Morgens. Er und ich

Am Rechner sitzen. In der Wohnung ist es still und auch aus dem Haus dringen keine Geräusche nach hier oben in meine kleine Wohnung. Ich blättere im Internet umher, schaue natürlich einmal mehr nach Tablets und neuen Smartphones, weil es nicht ganz lassen kann, über ein neues Smarty nachzudenken. Mein G3 ist im dritten Jahr, ich kann damit aber noch prima arbeiten und doch zieht es mich hin zu was Neuem. Aber, vielleicht ist das ja einmal mehr nur ein „haben wollen“? Hm, ich werde mich weiter beobachten..

Der Kuchen steht da und schaut sich das alles von der Seite an. Er munkelt leise mit dem Kaffee. Beide fragen sich, was das alles soll.

Übrigens könnt ihr den Kaffee deshalb nicht sehen, weil er sich entschieden dagegen geäußert hat, in diesem Internet veröffentlicht zu werden. Er mag das unveröffentlichte, private Leben. Ich respektiere das, natürlich. Dagegen hat der Kuchen gleich mehrfach nachgefragt, wann der Artikel dazu endlich veröffentlicht wird. Ja, so ist das in diesem modernen Leben.

Ein Sonntag im August

Sonntags. Manchmal denke ich, dass es in diesen Tagen schon beinahe frühherbstlich zugeht vor meiner Tür. Die Temperaturen sprechen dagegen und das ist auch gut so. Ich mag die warmen, bunten Tage noch genießen und ich mag noch keine kalten, graubraunen Tage, an denen ich wenig Licht zu sehen bekomme und wenn es doch mal da ist, ist es meist künstlich. Nein, so wie es gerade ist, ist es besser. Kräftige Sonne, die den Morgennebel, der vom nahen Main gestreut wurde, mit großer Leichtigkeit auflöst, ein Tag voller Ruhe und Einkehr. Da ist genug Platz für meine Traurigkeit, da ist aber auch genug Platz, um zu spüren, dass es mir nicht schlecht geht. Noch dazu gibt es heute Omelettes!