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Schlagwort: Software (Seite 1 von 1)

Browser Update: Safari 4 Beta

Bild: Screenshot des neuen Safari 4 (Beta) Browsers auf Windows Vista

Apple hat gestern die neue Betaversion seines Internet Browsers Safari zum Download bereitgestellt. Natürlich habe ich ihn mir gleich mal heruntergeladen und installiert und war zunächst überrascht. Safari hat seine optische Eigenständigkeit ein wenig eingebüßt. Jedenfalls habe ich schon den Eindruck, dass die Designer in Cupertino sich gerade bei der Integration der Tab-Leiste kräftig bei den Kollegen von Google bedient haben. Immerhin kann man aber festhalten, dass der Leistenbereich des neuen Safari dadurch sehr schlank bleibt. Das eigentlich Browserfenster ist relativ groß. Das gefällt mir sehr gut.

Innere Werte

Ich habe den Browser erst seit gestern in Betrieb. Deshalb kann ich hier vor allem erste Eindrücke schildern. Zuallererst will ich festhalten, dass der Browser offenbar schon in dieser Betaphase sehr robust und stabil läuft. Er benutzt bei geöffneten vier bis sechs Tabs vergleichsweise wenig Arbeitsspeicher. Was mich wirklich beeindruckt, ist die unerhörte Geschwindigkeit, mit der Safari seine Aufgaben erledigt. Zwar muss man relativierend sagen, dass er vergleichen mit einem Firefox-Browser natürlich auch nicht die Last etlicher installierter Addons zu stemmen hat. Weiterlesen

Virtuelle Desktops mit Virtuawin

Virtuelle Desktops sind ein Segen. Wenn man, wie ich, in den allermeisten Fällen viele Programme auf seinem Desktop geöffnet hat, dann wird es auf der Taskleiste nicht selten eng und unübersichtlich. Wenn man zudem ab und an mit Linux arbeitet, dann ist man es schon seit Jahren gewohnt, daß es dort sogenannte virtuelle Desktops gibt. Manchmal werden diese virtuellen Desktops auch WorkSpaces genannt. Die Idee ist simpel: Über die Taskbar kann man sich via Maus oder über Tastenkombinationen zwischen mehreren virtuellen Desktops bewegen. Auf jedem einzelnen Desktop erscheinen nur die Anwendungen, die man dort geöffnet oder zugeordnet hat. Das schafft schnell Ordnung, da man Anwendungen beispielsweise themenspezifisch sortieren kann. Natürlich kann man sich auch etliche andere Sortier-Methoden vorstellen. Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Windows, Linux und die anderen. Was auf anderen Betriebssystemen schon lange ein Standard ist, sucht man auf Windows-Rechnern immer noch vergeblich. Vor Kurzem habe ich auf der Suche nach einer Lösung VirtuaWin gefunden. VirtuaWin ermöglicht auch für Windows das Arbeiten mit virtuellen Desktops. Nach dem Herunterladen aus dem Netz ist die Software schnell installiert und schon nach kurzem Finetuning kann man sich beispielsweise via Tastenkombination oder via Maus zwischen den einzelnen Desktops bewegen. Auf der Taskbar erscheinen nur die Programme, die man auf dem jeweiligen virtuellen Desktop gestartet hat. Übrigens nimmt VirtuaWin selbst keinen zusätzlichen Platz innerhalb der Taskbar ein. Es begnügt sich mit einem kleinen Icon im Systemtray. Es ist ratsam, VirtuaWin automatisch starten zu lassen, wenn das Windows-System hochfährt. Dann steht einem reibungslosen hin- und her schalten zwischen den verschiedenen DesktopWelten nichts mehr im Wege. Fazit: Nach gut vier Wochen Nutzung bin ich sehr begeistert von VirtuaWin. Das kleine Progrämmchen mit der großen Wirkung läuft stabil und unauffällig im Hintergrund und ermöglicht dem geneigten Windows-Nutzer vollkommen neue Möglichkeiten.