Der dritte Weg. Der Opera Browser

Opera Browser Screenshot

Seit einer guten Woche teste ich mal wieder den Opera Browser (Version 9.64). Die ersten Stunden war es teilweise ungewohnt, sich mittels Opera durch das Internet zu bewegen und nach und nach habe ich mir den Browser erstmal auf meine Wünsche hin angepasst. Das klingt langwieriger und komplizierter als es ist: Auch im Firefox nutze ich nur überschaubar viele AddOns und wenn ich mir mal bewusst mache, welche Zusatzfunktionen ich tatsächlich auch benutze, so kann ich diese wenigen für mich wichtigen Erweiterungen auch dem Opera Browser anerziehen. Beispielhaft nenne ich mal die Möglichkeit, Bookmarks via del.icio.us auf meinen Account zu schieben. In diesem Fall hilft mir del.icio.us selbst: sie bieten auf ihrer Website ein kleines Bookmarklet an, das dieselbe Funktion erfüllt wie das entsprechende AddOn für den Firefox Browser. Darüber hinaus hat der Opera Browser ein wunderbares Entwicklungswerkzeug implementiert, welches alle meine Wünsche an einen Browser erfüllt.

Aber, warum soll ich wechseln?

Also, eigentlich habe ich nicht gewechselt, weil ich den Firefox Browser schlecht finde. Es war mehr die Neugier auf was Neues. Und so bin ich bei Opera gelandet. Die Version 9.64 verrichtet ihre Arbeit sehr schnell und bietet nette kleine Funktionen, die man aber zumeist auch schon anderswo gesehen hat. So ist es beispielsweise sehr nett, dass ein neues Tab immer direkt neben dem Fenster geöffnet wird, auf dem man gerade zugange war. Gerade für Leute, die den Hang dazu haben, sehr viele Tabs geöffnet zu haben, ist dieses kleine Gimmick eine Wohltat.

Und sonst? Räumt der Opera Browser auch Deine Wohnung auf?

Nein, wie gesagt, auch Opera erfindet die (Browser)Welt nicht vollkommen neu. Vielmehr vereint Opera bekannte und neue Funktionen mit einem aus meiner Sicht gelungenen Design, netten Gimmicks und quasi nebenbei arbeitet der Opera Browser auch noch schnell und zuverlässig. Die Safari 4 Beta ist sicher noch ein Stückchen schneller. Aber, Geschwindigkeit an sich ist für mich nicht das Killer-Feature. Vielmehr suche ich immer nach einem guten Gesamtpaket und genau das bietet Opera mit seinem Browser in der Version 9.64. Probiert es mal aus!

Browser Update: Safari 4 Beta

Bild: Screenshot des neuen Safari 4 (Beta) Browsers auf Windows Vista

Apple hat gestern die neue Betaversion seines Internet Browsers Safari zum Download bereitgestellt. Natürlich habe ich ihn mir gleich mal heruntergeladen und installiert und war zunächst überrascht. Safari hat seine optische Eigenständigkeit ein wenig eingebüßt. Jedenfalls habe ich schon den Eindruck, dass die Designer in Cupertino sich gerade bei der Integration der Tab-Leiste kräftig bei den Kollegen von Google bedient haben. Immerhin kann man aber festhalten, dass der Leistenbereich des neuen Safari dadurch sehr schlank bleibt. Das eigentlich Browserfenster ist relativ groß. Das gefällt mir sehr gut.

Innere Werte

Ich habe den Browser erst seit gestern in Betrieb. Deshalb kann ich hier vor allem erste Eindrücke schildern. Zuallererst will ich festhalten, dass der Browser offenbar schon in dieser Betaphase sehr robust und stabil läuft. Er benutzt bei geöffneten vier bis sechs Tabs vergleichsweise wenig Arbeitsspeicher. Was mich wirklich beeindruckt, ist die unerhörte Geschwindigkeit, mit der Safari seine Aufgaben erledigt. Zwar muss man relativierend sagen, dass er vergleichen mit einem Firefox-Browser natürlich auch nicht die Last etlicher installierter Addons zu stemmen hat. Browser Update: Safari 4 Beta weiterlesen

Firefox Extensions: ScribeFire

.. und schon wieder stosse ich auf ein recht interessantes kleine Add-On für den Firefox Browser. Heute berichte ich Euch von SribeFire. SribeFire ist ein BlogEditor, der u.a. in der Lage ist, verschiedene BlogAccounts anzusprechen. Ich kann also beispielsweise Zugänge für mehrere WordPress Blogs einrichten, kann Beiträge schreiben und kann diese Beiträge dann in Richtung des jeweiligen Blogs posten.SribeFire liest dabei u.a. die schon existenten BlogKategorien ein. Natürlich besteht SribeFire auch die alltäglichen kleinen Herausforderungen heutiger Editoren. Man kann Beiträge nach Herzens Lust formatieren, kann Zitate erstellen, kann Bilder einfügen und kann darüber hinaus noch viele andere nützliche Dinge tun. Noch unfertige Artikel lassen sich als sogenannte Notes abspeichern. Auf diese Art und Weise kann ich so lange an meinen Artikel schreiben und redigieren, bis ich diesen irgendwann als für mich perfekt oder zumindest fertig ansehe. Diese Funktion finde ich extrem wichtig für einen Editor, denn nicht selten schreibe ich länger an Artikeln, weil ich nicht genug Zeit habe oder weil ich schlicht noch etwas zuende recherchieren muss, bevor ich den jeweiligen Artikel posten kann. SribeFire bietet mir ebenfalls die Möglichkeit, meine Beiträge mit TechnoratiTags zu versehen. Das Add-On kann zusätzlich den eigenen del.icio.us Account ansprechen und verwalten. Ich muss gestehen, dass ich das Tool noch nicht wirklich lange in Verwendung habe. Ich kann deshalb auch noch keine gerichtsverwertbaren Aussagen zu Stabilität und Usability des Tools machen.

Die Umsetzung des kleinen Tools spricht mich indes an. Dabei spielt für mich immer eine Rolle, dass ich meinen gesamten Workflow im Zusammenhang mit dem Schreiben eines Artikels auf eine Applikation begrenzen kann. Ich vermeide auf diese Art und Weise unnötiges und nerviges hin- und her hüpfen zwischen den beteiligten Anwendungen. SribeFire integriert sich ähnlich wie die meisten anderen Firefox-Addons in die Statusleiste des Browsers und öffnet sich mit einem Klick. Das ist wirklich sehr praktisch. Gerade in Sachen BlogEditor bin ich derzeit ständig am Probieren, welches EditorKonzept mir am besten taugt. Man trifft dabei auf durchaus sehr unterschiedliche Lösungsansätze. SribeFire gefällt mir im Kreis dieser verschiedener EditorenKonzepte für Blogs wirklich recht gut.