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Photographie: Neue Liebe für das 4:3 Format

Aus heutiger Sicht ist das 4:3 Format ja schon beinahe altmodisch zu nennen. Generell glaube ich, dass das Format eines Fotos dem Einsatzzweck dienen soll. Und ich entdecke, dass manche Bilder in diesem alten Format deutlich besser ausschauen als im aktuell moderneren 18:9 Format, das mehr und mehr einen neuen Standard bildet.

Ohnehin glaube ich, dass das breitere Format nicht deshalb an Einfluss gewinnt, weil die Leute plötzlich erkennen, dass dies der neue absolute Formfaktor ist, sondern ich glaube, die Erklärung ist deutlich banaler. Die neue Display Generation wird im 18:9 Format in den Markt gedrückt und einmal mehr bekommen wir beigebracht, was wir mögen sollen. Losgelöst vom Thema Photographie habe ich da auch gar keine feste Meinung. Was aber die Ergebnisse aus den eigenen Bilderstrecken angeht, so empfehle ich sehr, genau über das Bild nachzudenken und dann den dafür richtigen Bildausschnitt zu wählen, denn dies ist ein wichtiger Teil der Bildkomposition.

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Papierwahl: WordPress vs. Serendipity

  1. Ich photographiere immer im 4:3-Format. Ich mag es gerne. Wenn ich einen Ausschnitt wähle, der in einem anderen Format ist, nehme ich gerne das quadratische.

  2. Markus

    Ich mochte in den letzten Jahre die breiteren Formate, also 16:9 und jetzt 18:9. Seit einigen Wochen entdecke ich aber das 4:3 Format wieder neu. Allerdings gibt es eben Unterschiede, die zum Einen vom Bild-Thema abhängen, zum Anderen aber auch vom Einsatzzweck. das 4:3 Format und das 16:9 Format schauen beim aktuellen WordPress-Theme gut aus. 18:9 ist schon zuu wenig hoch. Quadratisch, dass wäre das Format, dass durch Aufnahmen im Mittelfomat entstehen, begegnet mir beinahe gar nicht mehr. Für Bildausschnitte ist es aber natürlich eine mögliche Wahl. :-)

  3. Quadratisch: Ich habe mittlerweile meinen Weg zu Instagram gefunden (wegen der vielen tollen Strickerinnen dort), deswegen wird mir dieses Format langsam vertrauter. 16:9 muss ich mal ausprobieren.

  4. Markus

    Aaaaah, okay. Ja, von Instagram höre ich, dass das quadratische Format bei und für Bilder eine große Rolle einnimmt.

    Das ist lustig: Ich habe mich nie bei Instagram angemeldet. Ich hätte das früh tun sollen, fand damals aber, dass ich für Bilder andere Lösungen hatte. Die Zeit ging weiter und Instagram löste sich davon, dass es um Bilder geht (also jedenfalls davon, dass es schwerpunktmäßig um Bilder geht). Bilder spielen dort natürlich eine große Rolle aber, nach meinem Eindruck vor allem, um Geschichten zu erzählen bzw. zu illustrieren. Natürlich ist es eine logische Herleitung, wie für Dich das quadratische Bildformat wieder eine größere Rolle spielt. :-)

  5. Ich habe jetzt das 16:9 an einem Bild vom Schnee in meiner Strasse heute Nacht ausprobiert. Sehr dynamisch. 4:3 ist dagegen irgendwie rund, wenn Du weisst, was ich meine.

    Ja, die Geschichten auf Insta. Die könnten eigentlich gleich ein Blog führen! Das wäre ehrlicher (mein Herz schlägt für Blogs und nicht für Insta).

  6. Markus

    Ja, das breitere Format kann toll aussehen. :-)

    Instagram ist halt auch der „heisse Scheiss“, immernoch. Es geht da ja mehr darum, einen Kanal zu haben um über was auch immer zu berichten, aber, es ist halt Mittel zum Zweck. Ein Blog ist dagegen langsamer und hat weniger Leitplanken (= Regeln). Es kommt eben drauf an, was man machen will. Ich will Instagram gar nicht verteufeln. Für alles und jeden gibt es das ureigene, optimale Werkzeug.

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