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Die Kategorie ‘Tech’ enthält alle Inhalte zum Thema Technik, Linux, Web. Rein theoretisch kann ich mir auch vorstellen, hier über interessante Geräte zu schreiben. Das Problem liegt auf der Hand: ‚Tech‘ soll keine Anzeigenabteilung sein, sondern unabhängig.

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Manjaro Linux. Neue Liebe

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Vor einiger Zeit machte mich jemand auf Manjaro Linux aufmerksam. Ich habe es mir gleich herunter geladen und spielte es auf ein freies Stück externer Platte auf. Manjaro ist eine relativ neue, eigenständige Distribution, die ein wenig Arch Linux Tools nutzt und, zuerst und nativ, auf Xfce als Desktop-Umgebung setzt. Manjaro ist eine sogenannte Rolling-Release, d.h. es gibt keine regelmäßigen Versions-Updates, sondern die Entwicklung verläuft stetig und permament. Neuerungen werden zeitnah eingebaut bzw. zum Update bereit gestellt. Ich habe viel Spaß mit Manjaro und überlege derzeit, ob ich es als erstes System verwenden soll. Das wäre nur für ein Unterschied und es würde bedeuten, dass ich es auf die interne Notebook-Platte spiele, wo es sicher noch einmal flotter zugange ginge als ohnehin schon, denn meine interne Platte ist eine SSD.

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Ubuntu »Quantal Quetzal« vs. Gnomebuntu »Quantal Quetzal«

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Die Tage werden kürzer. Der September hat schon begonnen, da ist es auch Zeit, sich mit der neuen Ubuntu-Version zu befassen. Voller Neugierde warte ich doch bei jeder neuen Version auf das, was da kommen mag. In diesem Jahr gibt es was wirklich komplett Neues. Nicht nur wird es eine neue Ubuntu-Version geben, namentlich hört sie auf den (Bei)Namen Quantal Quetzal, sondern es wird endlich auch eine eigene Ubuntu Version geben, die nicht Unity als Desktop-Umgebung vorinstalliert hat, sondern stattdessen nativ auf Gnome 3.6 setzt.

Ein neuer Sproß im Kreis der Canonical Familie

Viele Fans haben darauf gewartet und insbesondere die Leute, sie sich mit Unity nach wie vor nicht anfreunden können, warten nun gespannt auf Gnomebuntu. Ich habe mir in den letzten Wochen beide Pakete angeschaut. Ubuntu hatte ich seit der dritten Alpha auf meinem Rechner und Gnomebuntu hatte ich ebenfalls installiert, seit eine aktuelle Entwicklerversion herauskam. Auch in 2012 kann man Canonical ein gutes Zeugnis ausstellen. Die dritte Alpha von Ubuntu 12.10 war schon beeindruckend stabil. Fehlermeldungen, die man auf der dritten Alpha Version noch ab und an sah, die aber den Betrieb niemals störten, gehören (auf meinem Notebook) seit der ersten Beta komplett der Vergangenheit an.

Ubuntu »Quantal Quetzal« vs. Gnomebuntu »Quantal Quetzal«

Ich nutze meistens Gnome (aktuell in der Version 3.6). Allerdings bin ich ein Desktop-Hopper. Wenn ich also Lust habe, dann nutze ich auch mal Ubuntu per Unity. Ich habe mir die Oberfläche mit Unsettings ein wenig auf meine Wünsche eingestellt und finde so auch Unity sehr hübsch. Gnome 3.6 kann man mit dem bewährten Tweak Tool vollständig auf die eigenen Belange einstellen. Das ist zwar nicht nicht neu. Es sorgt aber trotzdem immer wieder für ein wohliges Gefühl. Ich arbeite mit meinem Desktop, nicht mit einem Desktop von der Stange. Mein Hopping wird allerdings dafür sorgen, dass ich weiter bei Ubuntu bleiben werde und ich mir Gnome dazu installiere, wenn ich es haben will. Gnomebuntu bietet mir nach dem, was ich bisher sehen kann, keine bessere Integration von Gnome. Deshalb gewinnt in meinem kleinen Wettstreit Ubuntu gegen Gnomebuntu knapp nach Punkten.

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Firefox Browser. Mit Freunden durchs (Inter)Netz

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Er begleitet mich schon seit Jahren auf meinen digitalen Reisen im Internet(z). Und ich mag auch gar nicht lossurfen ohne ihn. In letzter Zeit gibt es neue Begleiter. Gerade dieser eine, er hört auf den Namen Chrome Browser, ist sehr beliebt. Das Neue reizt und das Alte, Gute verliert offenbar seinen Reiz. Für mich kann ich sagen, dass ich dem Firefox treu bleiben werde. Klaro, ich probiere auch mal dieses Google-Dings. Aber, mal im Ernst: Er ist im Alltag nicht schneller als mein Firefox und seit einigen Monaten ist es auch so, dass mein Firefox sogar weniger Ressourcen braucht als der Chrome-Kollege. Ich lese ja meist anderes, aber ich glaube auch, dass die meisten Leutchen da nicht genau hinschauen. Einen einzigen Vorteil hat der Chrome Browser aber tatsächlich. Bei ihm ist jedes offene Tab quasi eine eigene Instanz. Abstürze eines einzigen Tab-Inhaltes ziehen anders als beim Firefox Browser nicht den ganzen Browser in die Tiefe (und damit auch alle geöffneten Tabs), sondern es stürzt halt wirklich nur dieses eine betroffene Tab ab. Das ist ein natürlich vorteilhaft. Allerdings, wenn man seinen Firefox halbwegs richtig einstellt, dann lässt sich der Zustand von vor dem Absturz leicht wieder herstellen. Das klappt bei mir immer, wenn er denn überhaupt mal abstürzt. Das passiert selten.

Er ist halt ein treuer Begleiter mit wenig Fehlern. Und er sorgt dafür, dass es Alternativen gibt auf dem Browser-Markt. Ich mag gar nicht zurückdenken an die Zeiten, in denen es nur diesen sogenannten Internet Explorer gab. Vielleicht sollten die Meckerer vor dem Herrn mal daran denken, bevor sie sich wieder lautstark aufregen, Halbwahrheiten in die Welt pusten und dem Mozillaprojekt schaden und damit am Ende sich selber und uns allen. Das wollte ich schon lange mal sagen.