Ich hab Zuwachs: Mein kleiner Androide

Es ist vollbracht. Ich bin jetzt auch ein wenig Android .. ;-)

Und das kam so

Der Umstieg von einem normalen Handy auf etwas, dass mir unterwegs mehr Möglichkeiten bietet, stand schon lange an. Allerdings wollte ich mich vor Fehlern schützen und wollte deshalb ganz genau be- und durchdenken, was ich will und was nicht. Schliesslich sind es in vielen Fällen die falschen Erwartungshaltungen, die uns enttäuschen. Hersteller und Netzbetreiber sind jedenfalls keine Erfüllungsgehilfen auf dem Weg in den Nerd-Himmel. Sie wollen schlicht Geld verdienen und das ist ja auch okay (wie ich finde). Die wichtigsten Parameter zur Findung meines Smartphones waren: Vielfalt (bei der Funtkionserweiterung des Gerätes und Sinnhaltigkeit der Technik. Man will sich ja schliesslich nicht mit Warten aufhalten), Nutzungshäufigkeit, Plattform (mit der Wahl der Plattform unterstütze ich, ob ich will oder nicht, die dahinter operierende Firma), Preis. Die Begrifflichkeiten wurden natürlich auch gewichtet. Es spielte beispielsweise eine wichtige Rolle, dass ich relativ wenig unterwegs bin und das Gerät schon deshalb nicht unbedingt State Of The Art sein musste. Auch die Plattform war mir wichtig. Apple schloss ich, ähnlich wie schon seinerzeit bei Rechner-Hardware, aus. Damit ich nicht falsch verstanden werde: Produkte aus Cupertino sind stets schön und sie ermöglichen einen tollen Workflow. Zumindest gilt diese Aussage so lange, wie man eine geschlossene Produktkette betreibt. Ich habe mich vor allem gegen Apple entschieden, weil mir die Firmenpolitik nicht zusagt. Ich glaube nicht an geschlossene Systeme. Sie sind am Ende immer schlecht für den Nutzer bzw. für den Konsumenten. Sie verhindern Markt und sichern nur den Anbietern ihr Geschäft. Nach dem Auschluss des iPhones habe ich mir den mittlerweile größer werdenden Markt an Android Geräten angesehen und bin dort schlussendlich hängen geblieben. Aktuell bieten mir Android Smartphones gute Leistungen mit sinnvoller bis hervorragender Technik. Es gibt sowohl High-End Geräte als auch Geräte, die im Preis-Leistungs-Verhältnis punkten können und Android ist aktuell weit davon entfernt, eine marktbeherrschende Stellung einzunehmen. Ich hab Zuwachs: Mein kleiner Androide weiterlesen

Android. Ein Weg zur (möglichen) Marktführerschaft auf dem Markt der sogenannten Smartphones

Schon seit einiger Zeit beobachte ich mit großer Neugier, wie sich der Markt für Smartphones entwickelt. Dabei gilt mein besonderes Interesse Googles Android und der Verbreitung auf dem Markt für Smartphones.

Marktanteile heute und in der Zukunft

Mobile Endgeräte, die Android als Betriebssystem nutzen, hätten aus meiner Sicht eine sehr gute Chance, Apples iPhone eine starke Konkurrenz zu sein. Wenn Android gegenüber Apples iPhone noch nicht mehr Marktanteile gewonnen hat, so liegt das mehr an der Schwäche der anderen Hersteller als an der Stärke von Apple. Immer mehr Leute wünschen sich eine Alternative und würden Apple für sein Auftreten am Markt nur allzu gerne abstrafen. Alleine: Ob es Samsung ist oder HTC, die Hersteller mobiler Endgeräte sehen Android derzeit offenbar mehr als eine billige Möglichkeit, mit wenig eigenem (Entwicklungs)Aufwand ein Betriebssystem für ihre Endgeräte zur Verfügung zu haben. Eine Weiterentwicklung bestehender Modelle und ein Beseitigen von Schwächen wird, so jedenfalls mein Eindruck, derzeit gar nicht gewollt. Dabei würde doch gerade erst durch das soft- und hardwareseitige Weiterentwickeln der Endgeräte ein großes Entwicklungspotenzial und die hohe Entwicklungsgeschwindikgeit zum Tragen kommen. Dadurch könnte man sich schnell positiv von Apple unterscheiden und würde sicher auch Marktanteile gewinnen.

Chancen und Risiken. Eine sehr positive Zukunft wäre möglich

Ein Ausweg wäre, wenn Google sich dazu entschliessen könnte, immer ein Modell auf den Markt zu bringen und zu halten, welches stetig weiterentwickelt würde. Google könnte so die Stärken des Betriebssystems zeigen und andererseits würden die so genannten arrivierten Hersteller von Android betriebenen mobilen Endgeräten einen größeren Druck spüren. Mit etwas Glück würde sich sogar die Erkenntnis durchsetzen, dass es auf lange Sicht keinen Sinn hat, teure Smartphones zu entwickeln, zu bauen und zu verkaufen und für diese Geräte schon wenige Monate nach dem Verkauf keinen inhaltlichen Support mehr zu leisten (Stichwort: Software-Updates). Käufer dieser teuren Geräte werden sich innerhalb kürzester Zeit von diesen Herstellern abwenden und werden dann, manchmal durchaus zähneknirschend, doch wieder beim an sich eher mittelmässigen iPhone landen. Das iPhone ist hardwareseitig nur mittelmässig ausgestattet und doch begeistert es viele Nutzer, weil das OS und das gesamte Bedienkonzept einfach vorbildlich ist. Man stelle sich einmal vor, was passieren würde, wenn man eine hochwetige Hardware mit einer hochwertigen Software verbindet und es dann auch noch schaffen würde, Kunden durch stetige Weiterentwicklung zu binden? Apple würde wohl relativ schnell Marktanteile verlieren und die Nutzer solcher Smartphones hätten ganz neue Optionen .. :)