FAZ Woche

Samstagseinkauf: Da hat sich doch was eingeschlichen

Oh! Da hat sich tatsächlich was eingeschlichen in den Einkaufskorb. Nein, im Ernst: Schon lange wollte ich mal ein zwei Ausgaben des Wochenmagazins der FAZ lesen. Und am Ende ist das Lesen auf Papier noch die angenehmste Lese- und Kauferfahrung. Ich bin gespannt auf die ersten Eindrücke.

Veröffentlicht von

Markus

Dies ist ein privates Blog. Ich schreibe hier über alles, was mich interessiert. Du darfst mich also getrost einen Ego-Blogger schimpfen oder mich auch wahlweise liebkosend so nennen. Der Vorteil von soviel Selbstzentriertheit ist, dass ich mir aussuchen kann, wie oft ich schreibe, worüber ich schreibe und nach welchen Grundsätzen das Blog und ich funktionieren. Dir gefällt dies? Oooh, ich bin überrascht und gleichzeitig auch durchaus ein wenig »amused«.

3 Gedanken zu „Samstagseinkauf: Da hat sich doch was eingeschlichen“

  1. Im Grunde wollte ich das noch relativ neue Format (= wöchentlich erscheinende Artikel) der FAZ mal probieren. Ich gehe mit allen inneren Werten da rein, die die FAZ so in mir produziert. Mit 16 habe ich geholfen, die FAZ zu drucken plus einige Tageszeitungen, die es damals (TM) noch gab in Frankfurt. Ich war da mit einem Kumpel an zwei drei Nächten pro Woche, neben der Schule. Ich konnte damals die FAZ und vor allem die Seite Eins nicht ertragen und kam in einer nächtlichen Pause mal mit einem damaligen Redakteur ins Gespräch. Der gab mir den Tipp, ich solle mal die Kolumnen und die Kommentare meiden und dann erneut schauen, ob ich die Texte immernoch so rekationär finden würde. Der Tipp war damals gold wert. Mehr als 30 Jahre weiter tue ich mich mit dem, was in Deutschland so veröffentlicht wird, insgesamt sehr schwer. Bei der FAZ kommt dazu, dass sie nach der Pleite der FR (Frankfurter Rundschau) und deren Übernahme und weiter mit dem Tod von Frank Schirrmacher eine gewaltigen Rechtsruck für die FAZ hingelegt haben. Sie bedienen die Mitte und Mitte Links mit der FR und dafür ging und geht die FAZ weiter nach rechts. Das ist für mich an etlichen Stellen unerträglich ideologisch und damit genau das, was man in den letzten 50 Jahren vor allem dem linken Lager vorhielt. Heute ist nur noch das bürgerliche Lager und die Eliten rechts davon in eigenen ideologischen Welten verhaftet. Das alles macht das Konsumieren nicht einfacher.

    Ich habe bisher drei Artikel gelesen. Alle sind geprägt von einer wirtschaftsfreundlichen, bürgerlichen Haltung, die Fakten und Einsichten unmöglich macht. Auch hier zeigt sich einmal mehr, dass es in Deutschland nicht darauf ankommt, dass Feuer weiter zu tragen, sondern zu viele sind voll damit ausgelastet die Asche zu bewahren. Zukunftsfähigkeit (nicht nur technologisch)? Pah..

    Ich lese weiter und ich warte weiter auf zukunftsfähige, reflektierte Artikel aus dem bürgerlichen Lager. DIE ZEIT ist anders aber für mich nicht unbedingt besser. In Hamburg ist man bürgerlich liberal (nicht parteipolitsch gemeint) und diese beschissene Liberalität hat für alles und jedes Verständnis. Auch hier finde ich wenig Artikel, die mir was Neues zeigen oder die mich zum Nachdenken bringen. Was schade ist.

  2. Trifft den Nagen auf den Kopf:

    „Auch hier zeigt sich einmal mehr, dass es in Deutschland nicht darauf ankommt, dass Feuer weiter zu tragen, sondern zu viele sind voll damit ausgelastet die Asche zu bewahren. Zukunftsfähigkeit (nicht nur technologisch)? Pah..“J

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