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Kubuntu. KDE. Und überhaupt

Ich habe meine Liebe zum KDE Desktop entdeckt. Lange Zeit hat mich eine Winzigkeit davon abgehalten, KDE mindestens testweise auf meine Rechner zu spielen. Namentlich das Rendern der dargestellten Texte war auf meinem Test-Rechner lange Zeit nicht zufriedenstellend. Ein wenig fummeln hat jetzt (endlich!) wirklich tolle Lösungen gebracht.

Was ist anders?

Gegenüber Gnome zeigt KDE eine Optik, die grob gesagt eher an Windows erinnert. Ich meine das nicht negativ, sondern will nur Unterschiede beschreiben und beziehe mich ja ohnehin vor allem auf Ausgangs-Designs, denn: Natürlich kann man sich die Oberfläche absolut so hinbauen, wie man dies möchte. KDE nutzt eine Desktop-Umgebung, die Plasma heisst. Der Name sagt schon viel über die Optik aus. Durchsichtige Hintergründe schaffen ein helles und freundliches Umfeld. Die zur Grundausstattung gehörenden Wallpapers schauen meiner Meinung nach (zum ersten Mal seit ich Gnome nutze) schicker aus als beim Komkurrenten Gnome.

Ich nenne es herumspielen

Ich nutze die Desktopumgebung erst seit einigen Tagen. Noch ist nicht alles von mir selber eingestellt. Vieles schaut aber optisch schon prima aus und ist auch funktional richtig positioniert (möglichst wenig Klicks führen mich an das jeweils angestrebte Ziel). Ich bin jedenfalls gespannt, wohin mich meine Reisen durch das KDE Land noch führen werden. Schaun mer mal. ;-)

Erkenntnisse: Kandidat schööööööön. Auch KDE kann wirklich schön sein

Manchmal entdeckt man Dinge, von denen man gelaubt hat, dass sie nicht möglich sind. Als ein ausgesprochener Ubuntu und Linux Fan war ich darüber hinaus bisher ein glühender Anhänger der grafischen Desktop Umgebung Gnome. Mein Gründe für meine Vorliebe für Gnome waren und sind ein optisch sehr angenehmes und konsistent duchgehaltenes grafisches Bedienkonzept. Soweit so gut.

KDE, das unbekannte Wesen

Die Alternative zu Gnome ist KDE. Dort verfolgt man ein Bedienkonzept, dass sich aus meiner Sicht vor allem durch eine größere grafische Nähe zu Windows auszeichnet. Vielleicht hatte ich auch deshalb immer leichte Probleme mit KDE, denn ich bin kein wirklicher Windows-Fan. Jedenfalls habe ich mir KDE in den letzten Tagen mal von Jemand zeigen lassen, der es mag und der schon deshalb ganz anders an dieses System herangeht. Das KDE, welches er auf seinem Rechner nutzt, schaut ziemlich stylish aus und ich war ziemlich platt als ich sah, was KDE optisch hergeben kann. Ich lies mir also zeigen, wie man aus einem aus meiner Sicht hässlichen Entlein einen schönen Schwan machen kann. Ich muss gestehen, dass es gar nicht soviel Arbeit ist/war.

KDE im Selbstversuch

Kaum wieder zuhause musste ich natürlich einen meiner Rechner gleich mal umrüsten. Das vorläufige Ergebnis seht ihr oben. Ich habe bemerkt, dass ich auf einem Rechner sogar noch ein Kubuntu 9.04 drauf hatte und hatte damit schon einmal die gröbste Arbeit hinter mir. Fluchs noch ein paar alternative Icons herunter geladen und installiert hier und da ein wenig geschraubt und schon strahlt mir ein grafisch wunderschönes System entgegen. Es schaut anders aus als ein Gnome System, aber das soll es ja auch ruhig. Ich habe beschlossen, auf diesem einen Rechner mein neu geformtes KDE auch mal im täglichen Betrieb zu nutzen und mir parallel auch mal die eine oder andere Fähigkeit anzueignen, die man braucht, um mit KDE wirklich sinnvoll arbeiten zu können. Mein Gnome bleibt natürlich auf meinen anderen Rechnern, aber es gilt auch ein stückweit: Neue Welt, ich komme .. :)

Neue LeseLust: Mein FeedReader und ich

Was spricht eigentlich dagegen, wieder Spaß an Dingen zurück zu gewinnen, die doch eigentlich unwiederbringlich verloren schienen? Nichts! Ich entdecke derzeit das Lesen meiner Feeds wieder ganz neu. Zugegeben: Vorher habe ich erstmal meinen Feedwald aussortieren und bereinigen müssen. Wiederaufforstung tat Not. Alte Langweiler mussten raus, Neues, Gutes, Frisches musste rein und ein paar Evergreens bleiben, wie es den Anschein hat, ewig jung. Jedenfalls macht das Lesen jetzt wieder großen Spaß. Als letztes kleines Bausteinchen lese ich meine Feeds wieder via feedly. Das direkte Lesen aus Googles Feedreader oder aus Reader-Software wie Akregator sorgt auf Dauer auch dafür, dass man optisch nicht gerade angestochen wird, weiter zu lesen. Und so schaue ich froh und entspannt in meine LeseZukunft.