pl0gbar RheinMain. Nerdiger leben ..

pl0gbar Rhein-Main ..
pl0gbar Rhein-Main ..

Gestern abend war es mal wieder soweit. paulinepauline hatte zur pl0gbar eingeladen und einige Jünger der Medien- und ZwoNullszene waren ins Home in Town nach Frankfurt gekommen. Bei gutem Wein, hausgemachter Pasta und anderen leckeren kulinarischen Versuchungen haben wir uns wie stets schnell in ganz verschiedene Themen hinein diskutiert. Ein Abend für Nerds und jene, die es werden wollen.

Themenvielfalt ohne Beliebigkeit

Es ging u.a. um OpenID, Enpterpise 2.0, neueste Stilblüten zum Thema Twitter und viele andere Themen. Alleine Robert Basic sorgte mit seiner standesgemässen mobilen Ausrüstung – er hatte nicht weniger als drei mobile Endgeräte dabei (einen iPod Touch, ein LG Viewty und ein Palm Treo, welcher tunlichst in der Hosentasche verblieb) – für Unterhaltung. Wir sprachen zudem über die Vor- und Nachteile verschiedener Wohnquartiere in Berlin und es wurde sogar über Frankfurt geredet und ich nahm zufrieden wahr, dass es tatsächlich Menschen gibt, die nicht sofort in das schon sehr üblich gewordene Frankfurt-Bashing verfallen, welches man sonst allzu oft miterleben muss. Passend zum Thema Frankfurt waren Claudia Rauch und Rany Keddo mit von der Partie und Rany stellte sein sehr cool gewordenes Projekt boomloop vor.

boomloop – die Eventschleuder

boomloop bezeichnet sich selber als Eventschleuder. Man kann dort auf sehr genial umgesetzte Art und Weise nach Veranstaltungen suchen, kann sich mit Freunden und Gleichgesinnten quasi in Echtzeit austauschen und schnell die genau richtige Veranstaltung für den naheliegenden Abend finden. boomloop freut sich übrigens immer, wenn Du durch das Eintragen interessanter Events zur Vielfalt des Angebotes beiträgst und somit einen Grundgedanken von web 2.0, welches sich auch als das Mitmachnetz bezeichnet, unterstützt. Community braucht schliesslich Vielfalt. boomloop rocks, soviel steht fest und boomloop ist zudem aus meiner Sicht moderne, urbane und zwonullige Lebensqualität at its best :)) ..

Pownce. Joost. Skitch + Co. KG

Nicole Simon hatte hier von einer prima Idee berichtet. Kurz gesagt geht es um Invites für (noch) nicht offene Dienste wie pownce, joost, skitch etc.. Wer eine Einladung für solche Systeme/Dienste haben will, muss sinnigerweise Leute treffen, die über solche Einladungen verfügen. Nicole hatte die Idee, einfach eine Google-Group zum Thema zu eröffnen. Natürlich hat man mit diesem kleinen Marktplatz keine absolute Berechtigung für den Zugang. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, eine Einladung zum subjektiv meist geliebten System seiner Wahl zu ergattern, ziemlich gross. Mehr Details erfahrt ihr in Nicole Simons Blog. Hier füge ich noch den Link zur entsprechenden Google-Group bei. Sie ist nur einen Klick entfernt ;-).

Tim OReilly: Eine Antwort auf Marty Grahams Beitrag für WiredNews

I let my hair down a bit with Marty Graham of Wired News last night, talking about the future of ETech, and sharing a bit of my nostalgia about seeing some of the ideas that originally fired the conference „grow up,“ drawing marketers and people looking for practical business advice as well as hackers and entrepreneurs. This morning I saw that Dylan Tweney posted a slightly misleading blog post on the subject, based on my conversation with Marty. Entitled „The End of This Idea,“ the posting seemed to suggest that I thought that the ETech conference had run out of gas. Far from it.

What I did suggest to Marty was that Web 2.0, which was still a focus of many (but far from all) of the conference talks, should no longer be central to the conference, as its an idea thats gone from emerging to mainstream. Whats more, we now have not one but two other conferences, the Web 2.0 Expo in two weeks, and the Web 2.0 Summit in the fall, that are completely devoted to Web 2.0.

Quelle: OReilly Radar

Eine Antwort von Tim OReilly auf Marty Grahams Beitrag für WiredNews lies nicht lange auf sich warten. Zu gross ist die Gefahr, dass Martys Beitrag und die sich darin befindlichen angeblichen Ansichten von Tim OReilly in Sachen Web 2.0 zu Fehlinterpretationen führen und öffentlich falsche Signale aussenden würden. Den kompletten Beitrag können interessierte Leser hier finden. Wie ich finde, zeigen sich in diesem Fall dennoch unendlich grosse Unterschiede zwischen der alten Welt und der neuen Welt. Allerdings ist die Betrachtung nicht ganz einfach, denn das Thema an sich ist sehr komplex und vielschichtig. Es wird spannend sein, in den kommenden Wochen und Monaten zu verfolgen, welche Priorität dem Thema SocialMedia eingeräumt wird und es wird auch spannend sein, wie die arrivierten Software Companies sich zu der Thematik positionieren.