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Papierwahl: WordPress vs. Serendipity

Ich habe im letzten Jahr immer wieder ausprobiert, ob ich die Basis-Software, die ich für meine Website nutze, auswechseln soll. Meine Site ist von Anfang an mit WordPress betrieben worde. Im letzten Jahr habe ich dann über viele Monate Serendipity getestet. WordPress hat sich in den Jahren zu einem kompletten CMS entwickelt. Dagegen ist Serendipity klein geblieben. Es ist eine Software, bei der das Entwicklungsteam sehr darauf achtet, beim urpsünglichen Zweck zu bleiben. Hinter Serendipity steht, anders als bei WordPress, kein Unternehmen, dass darauf aus ist, wirtschalftlichen Erfolg zu erzielen. Stattdessen wird Serendipity von einer Community entwickelt und fortentwickelt, die sich einfach bestimmten Projektzielen verschrieben hat. Sicherheit ist dabei ein großes, zentrales Thema.

Ich habe mir lange Zeit genommen, um mir ein Bild zu machen. Ich bekenne, dass meine Liebe mittlerweile Serendipity gehört. Trotzdem werde ich zumindest vorerst bei WordPress bleiben. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich viel Erfahrung habe mit WordPress, auch mein Hoster hat damit viel Erfahrung. Das hilft in manchen Situationen sehr. Eines Tages werde ich vermutlich wechseln. Irgendwann muss man den Schritt tun. Aktuell will ich auch nicht noch eine zusätzliche Baustelle eröffnen. Mein Leben ist gerade bewegend genug.

Eine Erkenntnis, die ich quasi nebenbei gespürt habe: Ich liebe es, über meine kleinen banalen Dinge zu schreiben. Ich vermeide es, dies bloggen zu nennen, weil dieses Wort mittlerweile soo besetzt ist, positiv wie negativ. Buzzwords sind oft schwierig. Für mich ist das Schreiben, auch das öffentliche Schreiben, wieder wichtiger geworden und ich habe gerade in den letzten Wochen für mich einige Erkenntnisse gewonnen, die mir dabei helfen, bei dem zu bleiben und noch mehr zu dem zu kommen, was mich ausmacht und was ich mag. Der Weg ist der Weg ist der Weg.

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Photographie: Neue Liebe für das 4:3 Format

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  1. Ich mag s9y auch. Ich überlege gerade, darauf umzusteigen. BIs jetzt bin ich ja bei einem Bloghoster (twoday) und im Moment ist das so eine Sache. Ein eigenes Blog wäre doch ein gute Alternative, zumal vllt. auch mal wieder Podcasts (bei mir sind das eher Audio-Snippets) machen will.

  2. Markus

    Mein erstes Blog war ebenfalls bei Twoday. Ich hatte dort die Optik meines Blogs bis an die Grenzen des damals Möglichen verändert. Irgendwann wollte ich noch mehr und wechselte zu WordPress. Damals fiel auch die Entscheidung, meine Site als Blog selber zu hosten. Jetzt, nach vielen vielen Jahren ist WordPress schon lange nicht mehr der Herausforderer und Neuerer, sondern WordPress ist der Platzhirsch und zwar nicht nur bei Blogsoftware. Mittlerweile sind die falschen wilden Jahre vorbei. Mit falsch und wild meine ich, dass die Code-Qualität eine zeitlang ziemlich liderlich war. Dies wurde erkannt und im Großen und Ganzen ist man da heute auf einem seriösen Weg. Die Vielfalt ist groß, man kann alles mögliche machen an funktionalen und optischen Erweiterungen. Das ist Fluch und Segen. Für mich ist es derzeit noch eher Segen, auch wenn mein Herz eindeutig Serendipity gehört. Ich möchte mir vor dem Wechsel noch etwas beibringen: Wie funktioniert das Bauen von Themes, denn bei S9Y ist die Vielfalt eingeschränkt. Ich traue mir zu, da selber was zu machen, allerdings braucht es dafür Zeit. Und die habe ich derzeit nicht. Fazit: Kommt Zeit, kommt S9Y. :-)

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