Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘Lesen

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Altes neues Buch: John Irvings Owen Meany

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Es ist ein Neu-Lesen. Ich habe Owen Meany schon mehrmals begonnen zu lesen. Und da ich John Irving sehr mag, hatte ich immer auch mit viel Spaß und Enthusiasmus begonnen. Zwei Versuche später habe ich das Buch aber bisher niemals fertig gelesen. Das lag stets an den äußeren Umständen. Glaube ich ..

Details zum Buch

Owen Meany ist der siebte Roman John Irvings und er gilt als Hommage an die Blechtrommel von Günter Grass. Irving gilt als großer Bewunderer von Grass. Nicht zufällig hat die Hauptfigur Owen Meany dieselben Initialen wie die Hauptfigur aus der Blechtrommel: Oskar Matzerarth. Irving hat das selbst bestätigt. In Owen Meany erzählt John Irving die Geschichte zweier miteinander befreundeter Jungen im Amerika der 1950er und 1960er Jahre. Die Geschichte spielt in New Hampshire.

Amerikanische Literatur

Ich habe amerikanische Literatur immer sehr sehr gerne gelesen. Ich habe sie, gerade als junger Mensch, den oftmals verkopften Texten deutscher Autoren vorgezogen. Erst in den letzten Jahre beobachte ich eine zunehmende Abneigung. Das ist vermutlich ein wenig ungerecht, denn diese Abneigung hat nichts zu tun mit den Autoren oder ihren Geschichten. Sie beruht eher darauf, dass in mir eine allgemeine Skepsis gegen Amerika wächst. Trotzdem freue ich mich auf das Lesen und das Eintauchen in die Erzählwelten John Irvings. Wie gesagt: Ich mag seine Bücher sehr ..

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Die Frankfurter Rundschau und ich. Ein Re-Design mit Folgen

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Immer wieder bin ich auf der Suche nach der Zeitung für meine Region. Lange Zeit hing ich fest bei der FAZ. Allzu oft habe ich mich ärgern müssen über allzu reaktionär eingefärbte Beiträge und meine Freude über Gelungenes aus der Rhein-Main-Zeitung war allzu getrübt. Seit einigen Tagen lese ich test. Die Frankfurter Rundschau hat sich ein Re-Design geleistet. Es ist weitaus moderner, es ist hell und freundlich und es ist in mancherlei Weise auch leserfreundlicher geworden. Ich, der ich viele gelesene Artikel sogleich (und meist nur für mich) bookmarke, freue mich über die leichter erreichbaren Social-Media-Dingens-Bausteine und die elegantere Möglichkeit des Bookmarkens. Klaro, ich könnte dafür auch Plugins nutzen, doch ist es weitaus sinnvoller, wenn man direkt von der Seite aus bookmarked, denn freundlicherweise übernimmt die Redaktion bzw. die Technik das Ausfüllen nicht nur der Überschrift, sondern auch das Befüllen der Beschreibung. Ich bin da meist etwas faul, wenn ich selber schreiben muss. Sinnvolle Tags sind schon schwer genug zu finden und zu vergeben. Finde ich ..

Und sonst?

Und sonst mag man sagen, dass der erste Blick verglichen mit der alten Online-Ausgabe etwas unübersichtler geworden ist. Schmalere Spalten machen es für das Auge schwerer, einzelne Artikel zu finden und zu würdigen. Allerdings habe ich mich daran schon nach wenigen Tagen gewöhnt. Jetzt freue ich mich mehr an der größeren Zahl der Schlagzeilen und Teaser. Ich muss weniger klicken. Das empfinde ich subjektiv als positiv. Das Schriftbild bzw. die Farben für den Text mag man als etwas hell kritisieren. Ich mag es so. Ein dunkleres Grau für den Text wäre lesbarer (weil kontrastreicher), der optische Eindruck wäre aber weniger leicht. Mir gefällt aber gerade diese Leichtigkeit sehr gut.

Mein Fazit

Ich lese immernoch test und ganz allmählich verfestigt sich der Eindruck, dass ich endlich eine Alternative gefunden habe für die FAZ. Ich bekomme Tagesaktuelles geliefert und bekomme auch noch den Bezug zur Region. Ja, ich gestehe, den Lokalteil der FAZ werde ich auch weiter lesen. Die Mischung aus lokalen Informationen und kulturellen Tipps gefällt mir sehr gut. Da hat die FR durchaus noch wenig Luft nach oben.

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Orhan Pamuk – Der Blick aus meinem Fenster

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Schon vor einiger Zeit habe ich mir die Taschenbuchausgabe von Orhan Pamuks Der Blick aus meinem Fenster schenken lassen. Schon das erste Blättern lies in mir große Vorfreude aufkommen. Seit einigen Wochen begleitet mich das Buch nun immer dann, wenn ich unterwegs bin. Orhan Pamuks Essays sind Beleg dafür, dass der Autor nicht unbedingt die lange Strecke braucht, um den Leser zu faszinieren. Vielmehr kann man, nein, muss man automatisch zum Verehrer der Literatur Pamuks werden, wenn man beispielsweise Lauter bunte Knöpfe in einer alten Nähschachtel liest. Darin wird eine kleine Anekdote aus der Kindheit des Autors geschildert, man wird einerseits in den Alltag einer türkischen Familie eingeführt, die sich am Westen orientiert und andererseits erhält man fast schon intime Einblicke in das Leben der mystischen Stadt Istanbul. Das Lesen der Geschichten zieht mich immr schon nach wenigen Worten in eine andere Welt. Und dabei ist es gar nicht wichtig, ob ich im Autohaus meines Vertrauens darauf warte, dass man mir die Sommerreifen auf meinen Wagen zieht oder ob ich mehrere Geschichten lesen kann, weil ich im Zug unterwegs bin und eine kleine Stunde Zeit am Stück habe. Orhan Pamuk schickt mich in Der Blick aus meinem Fenster regelmäßig auf höchst interessante Reisen in die geliebte Fremde.