Minitunes wurde Musique. Ein kleiner aber feiner Medienplayer

Der Screenshot zeigt Musique auf meinem Rechner.

Wer mit Ubuntu unterwegs ist, der wird i.d.R. seine Musik mit Banshee abspielen. Dieser Medienplayer ist aktuell der Standardplayer, wenn es um das Wiedergeben von Musik geht. Aktuell tut sich aber auch beim Minitunes-Projekt so einiges. Zunächst heißt Minitunes jetzt Musique. Gleichzeitig hat man gerade in diesen Tagen eine neue Version veröffentlicht, die für Linux-Nutzer vor allem einige Bugfixes bringt. Neu ist, dass es Musique jetzt auch für Windows gibt.

Wie kommt Musique auf meinen Rechner?

Die Installation unter Windows brauche ich hier nicht lange zu erklären. Unter Linux ist es sicher am einfachsten, wenn man sich das PPA von Web Upd8 auf den Rechner holt und die Software auf diesem Wege installiert. Man bekommt dann auch gleich Neuerungen mit.

Die Installation

Zunächst öffnet man ein Terminal-Fenster. Danach kann man die nachfolgenden Code-Zeilen einfach in das Terminal kopieren. Linux fragt nach Deinem Passwort und installiert dann drauf los. Einige Sekunden später ist alles vorbei und der Musique Player befindet sich auf Deinem Rechner.

Linux Terminal:~$

sudo add-apt-repository ppa:nilarimogard/webupd8
sudo apt-get update
sudo apt-get install musique

Nach dem ersten Aufruf fragt das Programm nach dem Ordner mit der Musiksammlung. Nach dem auswählen liest Musique die Alben- und Songdaten ein. Das dauert je nach Umfang der Sammlung ein Weilchen. Und nun gilt: Viel Spaß!

Linux Tools: Schizobird wurde Polly wurde mein Lieblings(twitter)client

Screenshot von Polly

Neue Lieblinge braucht das Land! Vor Kurzem wurde ich auf einen neuen Twitterclient aufmerksam. Man suchte gerade einen neuen Namen, denn Schizobird erschien vielen Leuten wohl als zu gewagt. Das Progrämmchen gefiel mir auf Anhieb. Weil er damals noch sehr am Anfang seiner Entwicklung stand, beschloss ich, das Projekt weiter zu beobachten. Gestern habe ich nun erneut hingeschaut und war doch sehr erstaunt, wie viel da zwischenzeitlich passiert war/ist. Aus Schizobird wurde Polly. Und ansonsten lässt sich sagen, dass die Entwickler offensichtlich Siebenmeilenstiefel tragen.

Was gefällt

Schnell hatte ich Polly per PPA installiert und erfreue mich seither an meinem neuen Lieblings-Client für Twitter. Polly ist schnell, braucht wenig Systemressourcen und man kann sowohl mehrere Accounts gleichzeitig befüllen als auch individuell seine gewünschten Timelines verfolgen. Zudem integriert sich der Client jetzt schon vortrefflich in die Notification-Area von Ubuntu.

Fazit

Dieser junge Sprössling macht großen Spaß. Er hat meiner Meinung nach das Potenzial, einen neuen Standard zu setzen und das schicke aber sehr behäbige Gwibber zu verdrängen. Dafür ist es natürlich nötig, dass die Entwickler ihr Kind wie bisher schnell weiterentwickeln. Auf meiner persönlichen Wuschliste steht vor allem der Identi.ca Support. Und natürlich braucht es positive Propaganda. Ich habe jetzt einfach mal meinen Teil dazu beigetragen, denn ich finde Polly wirklich extrem gut gelungen und sehr vielversprechend.