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Schlagwort: Bücher Seite 3 von 4

ICONS. Die besondere Reihe vom TASCHEN Verlag

ICONS TASCHEN "Barcelona, Restaurants & More"

Bild: TASCHEN Verlag

Als wir neulich mal wieder einen kleinen Stadtbummel machten, führte mich mein Weg natürlich auch zum Buchhändler meines Vertrauens. Ich stöberte durch den Laden und mein Blick fiel auf einen Tisch mit besonderen Bildbänden. Ich lief hin und sah auf Titel wie Berlin Style oder Brussels Style, Paris Style uvm.. Ich nahm mir unwillkürlich eines der Bücher (Brussels Style), setzte mich auf einen Sessel und versank dann gleich nach dem Bestellen eines großen Latte Macchiato vollkommen in die wunderschönen Bilder, aber auch in das für einen Bildband ungewöhnliche Buchformat. Die Bände sind quasi Bildbände im Taschenbuch Format. Ich finde die Idee, das Format für einen Bildband relativ klein zu halten, wirklich hervorrgagend. Natürlich tut es Bildern normalerweise gut, wenn man sie in Bildbänden und Kunstbüchern groß präsentiert. Andererseits macht genau diese Überlegung das Angucken und Lesen der Bände wirklich ziemlich schwierig. Einfach so mitnehmen auf einen Zugfahrt oder einen Flug mag ich solche Brocken auch nicht. Ein ICONS Band passt wunderbar in meine Daypack-Tasche. Sie wiegt nicht so viel wie ein großer Band und ist eben auch vom Format her recht kompatibel.

Ein paar Fakten zur Reihe

Als ich wieder zuhause war bzw. im Hotel, nahm ich natürlich gleich mal das Notebook zur Hand und habe ein wenig recherchiert. Die ICONS Reihe gibt es tatsächlich schon eine ganze Weile. Die Bände werden (leider) offensichtlich gerade abverkauft. Der Vorteil ist, dass man pro Band nicht mehr als 7,99€ berappen muss. Nachteil ist sicher, dass man sich ein wenig beeilen muss, wenn man noch aus einer großen Auswahl von Titeln wählen will. Neben der Style-Reihe finden sich auch Titel wie Cool Restaurants Brussels, Barcelona, Restaurants & More und viele weitere Titel und Themenrubriken mehr. Für alle Freunde von Bildbänden und Kunstbüchern ist diese TASCHEN Reihe ein absolutes Muss.

Sechs Seiten

Lesen ist mein neuer alter kleiner Kurzurlaub. Angeregt durch @miradlo, bei der das B&B in einem Dent stets für »Bett & Buch« steht, habe ich neuerdings auch viel Freude an kurzen Ausflügen in literarische Welten. Ich habe 15 Minuten Luft? Da kann man doch ein paar Seiten lesen. Ich geh‘ abends zu Bett, bin saumüde, will aber trotzdem noch nicht sofort schlafen? Ich lese ein paar Seiten. Nach einer nicht wirklich objektiv ausgewerteten Eigenstudie lese ich ganz häufig nur sechs Seiten. Das ist keine Absicht, es sind tatsächlich häufig zufällig sechs Seiten. Erstaunlich dabei ist, dass dieses für meine Verhältnisse extrem kurze Eintauchen in einen Text dennoch in vielen Fällen ein kurzes Abschalten bringt. Manchmal ist es auch nur eine (willkommene) Unterbrechung des alltäglichen Denkstromes. Das ist neu für mich, dachte ich doch bisher eigentlich, dass man zum Lesen Zeit braucht. Ja, natürlich: Zeit haben bzw. sich Zeit nehmen ist immer noch optimal, wenn es darum geht zu lesen. Trotzdem können diese Sechs-Seiten-Ausflüge in andere Welten extrem effizient sein, um auf andere Gedanken zu kommen. Angefangen habe ich mit dem Lesen von Lyrik. Schon bald habe ich aber festgestellt, dass es durchaus auch funktioniert, sich auf diese Weise einem Roman zu nähern. Prima Sache, das.

Der Anfang. Das Ende. Einfach Alles. Bücher

Schon vor einiger Zeit hat Raphael mir ein Stöckchen zugeworfen. Ausgerechnet um das Thema Bücher geht es da. Ich habe mich zuallererst wirklich sehr gefreut, denn alleine schon der Gedanke an Bücher stimmt mich froh. Gleich danach las ich seine Antworten und es wurde mir spätestens zu diesem Zeitpunkt klar, dass es hier einmal mehr um ein Thema geht, welches man nicht erschöpfend beantworten bzw. beschreiben kann. Natürlich werde ich dennoch versuchen authentische Antworten und Gedanken nieder zu schreiben. Los geht’s!

Was wär das Leben ohne lesen …

.. ein Leben ohne Bücher kann und will ich mir einfach nicht vorstellen. Eine Welt ohne Bücher? Keine Reisen im Kopf, keine Ausflüge in PhantasieWelten und ich hätte wohl niemals meinen ersten wirklichen Lieblingsliteraten entdeckt, hätte also niemals Hermann Hesse gelesen. Ich hätte nie Thomas Mann kennenlernen dürfen, hätte auch niemals die grossen amerikanischen Romanciers kennen gelernt, hätte wohl auch weder die »Canterbury Tales« gelesen noch meine Liebe zu den Romanen von Virginia Woolf entdeckt. Ich hätte niemals etwas von Erich Fromm gelesen oder von C.G. Jung. Ich hätte wiederum auch niemals die Bekenntnisse des Aurelius Augustinus gelesen und erfahren. Alleine dieses eine Buch hat mich über lange Zeiten begleitet, ich habe es immer und immer wieder gelesen, habe darüber nachgedacht, habe es studiert. Zeitlich früher habe ich mich für Buddhismus interessiert und insbesondere für Zen. Viel später führte mich meine Neugierde und die reine Lust am Lesen zum Lesen über Sprache (und ihre Wirkung). Ich las Schriften von Umberto Eco, Wilhelm von Humboldt, ich forschte, immer gestützt auf schriftlich fixiertes Wissen aus Büchern, u.a. bei Wilhelm von Ockham. Natürlich ist es pathetisch, wenn ich einige wenige Namen aufzähle und dabei noch nicht einmal annähernd alle Lieblingsautoren und -denker aufzählen kann. Überhaupt muss man attestieren, dass jede Aufzählung Stückwerk bleiben muss. Was wäre also ein Leben ohne Bücher? Es wäre ein Leben in geistiger Armut, es wäre ein Leben ohne Ausflüge im Kopf, ohne Reisen, es wäre ein Leben, welches ohne Freude auskommen müsste. Natürlich ist dies eine These, die durch eine verbale Überhöhung zeigen will, auf was es mir ankommt. Kurz gesagt würde ich ein Leben ohne Bücher einfach nicht führen wollen.

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