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Meine Medienwoche. Folge 2

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Auch heute gibt es wieder nur zwei Links. Und dieses Mal sind beide Hinweise einfach (auf)geschriebene Worte/Gedanken über Themen.

Missing Link: Der 3D-Drucker, oder: Die Enttäuschung, die nicht stattfand

Als ich diesen Artikel las, ging mir das Herz auf. Hier am Beispiel der 3D-Druck-Technologie analysiert, ist es eine akurate Beschreibung dessen, was immer mehr zur Normalität geworden ist. Etwas Neues oder auch nur etwas vermeintlich Neues tritt auf den Plan. Wenn die neue digitale Bohème dieses Neue für sich adoptiert, wird es genau so wie im Artikel beschrieben durch das Hipster-Dorf getrieben. Dabei ist das gesamte Herangehen meist dermaßen von Oberflächlichkeit geprägt, dass man gar nicht mehr aufhören kann mit dem Kopfschütteln. Tatsächlich kann man diese Abfolge bei vielen Themen beobachten und niemand schert sich darum, dass man dabei oft ganze Themen mit Wertungen versieht, gegen die die jeweiligen Thesen dann erstmal für eine lange Zeit an arbeiten muss. Hm.

Sich dem Rechtsradikalismus stellen – mit der Kraft der Vernunft

In diesem Artikel in der Sueddeutschen Zeitung erinnert Jens-Christian Rabe daran, dass die Analyse, wie Rechtsradikalismus funktioniert, gar nicht wirklich neu gedacht werden muss. Theodor W. Adorno hat uns dies in seinem Vortrag Aspekte des neuen Rechtsradikalismus glasklar aufgezeigt. Der Suhrkamp Verlag hat angefangen, Adornos Voträge neu zu veröffentlichen und es ist ihm da offensichtlich wirklich ein großer, vielleicht nicht unbedingt erwarteter, Coup gelungen. Gleich mitgeliefert bekommt man übrigens auch, weshalb es in Zeiten eines neuen Rechtsradikalismus besonders linke Parteien schwer haben, sich dagegen zu positionieren. Wir denken jetzt alle mal an SPD und DIE LINKE. Und, nein, ich will in diesem Zusammehang gar nicht erst mit einer Mimimi-Diskussion anfangen, wie links die SPD eigentlich noch ist.

So. Das wars auch schon wieder. Viel Spaß beim Nachlesen oder alternativ beim ignorieren. ;-)

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Dies ist ein privates Blog. Ich schreibe hier über alles, was mich interessiert. Du darfst mich also getrost einen Ego-Blogger schimpfen oder mich auch wahlweise liebkosend so nennen. Der Vorteil von soviel Selbstzentriertheit ist, dass ich mir aussuchen kann, wie oft ich schreibe, worüber ich schreibe und nach welchen Grundsätzen das Blog und ich funktionieren. Dir gefällt dies? Oooh, ich bin überrascht und gleichzeitig auch durchaus ein wenig »amused«.

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