Gedruckte Bücher

Ich fange gerade wieder ein neues Buch an. Es liegt vor mir. Ein dicker Wälzer, wohl auch deshalb auf Dünndruckpapier angelegt. Die Leseschrift groß genug, um ihre Schönheit zu entfalten und das tiefe Schwarz auf dem edlen weissen Papier. Da kommt einfach nichts heran. Selbst wenn ich mir vornähme, dem eBook eine Chance zu geben, so hätte es schon hier verloren.

Der erste Satz: »Er spricht wie Du, mit amerikanischer Stimme, und in seinen Augen liegt ein halbwegs hoffnungsfroher Schimmer.«

Bücherstapel(chen)

Da habe ich relativ lange nichts gelesen oder besser nichts richtiges und dann kam es über mich. Zum Wiedereinstieg verschlang ich den „kompletten Henning Mankell“. Wobei: komplett stimmt nicht. Es steht noch der erste Wallander-Krimi aus und auch den letzten Wallander-Krimi habe ich noch nicht gelesen. Dafür aber alle dazwischen. Und es hat Spaß gemacht. Die Figur des Kurt Wallander ist mir nahe. Diese Mischung aus Skepsis und Melancholie, die Wallander aber keinesfalls davon abhält, konsequent zu ermitteln. Naja, letzteres mache ich ja eher selten ..

Die Mini(bücher)liste

Gerade heute habe ich mal stapelitiert. Zum besseren Verständnis: ich habe die drei Stapel, die sich in der Wohnung in den letzten Wochen und Monaten aus Post, Katalogen und allerlei anderem Kram wie von Geisterhand gebildet hatten, mal wegsortiert. Zum Vorschein kamen auch die Bücher, die mir in dieser Zeit in die Hände gefallen sind. Ohne inhaltliche Reihenfolge sind da: Julia Franck – die Mittagsfrau, (immernoch) Stieg Larsson – Verdammnis, Reiner Kunze – Ein Tag auf dieser Erde und Ernst von Salomon – Der Fragebogen. Nicht auf der Liste steht Heimito von Doderer – Die Strudelhofstiege. Wie lange habe ich die Strudelhofstiege schon hier und immer hält mich was ab. Auch das muß sich endlich ändern.

Urlaub im Kopf

Die konkrete kleine Flucht gelingt immer und immer wieder nicht. Termine, viel Arbeit und allerlei Gedöns schiebt sich immer wieder neu vor dieses Vorhaben. Wir packen es einfach nicht. Jetzt habe ich mir vorgenommen, die kleine Flucht per Kopfreise in Angriff zu nehmen. Es braucht dringend andere Gedanken. Immer nur Projekt und Online sein ist definitiv nicht glücklich machend. Da braucht es dringend Abhilfe. Es braucht Spaces im Hirn.

Altes neues Buch: John Irvings Owen Meany

Es ist ein Neu-Lesen. Ich habe Owen Meany schon mehrmals begonnen zu lesen. Und da ich John Irving sehr mag, hatte ich immer auch mit viel Spaß und Enthusiasmus begonnen. Zwei Versuche später habe ich das Buch aber bisher niemals fertig gelesen. Das lag stets an den äußeren Umständen. Glaube ich ..

Details zum Buch

Owen Meany ist der siebte Roman John Irvings und er gilt als Hommage an die Blechtrommel von Günter Grass. Irving gilt als großer Bewunderer von Grass. Nicht zufällig hat die Hauptfigur Owen Meany dieselben Initialen wie die Hauptfigur aus der Blechtrommel: Oskar Matzerarth. Irving hat das selbst bestätigt. In Owen Meany erzählt John Irving die Geschichte zweier miteinander befreundeter Jungen im Amerika der 1950er und 1960er Jahre. Die Geschichte spielt in New Hampshire.

Amerikanische Literatur

Ich habe amerikanische Literatur immer sehr sehr gerne gelesen. Ich habe sie, gerade als junger Mensch, den oftmals verkopften Texten deutscher Autoren vorgezogen. Erst in den letzten Jahre beobachte ich eine zunehmende Abneigung. Das ist vermutlich ein wenig ungerecht, denn diese Abneigung hat nichts zu tun mit den Autoren oder ihren Geschichten. Sie beruht eher darauf, dass in mir eine allgemeine Skepsis gegen Amerika wächst. Trotzdem freue ich mich auf das Lesen und das Eintauchen in die Erzählwelten John Irvings. Wie gesagt: Ich mag seine Bücher sehr ..