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Kopf und Herz. Ein paar Gedanken über Entscheidungen und Pläne

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Im Grunde könnte man einen solchen Artikel zu jeder Zeit schreiben. Er wäre immer aktuell, hätte immer Relevanz und würde zu jeder Zeit einen guten Beitrag leisten können dazu, welche Art Entscheidungen und Pläne wichtig, welche richtig sind und auch, welche man für sich selber auch durchhält. Wieso also jetzt?

Ich beobachte meine Mitmenschen, lese Zeitung, höre, was Freunde berichten oder auch, was in der Öffentlichkeit besprochen wird und nicht zuletzt schaue ich auch, wie es mit meinen ins Auge gefassten Plänen ausschaut. Was mir auffällt ist, dass ich bei vielen Gelegenheiten höre, wie Ziele ins Auge gefasst werden, die so mächtig sind, dass sie quasi nur scheitern können. Gleichzeitig scheint es mir so, als hätten wir Menschen niemals weniger Durchhaltewillen gezeigt. Wir sind für gesellschaftliche Vielfalt, sorgen aber mit Entscheidungen dafür, dass Vielfalt es noch schwerer hat stattzufinden, etwa in der Schule. Wir wollen das Klima retten und steigen gleich nachdem wir uns laut und wortreich zur Klimawende bekannt haben in ein Auto und fahren damit auch allerkleinste Strecken.

Ich würde mir wünschen, dass wir zunächst einmal weniger große Ziele proklamieren, sondern dass unsere Ziele erreichbar sind. Wir werden nichts erreichen, wenn wir mit Maximalzielen loslaufen und nach mehr oder weniger kurzer Zeit frustriert ein ums andere Mal aufgeben. Ziele können ambitioniert sein. Setzen wir uns aber in allen Lebenslagen nur noch Maximal-Ziele, so werden wir nichts erreichen. Wir müssen loslaufen und genauso wie es ein Läufer tut, der plant, an einem Marathon teilzunehmen, läuft dieser nicht im Sprint los sondern so, dass er mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ankommt.

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Dies ist ein privates Blog. Ich schreibe hier über alles, was mich interessiert. Du darfst mich also getrost einen Ego-Blogger schimpfen oder mich auch wahlweise liebkosend so nennen. Der Vorteil von soviel Selbstzentriertheit ist, dass ich mir aussuchen kann, wie oft ich schreibe, worüber ich schreibe und nach welchen Grundsätzen das Blog und ich funktionieren. Dir gefällt dies? Oooh, ich bin überrascht und gleichzeitig auch durchaus ein wenig »amused«.

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