lenovo hast, dass wusste ich schon und diese ist, bezogen auf deren Business-Produkte, ja auch ganz offenbar gerechtfertigt.

    Was Du da sagst ist genau der Weg. Ich wollte eigentlich gleich eine SSD rein stecken in das T410. Ich habe aber festgestellt, dass die optische Platte, die da drin ist (eine 320er Platte mit 7200 U/Min.) derzeit noch total taugt. Das kann man ja machen, wie man das individuell empfindet. Gut finde ich aber, dass offenbar meine Gedankengänge auch anderswo ähnlich gedacht wurden und werden. Ein bisschen bestätigt einen das auch noch über das persönlich gute Gefühl, dass ich derzeit eh habe mit dem neuen alten Liebling. ;-)

  5. Glückwunsch! Gute Wahl, hier ackert auch ein T410, und das schon seit einigen Jahren sehr zuverlässig. Allein den Lüfter musste ich einmal austauschen lassen. Überhaupt ist der Lüfter das einzige Teil, das etwas nervt, weil zu laut. Aber sonst habe ich rein gar nichts zu meckern.

  6. Vielen Dank! :)

    Haha, dass ist ja lustig. Da finde ich immer mehr T410 Nutzer. Ich bin ja eher zufällig dazu gekommen. Meine Ausgangs-Wunschkonfiguration war ja auch etwas anders, allerdings hatte ich gleich ein paar Dinge im Kopf, die erfüllt sein mussten und einige Sachen, die „Nice To Have“ sind/waren. Im Endeffekt bin ich gerade sehr glücklich. Den Lüfter habe ich wahrgenommen, aber nicht als unangenehm. Ist sicher auch eine Sache, woher man kommt. Zuletzt war der Lüfter in meinem alten HP-Notebook deutlich lauter. Der T410-Lüfter singt, ich kann mir also schon vorstellen, dass das evtl. mit der Zeit nervt. Mal schauen. ;-)

  7. Einfach mal einen Glückwunsch :-) Vlt. sollte ich mir – wenn es mal wieder soweit ist – auch so ein Refurbished-Teil zulegen. Ich weiß ja jetzt, wen ich da ansprechen kann :-)

  8. Hallo Frank, haha, ja, jetzt kennst Du mindestens eine Person, die schon einmal refurbishte Geräte gekauft hat. Und der andere Frank (siehe oben in den Kommentaren) hat da ja, wie ich erfahren habe, durchaus auch seine Erfahrungen. Lauter potentielle Quellen! ;-)

    Im Ernst. Natürlich war ich unsicher, wie sich das ausgeht. Auf die Idee war ich von einem Kumpel schon lange gebracht worden. Damals hatte ich mich einfach umgesehen, hatte aber bei Weitem keine so guten Angebote gefunden. Und mit gut meine ich jetzt gar nicht in erster Linie den Preis. Der ist zwar natürlich auch toll, aber mir ging und geht es darum, dass ich 1) wirklich gute Geräte bekomme (also etwa keine verkratzten Teile mit Sprüngen im Gehäuse und/oder Display mit Pixelfehler) und 2) ist, dass mag mir vielleicht nicht jeder glauben, mir ist wirklich wichtig, dass wir aufhören, derart inflationär Ressourcen zu verschwenden. Es ist mir klar, dass ich alleine da nur ein extrem kleines Licht bin. Der andere Frank mit seinem diesbezüglichen Engagement leuchtet da schon mit einem weitaus größeren Licht und das finde ich wirklich sehr sehr gut!

    Also, dann mal vielen Dank für Deine Glückwünsche! Und liebe Grüße an Manuela und die Vierbeiner vom Main an die richtige Seite des Rheins und euch ein feines Wochenende. ;-)

  9. Oh ja, sehr schön. Kaufe auch fast nur gebraucht, aber das ist bei den Business Laptops auch selten verkehrt. Mein Dell E6430 kam beispielsweise noch mit 2jähriger Garantie vom Hersteller, bei nem Gebrauchtdealer in England gekauft. Aber als Bastler ist das eher nice-to-have. Interessanter ist da eher, dass man für all diese Businessgeräte noch Jahre danach Ersatzteile bei eBay & Co findet, wobei die meisten Consumergeräte (mit ihrer kürzeren Lebensdauer – 3 vs 5 Jahre) nicht so reichhaltig am Markt vorhanden sind und es dementsprechend weniger Ersatzteile gibt. Man sieht das übrigens immer sehr schön am Gebrauchtmarkt bei den Angeboten: die neuen Modelle nach 1, 3 oder 5 Jahren. Bei 2 und 4 jährigen Geräten ist das Angebot nicht so reichhaltig. Also immer gerade das was aus den Fuhrparks der Firmen aussortiert wird.

    Ich wäre ansonsten auch für eine SSD und mehr RAM, aber was ich an diesen ThinkPads vor allem mag (vs. Dell und HP): der Lüfter saugt an der einen Seite an und bläst an der anderen raus. Bei den meisten anderen Geräten ist die Luftzufuhr von unten, also nicht so ideales Hitzemanagement. Da verzeihe ich dann auch gerne die Fn-Taste unten links (statt Strg) bei den Lenovos der Baureihe. Das mit der optimierten Hitzeverteilung findet man heutzutage immer seltener (womöglich wg des geringeren Energiebedarfs?), einzig Acer (!) ausm Consumerbereich hat da jetzt so einen Lüfter am Markt, der beim Anlaufen erstmal in die andere Richtung dreht, um den Staub herauszublasen.

    Beim T410 sind die LED-Displays idR auch etwas besser als zumindest bei HP (die vergleichbar in der Reihe erst beim HP 8440p kamen, bei Dell und Lenovo schon mit dem E6400 bzw. T400). Feines Gerät! Benutzt Du denn auch eine Dockingstation?

    NUR 218 EUR für ein T410 sind schon ein guter Preis, da gibt es doch noch deutlich teurere Modelle.

    Bzgl des alten Laptops: das kann ich gerne reparieren!

  10. Hallo Jürgen! Ja, ich habe mich zum ersten Mal für ein T-Modell von Lenovo entschieden. Mein HP ist ein Pavillon und damit ein Gerät für den Consumer-Bereich. Dafür hat es sich aber bravorös geschlagen. Keinerlei Macken bis auf eben jetzt diesen Wackeldings in Richtung Display und der war zumindest bei meiner letzten Recherche dokumentiert. das HP ist im achten Jahr und läuft täglich immer mehr als 14 Stunden. Da kann ich echt nihct meckern, so an sich. Vielen Dank übrigens für Dein Angebot in Sachen Reparatur. Ich glaube aber, ich lasse das erstmal. Dennoch nochmal vielen Dank! Ja, die Fn-Taste ist schon eigenwillig platziert. Bisher verhacke ich mich noch manschmal, aber die Vertipper werden seltener. ;-)

    In Bezug auf Ersatzteile und viele Deiner anderen Beobachtungen kann ich das voll unterschreiben. In Sachen Gebrauchtmarkt ist es sicher auch kein Zufall, dass man quasi gefühlt 80 Prozent Lenovos sieht, dann eben auch noch Dell und schon viel seltener HP. Alles andere kommt quasi nicht vor. Klaro, es gibt Gebrauchtgeräte auch da, aber da finden sich eigentlich fast nur Privatverkäufe, natürlich ohne Garantie und natürlich ohne Umtauschrecht. Diese Angebote scheiden für mich aus. Ich will gar nicht sagen, dass man da nicht auch fündig werden kann aber das Risiko wäre mir persönlich zu hoch, bei gleichzeitig auch immer noch recht teuren Preisen (wenn ich neuwertige Artikel kaufe). Die 218€, die ich bei meinem Anbieter gefunden habe war wohl auch sehr günstig. Aktuell ist eine Marge für 238€ platziert, manche T410 kosten auch 278€. Beide Preise fände ich für diese Qualität an Produkten aber auch noch okaxy, ehrlich gesagt.

    Ich finde es ja toll, dass wir uns hier zu diesem Thema so fein austauschen. Ich lerne vor allem, dass der Gedanke, gebrauchte Geräte zu nutzen, weiter verbreitet zu sein scheint als ich das bis dato annahm. Fein fein, wie ich finde. :)

  11. Haha, nochmal ich, Jürgen. Das Lüfterthema! Das fiel und fällt mir auch auf und es fällt mir extrem positiv auf, denn der Luftstrom in Notebooks ist ja ein sehr wichtiges Thema. Jedenfalls dort, wo „richtige“ CPU’s verbaut sind. Ich nutze als Zweitgerät noch ein sehr transportables Aldi Netbook. 10″ Display, 1100g leicht und mit einer AMD APU bestückt. Die hat eine Leistungsaufnahme von 11 Watt. Das Teil kommt bei normaler Nutzung knapp sieben Stunden ohne Akku aus. Das hat noch einen Lüfter, es ist aber eines der Geräte, die den Trend zum quasi lüfterlosen Gerät darstellen. Der Weg zur Passivlüftung ist da nicht mehr lang, denke ich. Das T410 ist aber eben auch bezogen auf die Luftströmungen wirklich ein feines Teil. :)

  12. Worauf ich erst seit einiger Zeit bei Amazon achte: Einiges Zeugs aus dem Elektronik/Foto/Computerbereich gibt es auch als Warehousdeal, d.h. darüber vertickt Amazon seine zurückgeschickten Verkäufe als Gebrauchtware mit Abstufungen (z.B. kann neu verpackt werden, kleine Gebrauchsspuren, neuwertig) mit entsprechendem Nachlass. Da gibt es u.U. auch 20 Prozent im Vergleich zu einem neuwertigen Gerät. Also quasi noch besser als ein Jahreswagen :-)

  13. Hi Frank, ja, klaro, auf die Warehousedeals schaue ich auch. Das lohnt sich manchmal. Natürlich sind es zwei Paar Schuhe. Gute Preise sind fein. Die ausgearbeiteten Geräte sind für mich aber schon mehr. Ressourcenschonung und so.

  14. HP Pavillion ist echt mal ne Ansage, das müssten sogar noch die alten Dinger mit dem Flexing-Problem sein, von denen auch viele T4x betroffen waren. Dass es bisher 8 Jahre durchgehalten hat, ist echt erstaunlich!

  15. Damals wurde es das Pavillon, weil ich unbedingt eine HDMI-Schnittstelle wollte, die es noch fast nicht gab bei Notebooks. Und ich wollte ein Notebook ohne Intel CPU. Das Pavillon wird von einer AMD Athlon Dual-Core CPU angetrieben, die eigentlich gar nicht wirklich für Notebooks gedacht ist. Deshalb habe ich am Ende des Original Akkus einen 9 Zellen Akku gekauft. Und hatte ab diesem Zeitpunkt einen wirklichen Schlepptopp. Für mich war das aber okay, weil ich das Teil selten über größere Distanzen tragen musste.

  16. Hallo Jürgen, hier noch ein Nachtrag betreffs Dockingstation. Ich nutze keine und wollte auch keine haben. Die Dinger nehmen nur viel Platz weg. Ich nutze eine schnurlose Tastatur-Maus-Kombi. Zusätzlich brauche ich ja ansonsten nur noch das Monitorkabel und los gehts. Zusätzliche USB-Schnittstellen habe ich zum Glück nie gebraucht.

  17. Gratuliere! Eine robuste und leistungsfähige Maschine. Der Preis ist unschlagbar und es gingen keine neuen Ressourcen ein. Eine gute und vorbildliche Entscheidung.

  18. Hallo Ulrich! Schön, was von Dir zu hören. Jaaa, ich weiß, ich war „aus Gründen“ erstmal auf Tauchstation. You know.

    Zum Notebook und dem Kauf an sich. Ja, ich bin auch ganz glücklich. So muss es sich nach dem Kauf anfühlen. Finde ich. :)

  19. Ich habe mir vor 2,5 Jahren ein gebrauchtes Thinkpad x201i gekauft und habe mir damals insgesamt 8 GB RAM und 256 GB SSD gegönnt. Das Ding rennt immer noch und tut seinen Dienst.

    Kann Dich zu der Entscheidung nur beglückwünschen.

  20. Vielen Dank! Ich habe bisher noch nix aufgerüstet, habe also noch Reserven. Bisher rennt für meine Verhältnisse das Teil hier auch noch wie Wutz. Das ist die beste Kaufentscheidung seit langer Zeit. Und ganz nebenher stelle ich immer mehr fest, wie groß und teilweise nahe der Kreis derer ist, die das auch so machen. Lese ja auch gerade eure kleine Unterhaltung (der Bruno und Du), drüben bei gnusocial/statusnet. Und hier in Rheinmain habe ich seit meinem Artikel auch erst mal mitbekommen, wie viele Leute das schon länger so machen. Das alles ist sehr sehr fein! :)

  21. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, hat das natürlich auch damit zu tun, dass die Hardware-Entwicklung abflacht und selbst ältere Hardware mehr als ausreichend für das ist, was ich mit dem Computer mache.

    Bei Smartphones und Tablets kaufe ich (unvernünftigerweise) Neugeräte.

  22. Da hast Du vollkommen Recht. Aber, das haben wir uns doch auch verdient. ;-) Früher wars ja anders: Da musste man in relativ kurzen Abständen neue Hardware kaufen, weil es den Geschwindigkeitsfortschritt brauchte für die jeweils neue Software. Nun hat sich das, wie Du sagst abgeflacht. Was ja sogar in Firmen zu interessanten Entwicklungen führt. Ich höre immer öfter, dass Angestellte ermutigt werden, nicht alle zwei Jahre neue Hardware zu kaufen, sondern durch Wohlverhalten und längeres Nutzen sich in der persönlichen Bewertung einen Vorteil zu verschaffen, der dann Einfluß hat auf den Bonus. Das sind gute Details, wie ich finde. :-)

    Bei Smartphones kaufe ich auch oft neue Sachen. Was ich schon mal gucke ist, ob es Rückläufer gibt oder ob man zum Beispiel die Warehouse-Deals von Amazon nutzen kann. Das zielt natürlich eher auf den Kaufpreis als es wirklich nachhaltiger ist. Ansonsten ist die „smarte“ Welt noch nicht soo nachhaltig. Da gibt es noch viel zu tun. Finde ich..

  23. Da bin ich absolut Deiner Meinung. Es hat sich ja auch gezeigt, dass das Fairphone auch fairer sein möchte und dass sie bei vielen Problemen an Grenzen gestossen sind.

    Ich finde es gut, wenn sich Menschen darüber Gedanken machen. Je mehr, je besser.

  24. Ja, ich finde es auch prima, dass es mehr und mehr ein Thema wird. Sicher ist das derzeit noch Thema unter IT’lern und Geeks aber: Irgendwo muss das Thema ja anfangen. ;-) Es wird sich entwicklen. Derzeit haben wir gesellschaftlich beinahe keine Anreize dafür, dass Leute sich „richtig“ verhalten. Wenn es nun aber sogar in großen Companies anfängt (die das natürlich machen, um Kosten zu senken bzw. im Rahmen zu halten), dann kann das Wucht aufnehmen. Fazit: Jeder lange Marsch beginnt mit dem ersten Schritt. :)

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