ARD Themenwoche: Der mobile Mensch

Heute mal ein Fernsehtipp. Die ARD bringt zwischen dem 22. Mai und dem 27. Mai 2011 die Themenwoche Der mobile Mensch.

In der Vergangenheit waren die Themenwochen der ARD aus meiner Sicht immer höchst interessant. Selbst wenn man manche Dinge schon wusste (zum Beispiel zum Thema Ernährung), so konnte man doch immer auch Neues lernen, weil die Macher ganz unterschiedlicher Fernsehformate durch ihre spezifische Herangehensweise immer auch neue Sichtweisen aufzeigen konnten. Natürlich können auch Fernsehmuffel und Workaholics von den vielfältigen Beiträgen profitieren. Man kann sich die Beiträge schließlich via Mediathek anschauen bzw. anhören, wann immer man will.

Übrigens: wer sich sonst immer gerne über mangelnde Qualität (im Fernsehen) beklagt, der wird hier sicher einmal mehr viel Qualität finden können. Natürlich muss man sich die richtigen Formate aussuchen und natürlich sollte man auch erstmal zuhören. Wer nicht erstmal zuhört und über das Gesagte nachdenkt, der ist am Ende schließlich einfach nur noch beratungsresistent. Zuhören und voher vielleicht auch noch das richtige Format aussuchen, das kann euch niemand abnehmen. Ich wünsche viel Spaß!

Gerade entdeckt: (Tobias) Schlegl sucht die Wahrheit

Tobias Schlegl, der umtriebige Moderator des Satire-Magazins Extra 3 wird Vater und nimmt diese epochale Veränderung in seinem Leben zum Anlass, um sein Leben zu verändern. Schließlich soll es »der kleine Schlegl« (O-Ton des großen Schlegl über den kleinen Schlegl) mal besser haben. Tobias zieht also los und versucht, Antworten auf dringliche Fragen der Zeit zu bekommen. Er erkundigt sich nach erneuerbaren Energien, versucht zu klären, ob alles gut ist, wenn auf unseren Lebensmitteln »Bio« drauf steht und begegnet auf seiner Reise einer Menge Menschen und Meinungen. Für die Suche nach einer lebenswerten Zukunft hat der NDR Tobias Schlegl insgesamt 90 Minuten Sendezeit gegeben. Die Dokumentation ist in zwei appetitliche, 45 Minuten lange, Sendungen zerteilt worden, die ich nur wärmstens empfehlen kann.

Und was hab ich davon, mir das anzugucken?

In der Dokumentation werden wirklich viele große Themen angesprochen und obwohl 90 Minuten Sendezeit viel erscheint, können natürlich in dieser Zeit keine endgültigen Antworten gegeben werden. Man erhält aber durchaus Denkanstöße und immer wieder deutet Toby Schlegl mögliche Antwortansätze an. Da wir alle Individuen sind, muss schlussendlich ohnehin jedermann und jedefrau am Ende eigene Antworten finden.

Fazit

Mich haben die beiden Sendungen in einer Lebensphase angetroffen, in der ich mich mit ziemlich vielen Zweifeln herumschlage. Mitten im Bundestagswahlkampf verliere ich ob der Antwortansätze der Parteien manchmal den Mut. Genau an dieser Stelle kann man die Dokumentation aber auch als Anfangspunkt sehen. Schlegl sagt: Man kann was tun. Man muss einfach nur anfangen. Klaro, das klingt nach einer Binsenweisheit und doch macht es Mut, Dinge einfach ganz konkret anzugehen. Diskutiert ist lange genug worden.

Nachfolgend findet ihr den Link in Richtung der Sendungen. Sie befinden sich auf den Seiten des NDR. Übrigens: In solchen Momenten wird mir bewusst, dass ich sehr gerne Gebühren zahle für ein öffentlich rechtliches Fernsehsystem. Aber, ab zu den Links:

    Schlegl sucht die Wahrheit, Teil 1
    Schlegl sucht die Wahrheit, Teil 2

Viel Spaß beim Anschauen. Es lohnt sich sehr!

Ein Wiedersehen mit: Werner Schmidtbauer

Werner Schmidtbauer. Immer wieder nehme ich mir vor, seine aktuelle Sendereihe im Bayrischen Rundfunk anzuschauen. Leider schaffe ich es nicht, mehr Gipfeltreffen anzuschauen. Ich muß mal recherchieren, was er in all den Jahren so getrieben hat. Ich mag Schmidtbauer sehr, denn ich habe den Eindruck, daß er sich immer treu geblieben ist. Das findet man heute nicht mehr soo oft. Vielleicht ergibt sich genug Material, um demnächst mal einen größeren Beitrag zu schreiben. Mal schauen.