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Kategorie: SchreibHeft (Seite 1 von 74)

Die Kategorie ‚SchreibHeft‘ ist die Standardkategorie meines Blogs. Hier erscheinen Artikel, die keinem anderen Unterthema entsprechen. Auch Neuigkeiten, Veranstaltungshinweise o.ä. werden hier veröffentlicht.

Langspielplatten. Musik aus einer anderen Zeit

Selten hab ich eine dermaßen gute Entscheidung getroffen. Schon seit einigen Jahren überlegte ich immer wieder, ob ich etwas Geld in die Hand nehme und mir entweder eine neue Anlage kaufe oder meine vorhandene restaurieren lasse. Nun hab ich es endlich getan. Seit drei Wochen steht mein Verstärker da, wurde komplett überholt, es wurden Potentiometer und Schalter zerlegt, „gebadet“ und wieder zusammengesetzt, Platinen, Kabel und Lämpchen einer strengen Kontrolle unterzogen bzw. ausgetauscht. Zusätzlich habe ich mich dazu entschlossen, mir einen neuen Plattenspieler zu kaufen. Gerade höre ich Sades Album Promise und es ist nicht weniger als eine Offenbarung. Das Hören ist heilend und wirkt wie das Wiedersehen mit einer lange vermissten Person. Ich liebe es.

Manchmal

Manchmal möchte ich schreien weil alles misslingt. Manchmal möchte ich schreien weil vieles gelingt und manchmal bin ich vollkommen still. Das Schreien ist Normalität, dass Schweigen begleitet die vollkommen glücklichen oder die vollkommen unglücklichen Momente. Ich habe schon lange nicht mehr über meine Gefühle geschrieben und ich möchte nicht drüber sprechen. Sorry für die Schroffheit. Ich will das hier aufschreiben weil ich glaube, dass genau so mein Blog funktionieren soll. Hier soll alles stehen. Alles, was mich ausmacht. Alles, was ich bin. Alles, was ich nicht bin.

Meine Medienwoche. Folge 2

Auch heute gibt es wieder nur zwei Links. Und dieses Mal sind beide Hinweise einfach (auf)geschriebene Worte/Gedanken über Themen.

Missing Link: Der 3D-Drucker, oder: Die Enttäuschung, die nicht stattfand

Als ich diesen Artikel las, ging mir das Herz auf. Hier am Beispiel der 3D-Druck-Technologie analysiert, ist es eine akurate Beschreibung dessen, was immer mehr zur Normalität geworden ist. Etwas Neues oder auch nur etwas vermeintlich Neues tritt auf den Plan. Wenn die neue digitale Bohème dieses Neue für sich adoptiert, wird es genau so wie im Artikel beschrieben durch das Hipster-Dorf getrieben. Dabei ist das gesamte Herangehen meist dermaßen von Oberflächlichkeit geprägt, dass man gar nicht mehr aufhören kann mit dem Kopfschütteln. Tatsächlich kann man diese Abfolge bei vielen Themen beobachten und niemand schert sich darum, dass man dabei oft ganze Themen mit Wertungen versieht, gegen die die jeweiligen Thesen dann erstmal für eine lange Zeit an arbeiten muss. Hm.

Sich dem Rechtsradikalismus stellen – mit der Kraft der Vernunft

In diesem Artikel in der Sueddeutschen Zeitung erinnert Jens-Christian Rabe daran, dass die Analyse, wie Rechtsradikalismus funktioniert, gar nicht wirklich neu gedacht werden muss. Theodor W. Adorno hat uns dies in seinem Vortrag Aspekte des neuen Rechtsradikalismus glasklar aufgezeigt. Der Suhrkamp Verlag hat angefangen, Adornos Voträge neu zu veröffentlichen und es ist ihm da offensichtlich wirklich ein großer, vielleicht nicht unbedingt erwarteter, Coup gelungen. Gleich mitgeliefert bekommt man übrigens auch, weshalb es in Zeiten eines neuen Rechtsradikalismus besonders linke Parteien schwer haben, sich dagegen zu positionieren. Wir denken jetzt alle mal an SPD und DIE LINKE. Und, nein, ich will in diesem Zusammehang gar nicht erst mit einer Mimimi-Diskussion anfangen, wie links die SPD eigentlich noch ist.

So. Das wars auch schon wieder. Viel Spaß beim Nachlesen oder alternativ beim ignorieren. ;-)

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Thema von Anders Norén.

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