Fahrrad, Fahrrad, Fahrrad

Es ist Zeit für neue Wege. Und es ist Zeit für neue Inhalte. Ich will ab jetzt hier ab und an ein wenig über eine Sache schreiben, der ich schon früher sehr gerne nachgegangen bin. Das früher ist ziemlich lange her. Es geht ums Fahrradfahren und um kleinere oder größere Ausflüge, die ich mit dem Rad machen will.

Fragen über Fragen

Ich bin schon gefragt worden, ob ich denn meine Touren denn auch mithilfe einer App aufzeichnen mag. Das tue ich aktuell noch nicht. Wie ihr aus dem noch durchaus richtig vermutet, denke ich gerade darüber nach, ob ich das vielleicht will. Dafür spricht die Chance, Touren zu dokumentieren. Es ist nicht, dass ich denke, dass ich da Dinge dokumentiere, die so besonders sind, dass sie quasi zum ersten Mal digital festgehalten werden. Vielmehr würde ich mich dafür entscheiden, wenn ich zu dem Schluß käme, die Daten wären einerseits für mich selber interessant und zum anderen würde, quasi als Abfallprodukt, die Daten hier verbreiten und wenn also Leute dadurch auf Ziele oder Touren aufmerksam würden, dann wäre das auch okay. Und ein wenig besonderes lokales Wissen hab ich ja schon. Bisher hab ich noch keine abgeschlossene Meinung zu dem Thema „Dokumentation“, denn es gibt da einen Punkt, den ich für wichtig halte und der gegen eine solche Dokumentation spricht: Ich müsste die Daten mittels einer App oder einem Gerät aufzeichnen und es wäre wieder eine Lebenssituation mehr, die einfliesst in die schöne Welt der digitalen Datenwelten. Und ich bin einfach noch nicht sicher, ob ich das will. Radfahren war und soll auch wieder Freizeitvergnügen werden. Ich mag nicht darüber nachdenken (müssen), welche Daten welches Gerät aufzeichnet, wo die Daten landen und ich möchte insbesondere nicht darüber nachdenken, was anschließend mit meinen Daten passiert, wenn ich dem „Nutzen“ dieser Daten durch Einstellen des Gerätes oder durch Unterschrift widerspreche. Mein Vertrauen in Unternehmen ist da nicht besonders ausgeprägt und einen Datenschutz, der diesen Namen verdient, den gibt es nicht.

Alles auf Start

Nun wünsche ich mir selber aber zuerst mal viel Spaß beim Radeln und beim Wieder- und Neuentdecken meiner Hood. Eine erste Tour hab ich schon gefahren. Ihr könnt sie in diesem flickr-Album anschauen, wenn ihr wollt.

Lieblingsplätze: Der Klostergarten der Benediktinerabtei

Ich bin gerade wieder häufiger unterwegs in und um Seligenstadt. Ich muss vieles neu entdecken. Wenn man so viele Jahre weg war, dann verändern sich viele Dinge. Sogar mein Lieblingsplatz hat sich verändert. Der Klostergarten der ehemaligen Benediktinerabtei wird immer schöner. Ein Platz zum Verweilen, gerade, bevor die kalten und dunklen Tage wieder näher rücken.

Seligenstädter Klosterkonzerte: Konzert des Mainzer Domchor

Am 7. Dezember ist es soweit. Ab 16 Uhr gibt der Mainzer Domchor unter der Leitung des Domkapellmeisters Karsten Storck ein Konzert in der alterwürdigen Einhard Basilika zu Seligenstadt. Es werden u.a. Werke von Orlando di Lasso, Giovanni da Palestrina, Johann Sebastian Bach, Claudio Monteverdi, Sergei Rachmaninoff, Anton Bruckner und anderen aufgeführt.

Die feine Musik alleine ist schon ein Segen. Zusätzlich kommen die Einnahmen aus dem Verkauf der Karten dem Baufonds der Einhardbasilika zugute. Gute Musik hören und dabei auch noch Gutes bewirken. Was will man mehr? Regionalkontor Thomas Gabriel ist ein großer Coup gelungen.

Der Vorverkauf der Konzertkarten findet über die bekannten Vorverkaufsstellen „Bücherwurm“, „Der Buchladen“ und die „Bücherstube Klingler“ statt. Karten gibt es in begrenztem Umfang auch an der Abendkasse. Die Karte kostet 18€.