Ein neues Ubuntu bringt immer neue Entdeckungen. Und gerade seit dem Umstieg auf die Unity-Oberfläche wird Ubuntu quasi neu erfunden. Oder besser: Die Art und Weise, wie man seine Oberfläche bedient und einstellen kann, wird neu erfunden und auch unter der Motorhaube ändert sich viel.

Stühle rücken und manches Neue

Wer sich Ubuntu Natty Narwhal anschaut und nun einen Blick auf Ubuntu Oneiric Ocelot wirft versteht schnell, dass Natty der Anfang eines Überganges war, der nun mit Oneiric Ocelot weitergeführt wird. Die Basis GTK+ Version 3 wird jetzt konsequenter eingesetzt und das Ubuntu Team nutzt auch gleich die Gelegenheit, um an der Usability zu schrauben. Da sind viele kleine und große Veränderungen. Die Systemeinstellungen findet man jetzt an leicht anderer Stelle und inhaltlich sind sie quasi neu erfunden worden. Wer Gnome 3 kennt, dem fällt sofort die Ähnlichkeit auf. Auch hier lässt GTK+ Version 3 grüßen. Im Ergebnis gibt es aktuell weniger Möglichkeiten, den Deskop einzustellen. Am Beispiel Fedora 15 und Gnome 3 kann man aber sehen, wie schnell kleine neue Tools erscheinen, um die Lücken auszufüllen. Was mir sehr gefällt ist, dass man allmählich „den großen Plan“ erkennen kann, der hinter dem Umbau des Desktops steckt. In der Ubuntu-Gemeinde wird beispielsweise der alten Notification-Area mehr als ein paar Tränen hinterher geweint. Mittlerweile befinden sich viele Benachrichtungen direkt in die Unity-Leiste integriert und erreichen den Nutzer damit ohne jeden Klick und also noch direkter als zu Zeiten des guten alten Notification-Area. Weiterlesen