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Schlagwort: SchreibHeft (Seite 1 von 15)

Was vom Tage übrig blieb

Der letzte Rest einer Woche Urlaub, der noch übrig ist. Eine Woche, in der ich meine Wohnung renoviert habe. Jetzt kann es losgehen. Losgehen damit, dass ich meine Wohnung auch in Bezug auf die Einrichtung aktualisiere. Die Küche, das Wohnzimmer und der Essbereich werden in den nächsten Wochen und Monaten neu erstehen. Und darauf freue ich mich. Sehr. Der Anfang ist endlich gemacht.

Vorahnungen..

Manchmal hat man so seine Vorahnungen. Als wir den Termin für das Ablesen der Heizungen und Wasseruhren bekamen, haben wir es noch nicht ahnen können. Als dann am angesetzten Termin niemand kam und auch niemand an die angegebenen Telefonanschlüsse ging war uns allen im Haus bald klar, dass da was nicht stimmen konnte. Seitdem ich hier lebe ist der Ableser stets pünktlich gewesen. Er ist einer von denen, nach dem man die Uhr stellen konnte, wie man so schön sagt.

Heute war dann ein Nachfolger da. Wir erfuhren, dass „unser“ Ableser über die Feiertage einen Schlaganfall erlitt. So wie es ausschaut, wird es schwer werden damit, dass alles gut wird. Ich denke an ihn, an kurze Begegnungen, ein wenig Smalltalk, ich denke aber auch an seine Familie. Es sind diese Neugikeiten, die Dir schnell klarmachen, dass so manches Alltagsproblem vielleicht doch gar kein Problem ist.

Ein Sonntag im August

Sonntags. Manchmal denke ich, dass es in diesen Tagen schon beinahe frühherbstlich zugeht vor meiner Tür. Die Temperaturen sprechen dagegen und das ist auch gut so. Ich mag die warmen, bunten Tage noch genießen und ich mag noch keine kalten, graubraunen Tage, an denen ich wenig Licht zu sehen bekomme und wenn es doch mal da ist, ist es meist künstlich. Nein, so wie es gerade ist, ist es besser. Kräftige Sonne, die den Morgennebel, der vom nahen Main gestreut wurde, mit großer Leichtigkeit auflöst, ein Tag voller Ruhe und Einkehr. Da ist genug Platz für meine Traurigkeit, da ist aber auch genug Platz, um zu spüren, dass es mir nicht schlecht geht. Noch dazu gibt es heute Omelettes!

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Thema von Anders Norén.